Forschung

Forschungsgebiete

Durch die Ausbildung von Prof. Struwe als Wirtschaftsingenieur, die anschließende Assistentenzeit in einem finanzwissenschaftlichen Fachgebiet, die Berufserfahrung als Unternehmensberater in betriebswirtschaftlichen Kernbereichen und seine langjährige politische Mandatierung waren und sind die Forschungs- und Interessengebiete von Prof. Struwe vergleichsweise weit gefächert:

  • Volkswirtschaftliche Forschungs- und Interessengebiete sind (in zeitlich wechselnder Gewichtung):
    • Volkswirtschaft (Mikro- und Makroökonomie)
    • Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft
    • Sozialpolitik, Zukunft der Sozialversicherung
    • Finanz-, Steuer- und Konjunkturpolitik
    • Arbeits- und Arbeitszeitmanagement
    • Sozioökonomische Konsequenzen des technischen Fortschritts
    • Inhalts- und Formwandel der Arbeit
    • EG-Binnenmarkt und Europäische Union
  • Betriebswirtschaftliche Forschungs- und Interessengebiete sind (in zeitlich wechselnder Gewichtung):
    • Allgemeine Betriebswirtschaft
    • Anpassung klein- und mittelständischer Unternehmen an den europäischen Binnenmarkt
    • Organisation und Führung in Unternehmen und Verwaltungen
    • Personalwesen und Personalcontrolling
    • Produktions- und Kostentheorie
    • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Finanzierung und Investition
    • Externes und Internes Rechnungswesen
    • Jahresabschluss (Bilanzpolitik, Bilanzanalyse, Bilanzinterpretation)
    • Internationale Rechnungslegung (US-GAAP, IAS/IFRS, IPSAS)
    • Strategisches und Operatives Controlling
    • Beteiligungsmanagement und -controlling
    • Verwaltungscontrolling
    • (Public) Corporate Governance
Forschungsprojekte

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke e. V.”  als Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat unser Forschungsprojekt mit Schreiben vom 04.08.2004 „zur Förderung empfohlen”.

Gesamtziel des Vorhabens

Die Gesellschaft ist in der Pflicht, ihren Vertretern in den Aufsichtsorganen öffentlicher (zumeist kommunaler) Unternehmen die Qualifikationen zu verschaffen, die nötig sind, damit diese ihre

  • politischen (Art. 28 Abs. 2 GG),
  • gesellschaftsrechtlichen (HGB, AktG, GmbHG, Kommunalverfassungen, Eigenbetriebsgesetze der Länder),
  • volkswirtschaftlichen (§ 1 i. V. m. § 16 StWG) und
  • betriebswirtschaftlichen („Sicherung der stetigen Erfüllung der Aufgaben”)

Verantwortlichkeiten wahrnehmen können.

Mit diesem Ziel soll in Zusammenarbeit mit geeigneten Fachgebieten, Verbänden, Behörden und Unternehmen ein Kompetenzzentrum aufgebaut werden, das den (kommunal)politischen Vertretern in den Aufsichtsgremien das notwendige

  • formal-methodische,
  • materiell-inhaltliche und
  • soziale

Rüstzeug vermittelt. Der Deutsche Corporate Governance Kodex, der allen Unternehmen zur Anwendung empfohlen wird, fordert denn auch in diesem Sinn: „Der Aufsichtsrat ist so zusammenzusetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen.” (Deutscher Corporate Governance Kodex i. d. F. vom 2010-05-26, Zif. 5.4.1, Satz 1) Es ist kein Grund erkennbar, warum dies nicht auch und gerade für im öffentlichen Eigentum befindliche Unternehmen gelten sollte.

Politische Aktivität und ehrenamtliches Engagement – die auch in anderen Bereichen dringend professionalisiert werden müssten, wenn diese Vorleistung bezahlt werden könnte – würden durch die wissenschaftlich abgesicherte, praxisnahe Weiterbildung und Beratung an Attraktivität und Nachhaltigkeit gewinnen.

Die nach ihrer Weiterbildung sachkundigeren (Kommunal-)Politiker würden erstmals zum gleichwertigen „Sparringpartner” der hauptamtlichen Unternehmensführungen; Entscheidungen würden sachgerechter und damit wirtschaftlicher fallen, die öffentlichen Haushalte und damit letztlich die Abgabepflichtigen entsprechend entlastet. Eine bessere und vor allem kurzfristig realisierbarere Rendite ist bei kaum einer anderen Qualifizierung zu erzielen.

