Online-Symposium über Innovation und Automatisierung in der Refabrikation

Der Umwelt-Campus Birkenfeld veranstaltet in Zusammenarbeit mit FJW Consulting alle zwei Monate eine Online-Konferenzreihe zum Thema Innovation und Automatisierung in der Refabrikation. Die nächste Konferenz findet am 10. März statt.

In der industriellen Refabrikation werden besonders im Automotive-Bereich sehr erfolgreich Altprodukte gesammelt, zerlegt, gereinigt, geprüft, aufbereitet und wieder montiert. Bei der ersten Auflage der Online-Konferenz werden in zwei Vorträgen Best-Practices sowie neue Erkenntnisse aus der Forschung vorgestellt. In einer anschließenden Panel-Diskussion können die Teilnehmer all ihre Fragen zum Thema Refabrikation loswerden.

Zeitplan

Session 4 - 10.03.2021 - 17:00

Das Programm wird die folgenden 3 Präsentationen umfassen:

Additive Fertigung und Refabrikation - füreinander gemacht. Perspektive der Universität Bayreuth
Von Professor Frank Döpper, Jan Koller, Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik und Christian Bay, Forschungszentrum für Innovative Prozesse an der Universität Bayreuth

In ihrem Vortrag werden sie die Herausforderungen der modernen Refabrikation mit den Potenzialen und Chancen der additiven Fertigung abgleichen. Darauf aufbauend werden sie zukünftige Lösungen für eine nachhaltige Anwendung der additiven Fertigung im Kontext der Refabrikation diskutieren.

Additive Fertigung bei ZF Aftermarket - zentrale Herausforderungen für die Refabrikationsindustrie
Von Jirka Horvath, Direktor ZF Aftermarket, Operations Europe & EMEA & Operations Remanufacturing. Direktor Apra Europa

Integration von Additiver Fertigung in den Refabrikationsprozess von Borg Automotive
Von Jesper Moberg, Borg Automotive Direktor, Geschäftsentwicklung

Im Anschluss an die Präsentationen wird zur Anregung der Diskussion und um Kommentare gebeten:
Dr. Rachel Waugh, Technische Beraterin, European Remanufacturing Council, Brüssel

​​​​​​​Anmerkung: Die Veranstaltung wird in Englisch durchgeführt.

Beteiligte Personen

Fernand Weiland

Fernand WeilandFJW Consulting

Fernand Jean Weiland, 30 Jahre in Führungspositionen bei Bendix Automotive, Lucas Automotive, Magneti Marelli Automotive und TRW Automotive.

Fernand Weiland gründete 1989 die europäische APRA (Automotive Parts Remanufacturer Assoc.) Division und war mehr als 20 Jahre lang der erste Vorsitzende der Division.  Zwischen 1990 und 2010 organisierte er eine Vielzahl von APRA-Foren, Workshops und Ausstellungen in ganz Europa.

Fernand Weiland ist Mitbegründer der alle zwei Jahre stattfindenden ReMaTec Refabrikationsausstellung in Amsterdam. Er hat zahlreiche Artikel für die Zeitschrift ReMaTecNews geschrieben und fünf Bücher über die Automobilrefabrikation in Europa herausgegeben. Er war auch maßgeblich an der Gründung der Asien-Pazifik-Abteilung von APRA beteiligt. Fernand Weiland wurde 2019 mit dem ReMaTec Ambassador Award ausgezeichnet.

