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Neue Wege im Studium

Ursprung

Die Fachhochschule am Umwelt-Campus Birkenfeld geht seit ihrer Gründung im Jahr 1996 neue Wege in der Organisation und Inhalten ihrer Studiengänge. Der Studienbetrieb begann mit ursprünglich fünf, kurz darauf sechs, Studiengängen mit einer konsequenten Ausrichtung zu Umweltthemen, wobei die nachsorgenden Bereiche wie Reststoffbehandlung und Altlastenentsorgung dominierten. Von Anfang an wurden wesentliche Elemente der modernen Studienstrukturen am Campus umgesetzt. Mit dem europäischen Kreditpunktsystem (ECTS), studienbegleitenden Prüfungen und ersten Ansätzen zur Modularisierung war der Umwelt-Campus einer der Vorreiter bei der Umsetzung der Bologna-Beschlüsse von 1985. Der Hochschulstandort ist Teil einer Konversionsmaßnahme, bei der frühere militärische Liegenschaften für eine zivile, zukunftsfähige Nutzung umgewandelt werden. Der Studienbetrieb begann 1996 mit 550 Studierenden und 10 Professoren.

Weiterentwicklung

Heute leben und arbeiten mehr als 2000 Studierende sowie über 120 Professoren und Mitarbeiter auf dem Campus. Dabei verfügt der Umwelt-Campus zusätzlich über ca. 500 Wohnheimplätze, Einrichtungen für das kulturelle und soziale Engagement der Studierenden.

Der Campus ist eine der ersten Hochschulen, dessen Studienangebot vollständig den neuen, europa-kompatiblen Strukturen entspricht. Mit 9 Bachelorstudiengängen (einer davon als dualer Studiengang) und 8 Masterprogrammen wurde das Studienangebot deutlich ausgeweitet. Alle Studiengänge sind durch eine unabhängige Agentur (AQAS) akkreditiert und entsprechen sämtlichen Anforderungen an moderne, konkurrenzfähige Lehrangebote.

Dabei wurden die Besonderheiten des Umwelt-Campus bewahrt und ergänzt. Die Studiengänge sind interdisziplinär ausgerichtet und untereinander vernetzt. Dies ermöglicht insbesondere in den Bachelorstudiengängen des Ingenieurwesens den einfachen Wechsel der Fachrichtung in den ersten Semestern. Der interdisziplinäre Ansatz entspricht den Anforderungen der Arbeitswelt, in der neben fundiertem Wissen und Fähigkeiten im jeweiligen Fachgebiet, Kompetenzen aus ergänzenden Disziplinen sowie Kommunikation, Teamarbeit und Sprachen benötigt werden.

Praxis- und Industrienah

Die angewandte Forschung am Campus spielt eine wesentliche Rolle in der Profilbildung und der Lehre, schon von den ersten Semestern an. Durch die Mitarbeit in vielfältigen Projekten in Kooperation mit Firmen und öffentlichen Auftraggebern im In- und Ausland können Studierende bereits in frühen Studienphasen umfassende Erfahrungen gewinnen. Die Basis hierzu bildet das weite Spektrum an Instituten, das alle fachlichen Kompetenzen der Lehrenden auf dem Campus umfasst.

International

Die konsequente Auslandsorientierung unserer Aktivitäten umfasst sowohl mannigfache Kontakte zu ausländischen Hochschulen, Lehrangebote in englischer Sprache für ausländische Studierende als auch den Export von Studiengängen und Lehrkonzepten derzeit nach Japan, China und Brasilien. Interessierte Studierende haben die Chance, Teile ihres Studiums oder Projekt- und Forschungsarbeiten bei Partnern des Campus im Ausland durchzuführen. Weiterhin werden in Zusammenarbeit mit der Lander University (USA) Doppelabschlüsse angeboten.

Fazit

Der Umwelt-Campus Birkenfeld als Standort der Fachhochschule Trier bietet damit allen Studierenden eine zeitgemäße und anspruchsvolle Ausbildung, bei der grundlegende Zukunftsthemen angesprochen werden. Durch die konsequente Umsetzung moderner Studienstrukturen ist das Lehrangebot auf der Höhe der Zeit und entspricht durch seine Internationalität den Anforderungen einer zunehmend vernetzten Welt.