Hinsichtlich der Verwertung der Arbeitsergebnisse wird angestrebt, dass ein während der Projektlaufzeit zu errichtendes Kompetenzzentrum „Politische Führung öffentlicher Unternehmen” Arbeits- und Lehrmaterialien sowie Tagesseminare entwickelt und anbietet, Aufsichtsgremien und deren Mitglieder entsprechend berät und sich nach einer Einführungsphase am Markt wirtschaftlich selbst trägt.

Wissenschaftliche und technische Arbeitsziele des Vorhabens

Das Projekt verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Es sollen im Verlauf des Vorhabens Arbeits- und Lehrmittel erarbeitet werden, die es den zumeist ehrenamtlichen und fast immer nebenberuflichen Vertretern in den Aufsichtsorganen öffentlicher Unternehmen ermöglichen, sich im Selbststudium auf ihre umfangreichen politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Aufgaben vorzubereiten. Diese Lehrmittel sollen möglichst auf das Internet gestützt sein und durch das zu errichtende Kompetenzzentrum „Politische Führung öffentlicher Unternehmen” aktuell gehalten werden.
  • Gleichzeitig soll der Grundstein für ein Kompetenzzentrum „Politische Führung öffentlicher Unternehmen” gelegt werden, das als sachverständiger und objektiver Ansprechpartner für die immer größer werdende Zahl von Vertretern in den Aufsichtsorganen dauerhaft zur Verfügung steht. Das Kompetenzzentrum soll sich nach Beendigung des Forschungsvorhabens durch entsprechende Beratungs- und Trainingsleistungen wirtschaftlich selbst tragen.

Die in dem Projekt durchgeführte Forschung und Entwicklung erschließt einen Markt, der aufgrund seiner Komplexität bisher nicht im Fokus privater Dienstleister steht und der dringend wissenschaftlich fundierte Beratung benötigt. Zehntausende von ehrenamtlichen Politikern treffen tagtäglich für die (kommunalen) Gebietskörperschaften und ihre Unternehmen weit reichende Entscheidungen, die, denkt man bspw. nur an die Abfallwirtschaft oder die Wasserver- und -entsorgung oder an die Finanzierung dieser Entscheidungen, noch künftige Generationen binden.

Ausgangslage

Die gut 11.000 deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände werden von einer sechsstelligen Zahl ehrenamtlicher Kommunalpolitiker regiert. Allein über die Haushalte ihrer Gebietskörperschaften entscheiden diese Kommunalpolitiker alljährlich über Investitionen und konsumtive Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe. Im Zuge der Umsetzung (gar nicht mehr so) neuer Steuerungsmodelle werden immer häufiger wirtschaftliche Aktivitäten in kommunale Eigenbetriebe und Eigengesellschaften wie

  • Stadtwerke (Strom, Gas, Wasser, Abwasser),
  • Betriebe der Abfallwirtschaft (Einsammlung, Verwertung, Beseitigung),
  • Verkehrsbetriebe (ÖPNV, Regionalverkehr),
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen,
  • Sozialbetriebe (Altenheime, Hospize, Kinderkrippen, -gärten, -horte),
  • Kulturbetriebe (Theater, Museen, Büchereien, Musikschulen),
  • Sport- und Freizeitbetriebe (Sporthallen, Sportplätze, Schwimmbäder) oder
  • Hilfsbetriebe (Bauhöfe, Straßenmeistereien)

ausgelagert. Dabei kommt es immer häufiger vor, dass in diesen Unternehmen ein höherer Jahresumsatz getätigt wird als im Haushalt der Gebietskörperschaft selbst ausgewiesen ist: Die insgesamt 14.764 öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen wiesen zum 2009-12-31 eine Bilanzsumme 1.365 Mrd. € aus, erwirtschafteten 2009 einen Umsatz von 449 Mrd. €/a und beschäftigten 2009-06-30 über 1,8 Mio. Menschen (Statistisches Bundesamt, Öffentliche Haushalte und Unternehmen, Jahresabschlussstatistik, Tab. Jahresabschlüsse öffentlicher Fonds, Einrichtungen und Unternehmen 2009 nach Aufgabenbereichen, Wiesbaden 2012 und Statistisches Bundesamt, Finanzen und Steuern, Personal des öffentlichen Dienstes 2009, Tab. 1.1., Wiesbaden 2012). Auch diese Unternehmen werden von Betriebskommissionen, Werkausschüssen oder Aufsichtsräten beraten und kontrolliert, in denen zumeist ehrenamtliche Politiker die Mehrheit haben.