Wolfgang Gerke

Wolfgang Gerke, Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Gerke ist Leiter des Fachgebietes Robotik und Regelungstechnik sowie Professor an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld und 'Assistant Professeur Associe' an der Universität Luxemburg. Außerdem lehrt er an der AKAD University.  Er ist Experte für Robotik und Regelungstechnik und studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg. Er arbeitete dort 5 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, wo er verschiedene Forschungsprojekte akquirierte. In seiner Promotionsarbeit entwickelte er Verfahren zur kollisionsvermeidenden Regelung von Industrierobotern. Vor seiner Professorentätigkeit arbeitete er mehr als 12 Jahre in verschiedenen Unternehmen wie Thyssen Engineering, ThyssenKrupp Encoke und Robert Bosch GmbH.  Im Rahmen von EU geförderten Forschungsprojekten arbeitete er als Projektleiter bei der Roboter Bosch GmbH in der Entwicklungsabteilung von Robotersteuerungen. In Industrieprojekten wurden sensorgeführte Robotersteuerungen mit maschineller Bildverarbeitung entwickelt.  Als Leiter der Abteilung für Technische Informatik bei der Firma ThyssenKrupp Encoke entwickelte er informationstechnische Lösungen für industrielle Großanlagen, wie z.B. die Endmontagelinie für den Airbus 320/321. Er hielt zahlreiche Vorträge auf internationalen Konferenzen, und veröffentlichte Beiträge in vielen Fachzeitschriften. Er schrieb Lehrbücher über Assistenzroboter und elektrische Maschinen und Aktoren und arbeitet als Gutachter für diverse Forschungsprojekte und Paper. 1997 wurde er Professor an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld und baute dort das Fachgebiet Robotik und Regelungstechnik auf.

Matthias Vette-Steinkamp

Matthias Vette-SteinkampHochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

Zurzeit baue ich an der Hochschule Trier eine Arbeitsgruppe für Refabrikationssystemtechnologien auf. Von März 2012 bis Februar 2020 war ich Abteilungsleiter am ZeMA - Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik in Saarbrücken. Gleichzeitig bin ich Dozent für Industrierobotik und Mensch-Technik-Interaktion und Leiter der internationalen Robotix-Academy. Meine Forschungsschwerpunkte liegen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie in der agilen Produktion.

Meine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Anwendung von Robotik und Automation in der industriellen Produktion. In diesem Zusammenhang leite und beteilige ich mich an einem breiten Portfolio von Innovations- und Technologietransferprojekten, die auf die Einführung von Robotertechnologien im Produktionssektor gemäß Industrie 4.0 abzielen.

Jirka Horvath

Jirka Horvath hat fast 20 Jahre in verschiedenen Funktionen bei ZF Aftermarket, TRW Aftermarket gearbeitet. Jirka Horvath unterstützt die Branche aktiv als Direktor der APRA Europa. Er begann im Finanzbereich und durchlief mehrere Managementpositionen, darunter die Werksleitung, die er nun als ZF Aftermarket Director for Operations EMEA (Europa, naher Osten und Afrika), bestehend aus mehreren Ersatzteilvertriebszentren in der gesamten Region, verantwortet. In seiner Funktion ist er auch für Operations Remanufacturing - Werke in Frydlant CZ und Wrexham UK - zuständig. Bei ZF hat die Wiederaufarbeitung einen starken Stammbaum und umfasst rein mechanische Teile über Mechatronik bis hin zur Wiederaufarbeitung von Elektronik. ZF hat im Jahr 2019 fast 1,5 Millionen Automobilteile (Kupplungen, Getriebe, Bremsen, Lenkung usw.) wiederaufbereitet und durch die Wiederverwendung seiner Schlüsselkomponenten mehr als 50.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Dies entspricht einer Fahrleistung von 300 Millionen km eines durchschnittlichen Personenkraftwagens! Dies ist Jirkas Leidenschaft. Seine Freizeit verbringt er mit Familien- und Sportaktivitäten.

An- und Abmeldung

Um Einladungen zur Veranstaltung zu erhalten, müssen Sie sich hier anmelden. Die Anmeldung ist kostenlos.

Wenn Sie sich wieder abmelden möchten können Sie diesen Link verwenden:
Abmeldung

Zur Durchführung der Konferenz werden wir die Videokonferenz-Plattform Big Blue Button verwenden. Eine genaue Anleitung zur Nutzung, sowie ein Link zur Veranstalung, werden am Tag vor der Konferenz versendet.

Unterstützt durch

Vergangene Termine

back-to-top nach oben