Bonn

Die Fachbereiche

Beste Synergien: Intelligente Kooperation unserer beiden Fachbereiche.

Das Konzept beider Fachbereiche sieht eine interdisziplinäre Ausbildung unter dem Rahmenaspekt des Stoffkreislaufes im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development) vor. Unter dem Themenschwerpunkt „Umwelt" bieten wir heute den Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildung in den beiden Fachbereichen Umweltplanung/Umwelttechnik und Umweltwirtschaft/Umweltrecht an.

Die Erkenntnis, dass die natürliche Umwelt als äußerst komplexes System betrachtet werden muss, führt zwangsläufig zu der Forderung nach einer intensiven Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen.

Insbesondere für die studentische Ausbildungsphase soll der Gedanke der Interdisziplinarität beider Fachbereiche verbindlich sein. Nicht zuletzt, weil die späteren Tätigkeitsfelder durch eine Vernetzung ökologischer, ökonomischer, technischer, und sozialer Belange gekennzeichnet sind.

Gutes Beispiel: Erneuerbare Energien beflügeln Interdisziplinarität.

Die Planung einer Biogasanlage oder eines Windparks sind hervorragende Beispiele dafür, wie Interdisziplinarität ein komplexes Projekt schneller realisierbar macht.

Für die Genehmigung sind völlig unterschiedliche Kompetenzen erforderlich: ausgeprägter juristischer Sachverstand, das Know-How erfahrener Ingenieure für die technische Auslegung und eine betriebswirtschaftliche Expertise zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit. Alles in allem ein Zusammenspiel unterschiedlichster Fachdisziplinen, in deren Interaktion nur eine reibungslose Zusammenarbeit die Basis für Erfolg bildet.

Die Verwirklichung eines solchen Konzepts zeigen wir unseren Studierenden Schritt für Schritt in verpflichtenden studiengangsübergreifenden Lehrveranstaltungen, fachübergreifender Teamarbeit, in Seminaren oder auch in der Integration der Studierenden verschiedener Studiengänge in gemeinsamen Projekten. Spätestens dort zeigt sich, dass der Umweltgedanke eben nicht zu bestehenden traditionellen Fächern einfach hinzu addiert werden kann, sondern das thematische Bindeglied bilden muss, welches alle Studiengänge von Anfang an nach Maßgabe der „nachhaltigen Entwicklung" wie ein grüner Faden durchzieht.