Our Common Future: Können nachhaltige Produkte mit Hilfe additiver Fertigung erzeugt werden?

Das durch die Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt behandelt die Forschungsfrage: „Können nachhaltige Produkte mit Hilfe additiver Fertigung (3D-Drucker) erzeugt werden?“ Hierzu ist geplant, die Schüler/Schülerinnen des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Lebach durch aktuelle Nachhaltigkeitsforschung praxisnah zu begeistern. Durch das Ausdrucken von Alltagsprodukten mit recyceltem Kunststoffmaterial sollen die Schüler/Schülerinnen wissensbasierte Antworten erarbeiten.

Hierzu werden zuerst verschiedene Kunststoffe (z.B. Abfälle aus dem 3D-Druck, Verpackungsmaterialien) zerkleinert, aufgeschmolzen und zu Kunststoffmaterial (Filament) für den 3D-Druck extrudiert. Durch die Variation des Anteils an recyceltem und neuem Material werden den Schülern/Schülerinnen in ihrer Forschung Möglichkeiten zur Beeinflussung der Produktionsmöglichkeiten aufgezeigt. Aus den verschiedenen Mischungen werden u.a. Zugproben hergestellt und Materialparameter experimentell bestimmt und ausgewertet.

So wird untersucht, ob es möglich ist, z. B. PET Flaschen für den 3D-Druck zu recyceln. Anschließend werden mit neuem und recyceltem Material Ersatzteile durch Anwendung von 3D-Scan und 3D-Druck hergestellt. Hierzu werden defekte Teile mit den vorhandenen 3D-Scannern erfasst, nachbearbeitet und als Ersatzteile ausgedruckt. Abschließend werden die Erkenntnisse anschaulich zusammengefasst und der Öffentlichkeit präsentiert.

Laufzeit

01.08.2018 bis 30.06.2020

Mittelgeber

Robert Bosch Stiftung GmbH

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Michael Wahl
Prof. Dr.-Ing. Michael Wahl
Professor FB Umweltplanung/-technik - FR Maschinenbau

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+49 6782 17-1313

Standort

Birkenfeld | Gebäude 9916 | Raum 142

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Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
Institut für Betriebs- und Technologiemanagement (IBT)
Campusallee, Gebäude 9925
55768 Hoppstädten-Weiersbach