Braun

Green-Campus-Konzept

Leben, lernen und arbeiten an einem besonderen Ort. Der Umwelt-Campus Birkenfeld, ein Standort der Hochschule Trier, zählt zu den besonderen Hochschulstandorten in Deutschland und bietet den Studierenden ein interdisziplinäres Studium an der europaweit einzigartigen „Zero Emission University“, die neben einem ökologischen Baukonzept über eine CO2-neutrale Energie– und Wärmeversorgung und modernste Gebäude– und Anlagentechnik verfügt.

Unter dem Themenschwerpunkt „Umwelt“ wird hier heute den mehr als 2.700 Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildung in den beiden Fachbereichen Umweltplanung/-technik und Umweltwirtschaft/-recht angeboten. Der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke bildet das thematische Bindeglied zwischen den 11 Bachelor–,  11 Master-Studiengängen und 3 Dualen Bachelor-Studiengängen fördert eine intensive und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachdisziplinen. Die Vernetzung ökologischer, wirtschaftlichter, technischer und sozialer Belange soll die Studierenden dazu befähigen, in ihrer späteren Tätigkeit komplexe Systeme zu analysieren und zu optimieren. In der praxisorientierten Ausbildung haben die Studierenden die Gelegenheit, das theoretisch erworbene Wissen in regionalen Unternehmen sowie in einer der zahlreichen Forschungseinrichtungen am Umwelt-Campus zu erproben.

Kontakte zu zahlreichen ausländischen Hochschulen und das Angebot von Fremdsprachen ermöglichen den Studierenden den Erwerb von sprachlichen und internationalen Kompetenzen.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist ein Standort der Hochschule Trier.

Nachhaltigkeitsberichte

Um die herausragende Position des Umwelt-Campus Birkenfeld im Bereich Nachhaltigkeit weiter auszubauen, wurde im Wintersemester 2010/2011 durch Herrn Prof. Dr. Klaus Helling in Zusammenarbeit mit Master-Studierenden der Umwelt- und Betriebswirtschaft das Projekt „EMAS-Validierung und Nachhaltigkeitsbericht für den Umwelt-Campus“ angestoßen.

Ziel war es, ein Umwelthandbuch nach den Anforderungen von EMAS zu erstellen sowie einen Nachhaltigkeitsbericht für die Öffentlichkeit nach den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) in der Version 3.1 zu verfassen. Dabei dienten die GRI-Richtlinien zur gesamtheitlichen Abbildung des Begriffs Nachhaltigkeit, da neben den ökologischen auch soziale und ökonomische Kriterien untersucht werden. Zudem ermöglicht dies eine Vergleichbarkeit des Nachhaltigkeitsberichts mit Berichten anderer Institutionen. Da das Umweltmanagement nach EMAS lediglich die Sparte Umwelt abbildet, wurde im Team beschlossen statt eines Umwelthandbuches eine Erweiterung zum Nachhaltigkeits- und Umwelthandbuch (kurz NUHB) anzufertigen, um der Gesamtheit des Begriffs „Nachhaltigkeit“ gerecht zu werden. Somit war es möglich die ökonomischen und sozialen Belange am UCB auch hier zu integrieren.

Im Sommersemester 2012 wurde bereits die zweite Ausgabe des Nachhaltigkeitsberichts veröffentlicht.