Gleichstellungspreis an Dagmar Rebeck, Masterstudentin E-Technik, verliehen

Dagmar Rebeck, Prof. Dr. Rita Spatz

Am 22.11.2017 wurde im Rahmen der feierlichen Prämierung hervorragender Abschlussarbeiten auch die Gewinnerin des diesjährigen Gleichstellungspreises, Frau Dagmar Rebeck, geehrt.

Frau Rebeck, die Elektrotechnik mit Vertiefung Medizintechnik studierte, ist für die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung eines Stresslabors an der Hochschule verantwortlich. Das Labor bietet die Möglichkeit, Probanden abgeschirmt von äußeren Einflüssen Stressfaktoren auszusetzen und dadurch eine gute Reliabilität der Studien zu gewährleisten. Der weitgehend automatisierte Versuchsablauf verringert die Fehlerquote bei der Versuchsdurchführung und ermöglicht eine zuverlässige technische Auswertung.

Neben der hervorragenden Note der Masterthesis kamen auch die Belastung durch eine Pflegetätigkeit und Zeiten der Kindererziehung bei der Beurteilung zum Tragen.

Überreicht wurde die Urkunde und der symbolische Scheck über 1.500,- € von der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, Prof. Dr. Rita Spatz, die der Preisträgerin ganz herzlich gratulierte.

Frauen in Führung: K³-Seminarreihe bereitet Frauen auf Führungspositionen vor

Erneut bot die Hochschule Trier ambitionierten Frauen die Chance, ihre Kommunikations- und Führungsfähigkeiten auf- und auszubauen, um ihren Weg durch die gläserne Decke zu finden.

Während andernorts noch über den Fachkräftemangel diskutiert wird, geht die Hochschule Trier aktiv dagegen vor: Im Rahmen der modular aufgebauten und vom Gleichstellungsbüro der Hochschule bereits zum vierten Mal angebotenen Reihe K³ (Kompetenz – Kommunikation – Karriere) hatten Studentinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen erneut Gelegenheit, sich auf Führungspositionen vorzubereiten. Am 10. November ging die diesjährige Seminarreihe, die neun Module umfasste und sich über ein Jahr erstreckte, für 13 Teilnehmerinnen mit der Entgegennahme ihrer Teilnahmezertifikate erfolgreich zu Ende. Während der vergangenen Monate wurden sie gezielt auf Führungsaufgaben in regionalen und überregionalen Unternehmen sowie innerhalb der Hochschule vorbereitet. Einige der Absolventinnen der letzten drei Jahrgänge besetzen so heute Leitungspositionen in unterschiedlichsten Bereichen der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft, etwa in der Leitung von Forschungsprojekten oder in unterschiedlichen Abteilungen in namhaften Unternehmen wie der Nestlé Wagner GmbH oder 1&1.

Der Inhalt der Seminarreihe war unterteilt in theoretische und praktische Einheiten, in denen das Gelernte unter anderem vor laufender Kamera umgesetzt wurde. So konnte jede Teilnehmerin einen ungefilterten Eindruck ihrer Fähigkeiten erhalten und Verbesserungsvorschläge direkt umsetzen. Die Themen erstreckten sich von Selbstmarketing über Präsentationstechniken bis hin zum Entwicklungsweg vom Teammitglied zur Vorgesetzen.

Der Seminarzeitraum über ein Jahr ließ genug Raum zur persönlichen Weiterentwicklung, die von den Teilnehmerinnen einhellig bestätigt wurde. Besonders wahrgenommen wurden ein Zuwachs des Selbstvertrauens und ein selbstsichereres Auftreten in Verhandlungs- und Konfliktsituationen. Als weiteren positiven Aspekt der Veranstaltungsreihe hoben die Teilnehmerinnen den der Netzwerkbildung hervor: „Wir Frauen sollten uns viel öfter gegenseitig unterstützten – es ist sehr hilfreich, meine eigenen Erfahrungen teilen zu können und aus denen der anderen zu lernen.“

Hochschule Trier erneut als "Familienfreundliche Hochschule" zertifiziert

Vizepräsident Prof. Dr. A. Künkler (4.v.l.) freut sich über die erneute Auszeichnung

Zum dritten Mal erhielt die Hochschule Trier das Zertifikat als familienfreundliche Hochschule. Bei der feierlichen Verleihung in Berlin in Anwesenheit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Katarina Barley, wurde die Hochschule für ihre Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie ausgezeichnet.

Das audit familiengerechte hochschule™ beruht auf einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt es Unternehmen, Institutionen und Hochschulen darin, familienfreundliche Arbeits- und Studienbedingungen zu schaffen.