Am – durchaus repräsentativen – Beispiel der Stadt Frankfurt am Main heißt das (Stadt Frankfurt am Main: Beteiligungsbericht 2011, Tab. 1 bis 3; Statistisches Jahrbuch 2011, Tab. 13.1; Produkthaushalt 2012, Stellenplan Teil E):

  • direkte Beteiligungen am 2011-12-31: 54, davon Mehrheitsbeteiligungen 27
  • mittelbare Beteiligungen am 2011-12-31: 292
  • Bilanzsumme der 32 wichtigsten Eigengesellschaften und -betriebe am 2011-12-31: 7,7 Mrd. €
  • Gesamtleistung der letztgenannten Unternehmen 2011: 3,5 Mrd. €/a (zum Vergleich: Gesamterträge 2011 im Produkthaushalt der Stadt 2,6 Mrd. €/a)
  • Beschäftigtenzahl der letztgenannten Unternehmen im Jahresdurchschnitt 2011: 14.347 (zum Vergleich: am 2011-06-30 bei der Stadt tatsächlich besetzte Stellen 7.705)

Eine ähnliche Entwicklung (Auslagerung von Aufgaben in Unternehmen öffentlich- oder privatrechtlicher Rechtsform) lässt sich auf der staatlichen Ebene (Bund und Länder) beobachten.

Die wenigsten Mitglieder der Aufsichtsgremien solcher Unternehmen – z. B. ehrenamtliche Kreistagsabgeordnete und Stadtverordnete, Bürgermeister und Stadträte, so genannte Sachverständige Bürger – haben die fachliche Qualifikation, um den in diesen Aufsichtsgremien wahrzunehmenden Aufgaben formal, insbesondere aber materiell gerecht werden zu können. Dies ist in zweifacher Hinsicht bedenklich:

  • Erstens können diese Politiker ihren zentralen Aufgaben, nämlich Raten, Entscheiden und Überwachen, mangels ausreichender Kenntnisse faktisch nicht nachkommen. Unmittelbare Folge sind neben an sich schon problematischen Demokratieverlusten wirtschaftliche Fehlentscheidungen, die sich jährlich zu Milliardenbeträgen addieren (ein Blick in die Berichte der Rechnungshöfe oder die Schwarzbücher des Bundes der Steuerzahler reicht zur Bestätigung dieser Aussage).
  • Zweitens haften diese Politiker bei grob fahrlässigen Fehlentscheidungen zivil- wie strafrechtlich. Alle Parteien beklagen mit Recht, dass es immer schwieriger wird, Nachwuchskräfte für die Übernahme von Verantwortung gerade auf kommunaler Ebene zu gewinnen. Gleichzeitig wird die Verweildauer in den Parlamenten und damit die Zeit, Erfahrung zu gewinnen, immer kürzer. Ein Grund für mangelndes Engagement ist die Unsicherheit über die damit verbundenen Risiken.

Alternative Lösungen zu unserem Forschungsvorhaben existieren nach unserem Kenntnisstand nicht. Dass durch das Forschungsvorhaben ein offensichtlicher Bedarf befriedigt werden kann, zeigt allein schon die überraschend hohe Kooperationsbereitschaft der angesprochenen Verbände und Unternehmen.

Zwar bieten die Parteistiftungen oder auch die kommunalen Spitzenverbände vereinzelt Seminare an, die sich insbesondere mit einzelnen Rechtsfragen des öffentlichen Wirtschaftens auseinandersetzen. Diese Seminare richten sich jedoch oft nur an die Hauptamtlichen (Landräte, Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter), erstrecken sich oft nur über einen Tag und blenden volks- wie betriebswirtschaftliche oder technische Fragestellungen in aller Regel aus.

Ein in sich geschlossenes, stimmiges, wissenschaftlich fundiertes und à jour gehaltenes Angebot gerade für die (ehrenamtlichen) Entscheidungsträger in den Aufsichtsgremien fehlt in Deutschland.

Promotionsvorhaben

Am Fachgebiet arbeitet Frau Katharina Gossen, B. Sc., M. Sc., im Rahmen ihrer Dissertation an dem Forschungsprojekt.

