Wissenswertes rundum

Entscheidung des Bundessozialgerichts: Keine studentische Krankenversicherung für Promovierende

Das Gericht greift die Position vieler Wissenschaftsinstitutionen auf, dass Promovierende keine Studierenden, sondern Wissenschaftler*innen sind und dass auch ein Promotionsstudium in erster Linie dem Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation nach dem Studium dient.
http://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Pressemitteilungen/2018/Pressemitteilung_2018_32.html
Damit das nicht zu sozialversicherungsrechtlichen Nachteilen führt, schlagen Interessenvertretungen der Promovierenden vor, einen Promovierendenstatus ins Sozialgesetzbuch aufzunehmen.
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/keine-studentische-krankenversicherung-fuer-promovierende/

Interessante Publikationen aus dem Umfeld

Hochschulbildungsreport Schwerpunkt 2017/18: Chancengerechte Bildung

Von 100 Grundschulkindern aus Nichtakademikerhaushalten nehmen nur 21 ein Studium auf, von 100 Akademikerkindern schreiben sich hingegen durchschnittlich 74 an einer Hochschule ein. Im Hochschulsystem setzt sich diese Tendenz fort, wie der Bildungstrichter vor Augen führt.

Familienfreundlichkeit in der Praxis
Ergebnisse aus dem Projekt „Effektiv! – Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen“ gibt Antworten auf die Fragen, wie bekannt, wie nützlich und wie wirksam existierende Angebote und Maßnahmen der Fa milienfreundlichkeit an Hochschulen tatsächlich sind.

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung
Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen
Herausgeber: GWK - Gemeinsame Wissenschaftskonferenz - 2016.
Chancengleichheits-Monitoring 2016 der DFG zeigt die Anteile von Frauen in DFG-Gremien und Förderprojekten.

Karriere an der Fachhochschule - Frauen, wo seid ihr?
Artikel in der duz Deutsche Universitätszeitung 24. April 2015

Die Selbsterfindung erfolgreicher Führungsfrauen
Hess Kottmann, Silvia (2013). Sulzbach/Taunus: Ulrike Helmer Verlag. (ISBN 978-3-89741-352-8).
Das vorliegende Buch interpretiert die Wege erfolgreicher Führungsfrauen auf der Basis ihrer Selbstverständnisse. Dabei fällt auf, dass bei diesen Führungsfrauen eine innere Haltung der Selbststeuerung zum Ausdruck kommt. Sie sehen sich als Akteurinnen – mit dem Wunsch und in der Verantwortung, ihre Karriere aus sich heraus zu entwerfen und, auch mit Hilfe ihrer Netzwerke, umzusetzen. Anhand dieser Erkenntnisse wurde ein Agency-Modell für ambitionierte Führungsfrauen entwickelt. Das Bewusstsein für die eigene Ursächlichkeit bezüglich ihrer Karriere könnte ein Schlüssel sein, der Frauen den Zugang zu (hohen) Führungspositionen eröffnet.

Der persönliche Blick von Wissenschaftlerinnen aus ihre Arbeit
Mit einer Serie von Interview-Filmen zeigen WissenschaftlerInnen der Leuphana Universität Lüneburg den persönlichen Blick von forschenden Frauen auf ihre Arbeit. Die Dokumentarfilmerin Kerstin Hoppenhaus vom Centre for Digital Cultures der Leuphana hat dazu Gespräche mit 12 Wissenschaftlerinnen ganz unterschiedlicher Disziplinen geführt. Ausgangspunkt für die Interviews des Projekts ‚Significant Details war jeweils ein scheinbar fachfremdes Objekt aus der Umgebung der Interviewten – zum Beispiel ein Sofa, eine Spieluhr oder eine Limonadenflasche. Entstanden sind daraus Geschichten von ungelösten Rätseln und unerwarteten Erkenntnissen, von Rückschlägen und Fehlern oder von einer lebenslangen Passion. Mit ihrem Angebot gehen die Lüneburger MedienwissenschaftlerInnen ein auf die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen audio-visuellen Inhalten im Internet. Die Filme werden auf einer eigenen Website ( http://www.significantdetails.de) präsentiert. In Significant Details erzählen Wissenschaftlerinnen von ihrem Leben mit und in der Wissenschaft. Ihre Geschichten gehen immer von „signifikanten Details“ aus, konkreten Objekten, die die Forscherinnen persönlich mit ihrer Wissenschaft verbinden.
Nicht das Fachwissen der Interviewten steht deshalb bei den Interviews im Vordergrund, sondern die Person. Die ersten vier Videos stehen auf der Website bereits zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen werden neue hinzugefügt. Die rund zehnminütigen Filme können einzeln heruntergeladen oder kostenfrei als Podcast abonniert werden.
Aus:  CEWSJournalNr. 89 | 13.06.2013

Frauen werden weniger zitiert als Männer -
Ergebnis einer Studien in "Nature"

http://www.tagesspiegel.de/wissen/ungleichstellung-in-der-wissenschaft-frauen-werden-weniger-zitiert-als-maenner/9259210.html
http://www.nature.com/news/bibliometrics-global-gender-disparities-in-science-1.14321

Video zum Vortrag "Wie werde ich Professorin? Einblicke in Strukturen und Handlungsmöglichkeiten"
Vortrag der Stv. Leiterin des CEWS, Dr. Andrea Löther, auf einer Veranstaltung der RWTH Aachen im Rahmen der 2. Themenreihe "Hochschule im Wandel - Perspektiven auf Gender und Diversity" am 29.04.2014.
Hier geht es zum Video

Weitere Informationen

Professorinnen - Wo seid Ihr?
Folgender Link beschäftigt sich mit der Frage, warum Frauen Professorinnen an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften werden sollten. 

Personalentwicklung für den Wissenschaftlichen Nachwuchs
Bedarf, Angebote und Perspektiven - Eine empirische Bestandsaufnahme im Zeitvergleich
Autoren: Krempkow, René; Sembritzki, Thorben; Schürmann, Ramona; Winde, Mathias - 2016.

Ausstieg statt Aufstieg?
Geschlechtsspezifische Motive des wissenschaftlichen Nachwuchses für den Ausstieg aus der Wissenschaft.
Autoren: Best, Kathinka; Wangler, Julian; Schrauder, Martina - 2016.

Grundsatzproblem Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen
BuKoF-Kommission (Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen)
Die BuKoF-Kommission „Sexualisierte Dis- kriminierung und Gewalt“ (SDG) sieht für Studierende, Doktorand_innen, Habilitand_ innen und Auszubildende in sexualisierter Diskriminierung und Gewalt auf Grund der Abhängigkeitsverhältnisse und des Sta- tus- und Hierarchiegefälles ein besonders gravierendes Problem. - 2016.

 

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Dr. Elisabeth Fillmann
Dr. Elisabeth Fillmann, Dr.
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Sprechstunde in Trier

Die nächste Sprechstunde am Campus Schneidershof in Trier findet am 11.12.2018 von 14-16:30 Uhr in Raum J206 statt.

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PF 1380
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