Die Hochschule Trier erhielt das Zertifikat zum ersten Mal 2010. Zuletzt wurde im März 2017 der dritte Re-Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Die dabei erarbeiteten Zielvereinbarungen, die in einem Prozess unter Mitarbeit von Beschäftigten, Studierenden und Hochschulleitung entstanden sind, werden in den kommenden drei Jahren an der Hochschule umgesetzt. Viele bekannte und bewährte Maßnahmen, wie die hochschuleigenen Kinderbetreuungsangebote werden weitergeführt, neue Maßnahmen auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

Professor Andreas Künkler, der das Zertifikat in seiner Funktion als Vizepräsident der Hochschule Trier entgegennahm, bewertet die Verleihung als weiteren Ansporn, den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung weiter am Laufen zu halten: “Familienfreundliche Maßnahmen erhöhen die Identifikation mit der Hochschule Trier und tragen dazu bei, die Voraussetzungen für optimale Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen.“

Neue Zukunftsperspektiven für Mädchen und Jungen

Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld

Am 27.04.2017 begrüßte der Umwelt-Campus Birkenfeld 53 Schülerinnen und 2 Schüler zum bundesweit stattfindenden Girls‘ und Boys‘ Day. An diesem Tag haben die Mädchen und Jungen die Gelegenheit Einblick in Berufe zu erhalten, die in der Mehrheit vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt werden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kanzlerin der Hochschule, Claudia Hornig, ging es auch gleich zur Sache.

Die Mädchen konnten sich im Vorfeld aus insgesamt sieben Angeboten der Bereiche Informatik, Naturwissenschaft und Technik den für sie interessantesten Workshop aussuchen. Experimente in den Laboren, 3D-Druck, professionelles Fotografieren oder die Programmierung von Microcontrollern sind nur einige Beispiele für die spannenden Themen, mit denen sich die Schülerinnen beschäftigten.

Für die Jungs bot sich bei einem Praxistag in der Bibliothek der Hochschule die Möglichkeit, die Tätigkeiten eines Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste kennen zu lernen.

Im Anschluss an die Workshops hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Umwelt-Campus bei der Campustour zu erkunden. Neben der Besichtigung von Seminarräumen, studentischen Aufenthaltsräumen und den Sportanlagen wurde auch ein Zimmer im Studentenwohnheim besucht.

Durch den großen Praxisbezug der einzelnen Veranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine neue Sichtweise auf Themengebiete, denen sie vorher nicht viel Beachtung geschenkt hatten. Mit dem Abbau von Vorurteilen ermöglichen sie sich neue, zukunftsorientierte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Anhand von Umfragen des Girls‘ und Boys‘ Day am Umwelt-Campus Birkenfeld aus den vergangenen Jahren zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in diese Berufe hinein zu schnuppern, sehr positiv bewerten. Die Hochschule bedankt sich bei allen Beteiligten und freut sich auf den nächsten Girls‘ und Boys‘ Day 2018.

Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen geht an zwei Studentinnen

 

Den diesjährigen Preis des Ausschusses für Gleichstellungsfragen nahmen anlässlich der Prämierung hervorragender Abschlussarbeiten an der Hochschule Trier gleich zwei Studentinnen in Empfang.

Laura Sträßer (Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen/Umweltplanung“) befasste sich in ihrer Thesis mit dem Thema Frauen in Führungspositionen“. Am Beispiel deutscher Unternehmen beleuchtete sie die Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungsetagen, die trotz der Einführung der Frauenquote Anfang 2015 immer noch besteht.  Nach einer eingehenden Analyse der Karrierehindernisse zeigt sie Maßnahmen auf, um den Anteil von Frauen in den Führungsebenen zu steigern.  

Susanne Kühn (Studiengang „Informatik – Digitale Medien und Spiele“) programmierte in ihrer Abschlussarbeit „Realisierung einer Web-App für das Netzwerk „Willkommen-Flüchtlinge im Ruwertal und auf den Höhen““ eine Anwendung, die Flüchtlingen ermöglicht, wichtige Informationen über die Verbandsgemeinde Ruwer sowie über das Leben in Deutschland allgemein im Internet abzurufen und so die Ankunft in Deutschland zu erleichtern. Inhalte wie z.B. Ansprechpartner, Übersetzungen und Informationen zum deutschen Alltag werden in mehreren Sprachen bereitgestellt, unterstützen die Flüchtlinge bei der Orientierung und entlasten gleichzeitig die Gemeindeverwaltung und ehrenamtlich Mitarbeitende. 

Neben den ausgezeichneten Noten kamen bei den Preisträgerinnen auch Kriterien wie die Unterrepräsentanz von Frauen im Studiengang sowie die Gleichstellungsthematik zum Tragen.

Zum Gewinn der Preise gratulierte neben Prof. Dr. Andreas Künkler als Vertreter des Ausschusses für Gleichstellungsfragen auch Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Rainer Oechsle als Dekan des Fachbereichs Informatik, Prof. Dr. Georg Schneider als betreuender Professor für Frau Kühn und bei Frau Sträßer Prof. Dr. Peter Gutheil als Dekan des Fachbereichs Umweltplanung/Umwelttechnik.