Darüber hinaus tragen mehrere Abschluss- und Projektarbeiten von Bachelor- und Masterstudierenden zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Vorhabens bei.

Kooperationspartner

Das Fachgebiet hat bisher folgende Kooperationspartner gewonnen:

Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Ansprechpartner aus staatlichen wie kommunalen Parlamenten und Verwaltungen sowie Bundes-, Landes- und Kommunalbetrieben zur Verfügung.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich mit einer ideellen und/oder finanziellen Förderung an unserem Forschungsvorhaben beteiligen. Hier finden Sie Informationen zu den Möglichkeiten der Drittmittelforschung.

Ansprechpartner

Für Auskünfte zum Stand des Forschungsprojekts oder zu den Möglichkeiten einer Beteiligung steht Ihnen Prof. Struwe zur Verfügung (siehe Kontakte).

Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen von Prof. Struwe (PND-Nummer der Deutschen Nationalbibliografie: 111542723) sind chronologisch geordnet (jüngste zuletzt):

  1. Arbeitszeitflexibilisierung als Instrument der Beschäftigungspolitik, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 31, Darmstadt 1984 (zusammen mit Bert Rürup).
  2. Arbeitszeitflexibilisierung als Instrument der Beschäftigungspolitik, in: Konjunkturpolitik 1/84, Berlin 1984, S. 1 ff. (zusammen mit Bert Rürup).
  3. Der volle Lohnausgleich: Zur Klärung eines unklaren Begriffs, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 32, Darmstadt 1984.
  4. Beschäftigungspolitische Auswirkungen einer Flexibilisierung der Arbeitszeit, in: WiSt 11/1984, München 1984, S. 571 ff. (zusammen mit Bert Rürup).
  5. Sozialpolitik als Quelle des Wachstums, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 34, Darmstadt 1984.
  6. Sozialpolitik als Wachstumsquelle – Plädoyer für eine Neubesinnung über die Chancen der Sozialpolitik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament B 44/84 vom 03.11.1984, Bonn 1984, S. 27 ff.
  7. Reexamined: Arbeitszeitflexibilisierung als Instrument der Beschäftigungspolitik – eine Erwiderung auf Martin Klein, in: Konjunkturpolitik 6/84, Berlin 1984, S. 380 ff. (zusammen mit Bert Rürup).
  8. Zur Rolle des Staates in einer gemischtwirtschaftlichen Ordnung, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 37, Darmstadt 1985.
  9. Sozialpolitik und Sozialfisci – Grundstruktur und Probleme des Systems der sozialen Sicherung, Manuskript, Darmstadt 1985.
  10. Staat und Wirtschaft in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft – Historische Anmerkungen aus ökonomischer Sicht, in: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 3/86, Bonn 1986, S. 260 ff.
  11. Wem nützt der Staat? Einige Bemerkungen zur staatlichen Verteilungspolitik, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 46, Darmstadt 1986.
  12. Einige Auswirkungen der Veränderung der Alters- und Beschäftigtenstruktur auf die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung, Manuskript, Darmstadt 1986.
  13. 12 Jahre Massenarbeitslosigkeit – und kein(e W)Ende?, Vortrag, Darmstadt 1986.
  14. Stellungnahme zu einzelnen steuerlichen Bestimmungen mit Subventionscharakter, Manuskript, Darmstadt 1986 (zusammen mit Christoph Franz).
  15. Reexamined: Sozialpolitik als Wachstumsquelle, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 53, Darmstadt 1987.
  16. Reexamined II: Sozialpolitik als Wachstumsquelle, Manuskript, Darmstadt 1987.
  17. Lohnsubventionen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen – Eine geeignete Strategie zur Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit?, Manuskript, Darmstadt 1987.
  18. Staatsverschuldung und Leistungsbilanzsaldo – Überlegungen und Befunde zur Lösung des Assignmentproblems, Manuskript, Darmstadt 1988.
  19. Zur Konzeption der Strukturreform des Gesundheitswesens, Manuskript, Darmstadt 1988.
