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IBT erhält Förderung für Corona-KI-Forschung

Das Institut für Betriebs- und Technologiemanagement erhält die Förderung für zwei Forschungsprojekte im Rahmen der Corona-KI-Projektförderung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz. Die Projektsumme beläuft sich auf 185.000 EUR.

Die beiden Projekte am IBT mit den Titeln "Stärkung von Produktionsprozessen bei KMU durch den Einsatz von KI in der generativen Fertigung" und "Virtuelle und physische Mensch-Roboter-Kooperation" sind Ende 2020 angelaufen und werden bis ins vierte Quartal 2021 durchgeführt. 

In Zeiten von globalen Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie kommt es bei Unternehmen aus sämtlichen Branchen zu Lieferengpässen. Diese betreffen die Beschaffung von Ersatzteilen, Zukaufteilen oder Prototypen. Ein Ausfall der Lieferkette trifft kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) besonders stark, da diese im Vergleich zu Großunternehmen meist ein kleineres Produktportfolio aufweisen und nur schwer auf alternative Lieferketten umstellen können.  Das Forschungsvorhaben "Stärkung von Produktionsprozessen bei KMU durch den Einsatz von KI in der generativen Fertigung" unterstützt insbesondere KMU durch die Digitalisierung von Produktionsprozessen beim Aufbau von Resilienz, Unterbrechungen von Lieferketten mithilfe der generativen Fertigung zu überbrücken.

Die Idee des Projektes "Virtuelle und physische Mensch-Roboter-Kooperation" setzt beim Mitarbeiterausfall von produzierenden Unternehmen im Zuge von Pandemien an. Durch virtuelle und physische Mensch-Roboter-Kooperation sollen Unternehmen bei der Bewältigung von Personalausfällen und in wirtschaftlich turbulenten Zeiten unterstützt werden. Ziel ist es, eine Demofabrik aufzubauen, welche mit virtuellen Expertensystemen und Telepräsenzmethoden und physischen Assistenzsystemen ausgestattet wird. Ziel dieses Projektes ist es, Lösungen zu entwickeln, die auch von KMU ohne große Digitalisierungserfahrung und Kompetenz im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) eingesetzt werden können. Es ist nicht das Ziel, neue KI-Algorithmen für Spezialfälle zu entwickeln, sondern geeignete KI-Methoden und Vorgehensweisen für bestehende Produktionssysteme anwendbar zu machen. Damit leistet das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer hybrider Arbeitsformen, welche gerade in der Zeit der Corona-Pandemie für Unternehmen den Unterschied machen können zwischen Kurzarbeit bzw. einer Insolvenzanmeldung und einer weiterhin wettbewerbsfähigen Produktion.

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Prof. Dr. Henrik te Heesen
Prof. Dr. Henrik te Heesen
Professor FB Umweltplanung/-technik - FR Maschinenbau

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