Aktuelles

11.06.2018 - 09:00 Uhr
Achema 2018 in Frankfurt

 

Der Umwelt-Campus Birkenfeld präsentiert sich vom

11. -15. Juni 2018 in Frankfurt am Main auf der ACHEMA.

Frau Prof. Dr. Anne Schweizer und Herr Prof. Percy Kampeis stellen Ihr Exponat aus:

In-situ-Magnetseparator für Bioreaktoren

Besuchen Sie den Umwelt-Campus am Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz

Halle 9.2 B85

 

In-situ-Magnetseparator für Bioreaktoren

Magnetisierbare Partikel können als Träger für immobilisierte Enzyme in der Biokatalyse eingesetzt werden. Zur Handhabung dieser Partikelsysteme wurde ein neuartiger In-situ-Magnetseparator entwickelt, der direkt an alle gängigen Suspensions-Bioreaktoren - z. B. über einen Standard-M26-Port oder einen Ingoldstutzen - montiert werden kann. Er besteht aus zwei hydraulisch bewegten, konzentrisch angeordneten Lanzen und einer Spül-kammer. In einer äußeren Hohllanze, die in den Bioreaktor eingeschoben oder herausgezogen werden kann, ist eine zweite Lanze mit Permanent­magneten angeordnet. Die innere Lanze kann ihrer­seits in die äußere Hohllanze eingeschoben oder aus dieser herausgezogen werden. Bei Bedarf kann die Außenlanze in der Spülkammer gereinigt (CIP) und sterilisiert (SIP) werden. 

Der In-situ-Magnetabscheider hat vier verschiedene Betriebsstellungen: „Capture Mode“, „Separation Mode“, „Rinsing Mode“ und „Release Mode“. Bei diesen Betriebsstellungen unterscheiden sich die Positionen der beiden konzentrischen Lanzen. Durch die magnetische Kraft sammeln sich die magne­tischen Partikel auf der Oberfläche der Außenlanze, wenn diese in die Reak­tionsmischung eintaucht während gleichzeitig die innere Lanze im „Capture Mode“ darin positioniert ist. Werden beide Lanzen simultan in die Spül­kammer zurückgezogen („Separation Mode“), so können die angelagerten Magnetpartikel steril vom Bioreaktor in die Spülkammer überführt werden (siehe Abb. 1). Dort können diese im „Rinsing Mode“ in einen Puffer für ein nachfolgendes Recycling resuspendiert werden.