  20. Anmerkungen zur Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes bis 1992, Manuskript, Darmstadt 1988.
  21. Alternative Finanzierungsformen von Sozialleistungen, Manuskript, Darmstadt 1988.
  22. Die Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes bis 1992, Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Volkswirtschaftslehre, Arbeitspapier Nr. 56, Darmstadt 1988.
  23. Wachstum durch Sozialpolitik – Wie Sozialpolitik Wachstum und Wohlfahrt fördert, Bund-Verlag, Köln 1989.
  24. Stand, Perspektiven und Probleme der Steuerharmonisierung in den Europäischen Gemeinschaften vor dem Hintergrund des Binnenmarktes 1992, Manuskript, Darmstadt 1989.
  25. Europäischer Binnenmarkt 1992: Konsequenzen und Optionen für Nicht-EG-Mitglieder (dargestellt am Beispiel Österreich und Schweiz), Manuskript, Darmstadt 1989.
  26. Geld- und Finanzpolitik in sozialen Marktwirtschaften: Ziele, Instrumente, Probleme – Dargestellt am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland, Manuskript, Darmstadt 1989.
  27. Die Zukunft der Sozialversicherungen in Europa – Harmonisierung oder Wettbewerbsintensivierung?, in: Helmut Böhme, Alois Peressin (Hrsg.), Sozialraum Europa, Sozialökonomische Schriften Bd. 3, Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris 1990, S. 93 ff.
  28. EG 92 – Europa der Unternehmer? Die sozialpolitischen Perspektiven des Binnenmarktes, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1991.
  29. Außenfinanzierung – So finden Sie die optimale Zusammensetzung des Außenkapitals, in: Management-Checklisten – Organisations- und Managementhilfen für die tägliche Betriebspraxis, Loseblattsammlung, 7. Ergänzungslieferung, Köln 1993, Gruppe 6-Au, S. 1 ff.
  30. Entscheidungshilfen zur optimalen Wahl zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung aus Controller-Sicht, in: Der Controlling-Berater, Loseblattsammlung, Heft 4 und 5/1993, Freiburg 1993, Gruppe 4, S. 127 ff.
  31. Anwendung der Nutzwertanalyse bei Investitionsentscheidungen, in: Praxis des Rechnungswesen, Loseblattsammlung, Heft 6/1993, Freiburg 1993, Gruppe 15a, S 37 ff., Gruppe 15b, S. 43 ff.
  32. Kursbuch Betriebswirtschaftslehre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1994.
  33. Jahresabschlussanalyse, in: Praxis des Rechnungswesen, Loseblattsammlung, Heft 1/1994, 2/1994, 3/1994, Freiburg 1994, Gruppe 9, S. 133 ff.
  34. Mit Controlling zu erfolgsorientierter Unternehmenssteuerung in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben, in: Finanzwirtschaft, Heft 7/94, 9/94, 10/94, Berlin, München 1994, S. 150 ff., S. 208 ff., S. 228 ff.
  35. Ausgewählte Instrumente des Controlling, REFA-Module 002401/1, 002411/1, Darmstadt 1995.
  36. Lean Administration und Verwaltungscontrolling – Das Instrumentarium, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament B 5/95 vom 27. Januar 1995, Bonn 1995, S. 20 ff.
  37. Dynamische Investitionsrechnung, REFA-Module 001301/1, 001311/1, Darmstadt 1995.
  38. Kennzahlen und Kennzahlensysteme – Grundlagen, REFA-Modul 002501/1, Darmstadt 1995.
  39. Projektauswahl durch Nutzwertanalysen, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 31/95, Kissing 1995, Teil 4/6.2.1.1.1, S. 1 ff.
  40. Preisbildung und Preismanagement, REFA-Modul 001101/1, Darmstadt 1995.
  41. Absatzpolitik, REFA-Module 001201/1, 001211/1, Darmstadt 1995.
  42. Vertriebssteuerung mit Kosten- und Erlösdaten, REFA-Module 002701/1, 002711/1, Darmstadt 1995.
  43. Integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, REFA-Module 003601/1, 003611/1, Darmstadt 1996.
  44. Zauberformel: Budgetierung – Eine Erwiderung auf Hardi Meier, in: Kommunale Steuerzeitschrift 4/96, Siegburg 1996, S. 61 ff.