Landeskonferenz der Hochschulfrauen im Austausch zu aktuellen Entwicklungen der rheinland-pfälzischen Hochschul-Landschaft

Die Frauenvertreterinnen aus rheinland-pfälzischen Hochschulen kamen
für zwei Tage in der schönen Rheintal-Jugendherberge Oberwesel zusammen. Intensiver Austausch, Vernetzung und ein Workshop zum Verhältnis von Frauenförderung, Gleichstellung und Diversity (Vielfalt) standen auf dem gut gefüllten Tagungsprogramm der Landeskonferenz der Hochschulfrauen (LaKoF).
Am 25. April 2016 haben sich die Gleichstellungsbeauftragten, Frauen- und Gleichstellungsreferentinnen und Mitarbeiterinnen der Gleichstellungs- und Frauenbüros der Hochschulen in Rheinland-Pfalz zur Sitzung getroffen. Aktuelle Themen der Gleichstellungspolitik und -arbeit bilden die Schwerpunkte dieser regelmäßig tagenden Landeskonferenz. Dieses Mal standen die Beschäftigungs-bedingungen an den Hochschulen im Fokus. Hintergrund sind eine neue Gesetzeslage und die zwischen Hochschulleitungen und Wissenschaftsministerium vereinbarten Leitlinien zu guter Arbeit. Ebenso Thema war die familienfreundliche Hochschule. Zentral sind jedes Mal die Berichte aus den einzelnen Hochschulen, aus dem Wissenschafts- und dem Frauenministerium sowie aus den Arbeitsgruppen der LaKoF. Der tagesaktuellen frauen- und hochschulpolitischen Lage nach den Landtagswahlen widmete die LaKoF in Oberwesel, mit Blick auf das schöne Mittelrheintal, natürlich besondere Aufmerksamkeit: Die künftige „Ampelkoalition“ im Land, der brandaktuell vorliegende Entwurf des Koalitionsvertrags, der ein Hochschulzukunftsgesetz vorsieht, und natürlich die geplanten veränderten Ministeriumszuschnitte spielten eine wichtige Rolle für den Austausch der Landeskonferenz. Künftig soll es kein Ministerium mehr geben, das die Frauen im Namen trägt. Das Wissenschaftsministerium soll künftig wieder vom Bildungsministerium abgespalten werden. Wahlen waren bei der LaKoF auch selbst angesetzt: Für drei weitere Jahre im Amt bestätigt sind die LaKoF-Sprecherinnen Andrea Scholler (Fachhochschule Bingen) und Heide Gieseke (Universität Koblenz-Landau). Sie kündigten an, die Diskussionsergebnisse und Beschlüsse der Landes-konferenz der Hochschulfrauen gleich mitzunehmen zum Austausch mit der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) am 2. Mai 2016, wo sie die Hochschulleitungen des Landes treffen.

Dass die LaKoF aktuelle Entwicklungen aufgreift und der Weiterbildung ihrer Mitglieder dient, zeigte auch der zweite Tag des Treffens. Fragen, Klärungen und  Positionierungen zu Diversity machten den vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) und vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) geförderten Workshop am 26. April 2016 aus. Diversity oder Vielfalt ist einerseits eine Tatsache in Organisationen wie Hochschulen: Die Hochschulangehörigen unterscheiden sich zum Beispiel im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung voneinander. Diversity bezeichnet aber auch den Umgang mit dieser Vielfalt. Sie ist damit Aufgabe einer Organisation. Hochschulen können Vielfalt fördern, wertschätzend mit Individualität umgehen. Da die Gleichstellungsakteurinnen an Hochschulen bereits Anti-Diskriminierungsarbeit in Hinblick auf die Kategorie Geschlecht betreiben und Diversity zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit erfährt, fragte sich die Landeskonferenz, ob und inwiefern Diversity auch für ihre zukünftige Arbeit relevant ist. Dr. Aniela Knoblich, Leiterin der Stabstelle Gender & Diversity an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, stellte in ihrem Vortrag Entwicklungen und Potenziale der Anti-Diskriminierungsarbeit an Hochschulen dar – und lud zum Perspektivwechsel ein. Unter der Leitung von Marion Bredebusch tauschten sich die Workshop-Teilnehmerinnen zu bestehenden Modellen, beispielsweise dem Arbeitskreis Diversity an der Hochschule Koblenz, aus und wogen die Chancen und Risiken der Verbindung von Geschlechtergleichstellung und Diversity ab.
Ganz deutlich wurde in Oberwesel: Die LaKoF bietet Unterstützung, Vernetzung und Austausch für ihre Gleichstellungsakteurinnen.

Ansprechpartner am UCB

 gsb@hochschule-trier.de

Prof. Dr. Rita Spatz
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
der Hochschule Trier

+49 6782 17-1916

r.spatz@umwelt-campus.de

Gebäude: 9925 Raum: 033

Prof. Dr. Susanne Hartard
Gleichstellungsbeauftragte des
Fachbereichs UW/UR

s.hartard@umwelt-campus.de

Gebäude: 9912 Raum: 006

Prof. Dr. Anne Schweizer
Gleichstellungsbeauftragte des
Fachbereichs UP/UT

a.schweizer@umwelt-campus.de

Gebäude: 9913 Raum: 015

Britta Billert

Sarah Ulbert

Mitarbeiterinnen im
Gleichstellungsbüro

+49 6782 17-1913

+49 6782 17-1912

+49 6782 17-1711

Gebäude: 9925
    Räume: 047 und 030

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Zentralen Frauenbeauftragten der Hochschule Trier:

Gleichstellungsbüro Hochschule Trier