
Wirtschaftsmediation ist eine zertifizierte, wissenschaftliche Weiterbildung der FH Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld / Rheinland-Pfalz und am Standort Berlin. Die wissenschaftliche Weiterbildung "Wirtschaftsmediation" ist die einzige Möglichkeit im Südwesten Deutschlands einen hochschulzertifizierten Abschluss in diesem Bereich zu erlangen.
Konflikte innerhalb und zwischen Unternehmen oder Konflikte mit Kunden und anderen "Stakeholder" - Gruppen verursachen oft sehr hohe Kosten. Wirtschaftsmediation gewährleistet eine konstruktive Handhabung solcher Konflikte. Mediation als Modell für das Handeln in Konfliktsituationen hat sich seit vielen Jahren in den USA bewährt und wird inzwischen auch in europäischen Unternehmen erfolgreich angewandt.
In Mediationsverfahren in und zwischen Unternehmen spielen meist vertragsrechtliche und andere juristische Fragen eine wesentliche Rolle. Bei innerbetrieblichen Konflikten hat sich die Berücksichtigung sozialpsychologischer und organisatorischer Perspektiven als besonders fruchtbar erwiesen. Beide Herangehensweisen fließen in das Qualifikationskonzept der wissenschaftlichen Weiterbildung "Wirtschaftsmediation" ein.
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Trier (Prof. Dr. Alfons Matheis) und erfahrenen MediatorInnen werden praxiserprobte Expertisen für beide Perspektiven eingebracht. Erfahrene Akteure aus der Unternehmenspraxis und MediatorInnen vervollständigen das Team der DozentInnen.
Konflikte in der Wirtschafts- und Arbeitswelt können sich einerseits innerhalb eines Unternehmens ergeben, zwischen Unternehmen, Kunden und Stakeholdern. Das Ausmaß der Streitigkeiten variiert dabei von zwei Beteiligten bis hin zu vielen Parteien und von kleinen Ärgernissen bis hin zu einem Streitwert in Millionenhöhe.
Die Mediatorin bzw. der Mediator benötigt sowohl Kenntnisse über die Techniken der Mediation als auch über die Unternehmenswirklichkeit selbst.