  45. EG '93 – Europa der Unternehmer?, in: Klaus W. Slapnicar, Philipp J. N. Vogel, Rafael Wiegelmann (Hrsg.), Europa 1993 – was tun?, Konkrete Analysen und Perspektiven zum Europäischen Binnenmarkt, Schriftenreihe des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaften e. V. am Fachbereich Wirtschaft der FH Frankfurt am Main Bd. 1, Frankfurt am Main 1996, S. 173 ff.
  46. Investitionsplanung, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 33/96, Kissing 1996, Teil 4/6.2.2, S. 1 ff.
  47. Steuerung der Kostenentstehung – Target Costing, REFA-Module 003801/2, 003811/1, Darmstadt 1996 (zusammen mit Karlernst Pfingsten).
  48. Gemein- und Fixkostenmanagement, REFA-Module 003901/1, 003911/1, Darmstadt 1996 (zusammen mit Karlernst Pfingsten).
  49. Investitionsrechnung, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 33/96, Kissing 1996, Teil 4/6.2.3, S. 1 ff.
  50. Erfolgs- und finanzwirtschaftliche Jahresabschlussanalyse, REFA-Module 003401/1, 003411/1, Darmstadt 1996.
  51. Risikoberücksichtigung bei Investitionsentscheidungen, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 33/96, Kissing 1996, Teil 4/6.2.4, S. 1 ff.
  52. Investitionscontrolling, REFA-Module 003301/1, 003311/1, Darmstadt 1996.
  53. Aufgaben und Instrumente des Finanzcontrolling, REFA-Module 004101/1, 004141/1, 004111/1, Darmstadt 1996 (zusammen mit Karlernst Pfingsten).
  54. Integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 41/97, Kissing 1997, Teil 4/6.5, S. 1 ff., aktualisiert durch Heft 50/99.
  55. Jahresabschlusskennzahlen, in: Lexikon des Steuer- und Wirtschaftsrechts, Loseblattsammlung, Heft 4/97, Planegg 1997, Gruppe 13, S. 89 ff.
  56. Abspecken fördert Produktivität – Effiziente Verwaltung unter demokratischer Kontrolle, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 201 vom 31.08.1998, Frankfurt am Main 1998, S. B 8.
  57. Gesamt- und Umsatzkostenverfahren, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Grundwerks-Nachlieferung 1999 und Ergänzungslieferung I/99, Freiburg 1999.
  58. Risikoanalyse, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Grundwerk 1999, Freiburg 1999.
  59. Barwert, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/1999, Freiburg 1999.
  60. Cashflow, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/1999, Freiburg 1999.
  61. Finanz- und Liquiditätsplanung, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/1999, Freiburg 1999.
  62. Kapitalflussrechnung, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/1999, Freiburg 1999.
  63. Kurzfristige Erfolgsrechnung, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/1999, Freiburg 1999.
  64. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung II/1999, Freiburg 1999.
  65. Leverageeffekt, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/2000, Freiburg 2000.
  66. Kreditsicherheiten, in: Steuern – Bilanzen – Finanzen, Loseblattsammlung, Ergänzungslieferung I/2000, Freiburg 2000.
  67. Basel II – Bonitätsrating für Mittelständler, in: CF Controlling & Finance 12/2001, Offenburg 2001, S. 3 f.
  68. Basel II – Bonitätsrating für Mittelständler, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 63/02, Köln 2002, Teil 2/3.2, S. 1 ff., aktualisiert durch Heft 64/02, Köln 2002.
  69. Controlling-Techniken für die Kommunalpolitik, in: Rechnungswesen und Controlling in der öffentlichen Verwaltung, Loseblattsammlung, Hefte 5 und 6/2002, Freiburg 2002, Gruppe 4, S. 417 ff.
  70. So bereiten Sie die Unternehmen auf Basel II vor – Das 10-Punkte-Programm zum Rating, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 65/02, Köln 2002, Teil 2/3.3, S. 1 ff.
  71. Bilanzansatz und Bewertung nach HGB, US-GAAP und IAS/IFRS, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Hefte 65/02, 68/03 und 69/03, Köln 2002 und 2003, Teil 4/4.5.2, S. 1 ff.
  72. Vorbereitung auf das Rating durch den Steuerberater mit dem 10-Punkte-Programm für KMU, in: Betriebswirtschaftliche Beratung durch den Steuerberater, Loseblattsammlung, Heft 74/04, Köln 2004, Teil 4/14.2, S. 1 ff.
  73. Analyse von Wind-Wasserstoff-Systemen aus ökonomischer und ökologischer Sicht, in: FH Stralsund, 11. Symposium Nutzung regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik, Tagungsband, Stralsund 2004, S. 126 ff. (zusammen mit Jörg Linnemann und Robert Steinberger-Wilkens).
  74. ABC der Bilanzierung, 121 Stichwörter und 40 Verweisstichwörter, in: Dorothee Böttges-Papendorf (Hrsg.), ABC der Bilanzierung, Bonn 2005.
  75. Bürgeraktien – Ein Beitrag zur Finanzierung kommunaler Unternehmen?, in: ZögU Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen Bd. 28, Heft 3, Baden-Baden 2005, S. 300 ff. (zusammen mit Claudio Petruccelli).
  76. Public Corporate Governance – Effizientere Unternehmensführung in der kommunalen Daseinsvorsorge, in: Verwaltung und Management, 11. Jg., Heft 4, Baden-Baden 2005, S. 199 ff. (zusammen mit Mike Dietrich).
  77. Corporate Governance in der kommunalen Daseinsvorsorge – Effizientere Unternehmensführung bei öffentlichen Ver- und Entsorgern, in: ZögU Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen Bd. 29, Heft 1, Baden-Baden 2006, S. 1 ff. (zusammen mit Mike Dietrich).
  78. Public Corporate Governance – Professionalisierung der ehrenamtlichen Mitglieder von Aufsichtsgremien öffentlicher Unternehmen, in: Michael von Hauff, Bülent Tarkan (Hrsg.), Nachhaltige kommunale Finanzpolitik für eine intergenerationelle Gerechtigkeit, Baden-Baden 2009, S. 83 ff.
  79. Wie kriegen wir sie? Der Kampf um die „richtigen” Begabten, in: Beate Bartoldus, Marei John-Ohnesorg (Hrsg.), Bildungsgerechtigkeit in der Begabtenförderung – Ein Widerspruch in sich?, Berlin 2010, S. 154 ff.
  80. Die Entwicklung der SME-Politik in Deutschland – Von den Anfängen der sozialen Marktwirtschaft bis ins 21. Jahrhundert, in: Koreanisch-Deutsche Gesellschaft für Wirtschaftswissenschaften e. V., Friedrich-Ebert-Stiftung Büro Korea, Korea Institute for International Economic Policy (Hrsg.), Wirtschaftsdemokratie in Korea und Deutschland – Auf der Suche nach einem neuen Wachstumsmodell, Seoul 2012, S. 49 ff.
  81. Konzepte der Wirtschaftsdemokratie in Deutschland – Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und das Verhältnis von KMU zu Großunternehmen, in: Welfare State Society, Friedrich-Ebert-Stiftung Büro Korea (Hrsg.), Positionen der Wirtschaftsdemokratie – Progressive Konzepte und Ansätze in Korea und Deutschland, Seoul 2012, S. 42 ff.
  82. Hochschullehrerbund hlb: Beibehaltung des Status quo oder Weiterentwicklung zu einer schlagkräftigen Interessenvertretung?, in: Die Neue Hochschule DNH 1/2014, Bonn 2014, S. 1
  83. Lehrverpflichtung an Fachhochschulen – Lösungsmöglichkeiten jenseits der Deputatsreduktion, in: Die Neue Hochschule DNH 3/2014, Bonn 2014, S. 92 ff.
  84. Forschung an Fachhochschulen – Zur Politik von Hochschulchefs, in: Deutsche Universitätszeitung DUZ 01/2015, Berlin 2014, S. 16
  85. Interessenvertretung, in: Die Neue Hochschule DNH 2/2017, Berlin 2017, S. 21
  86. Führungskräftenachwuchs, in: Die Neue Hochschule DNH 2/2018, Berlin 2018, S. 21
  87. Das Berufsbild des Hochschullehrers in der Zukunft, in: Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an Fachhochschulen in Bayern (Hrsg.), Lehre, Forschung, Third Mission – Die Zukunft der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Tutzing 2018, S. 34 ff.
  88. Ideologische Überzeugungstäter mit akademischem Titel versus Wissenschaftler mit gefestigtem Wertekostüm, in: Die Neue Hochschule DNH 4/2018, Berlin 2018, S. 12 ff.

Zusätzlich zu den aufgeführten Veröffentlichungen sind zahlreiche Ausarbeitungen, Buchbesprechungen und Abhandlungen zu wirtschafts-, steuer- und sozialpolitischen Themen sowie verschiedenen betriebswirtschaftlichen Problemen erschienen.

Die Normdaten von Prof. Struwe finden sich in folgenden Katalogen: