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Neue Publikation über den Ertrag von PV-Dachanlagen in Deutschland

Verteilung des jährlichen spezifischen Ertrags in Deutschland von 2012 bis 2018 und für den langjährigen Durchschnitt.
Verteilung des jährlichen spezifischen Ertrags in Deutschland von 2012 bis 2018 und für den langjährigen Durchschnitt.

Von der Forschungsgruppe des Umwelt-Campus Birkenfeld (Prof. te Heesen und Prof. Rumpler) und der Technischen Hochschule Ulm (Prof. Herbort) ist eine neuer Artikel erschienen. Die Gruppe hat den Ertrag von PV-Dachanlagen in Deutschland von 2012 bis 2018 untersucht.

Der Photovoltaik-Sektor ist eine zentrale Säule für den globalen Energiewendeprozess, der darauf abzielt, die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen. Vor allem Aufdachanlagen können einen wesentlichen Beitrag zur treibhausgasfreien Energieerzeugung leisten. Bis Ende 2018 sind in Deutschland mehr als 1,5 Millionen Aufdachanlagen installiert. Die von Überwachungssystemen gemessenen und von webbasierten Online-Systemen von 2012 bis 2018 bereitgestellten Ertragsdaten sowie die Konfigurationsinformationen von 23.944 PV-Systemen wurden in dieser Publikation ausgewertet. Langfristindikatoren wurden aus der räumlichen und zeitlichen Verteilung der Ertragsdaten abgeleitet. Die Ertragsanalyse zeigt ein typisches Süd-Nord-Gefälle in Deutschland. 2018 war das Jahr mit der höchsten Rendite, 2013 das Jahr mit der niedrigsten. Der jährliche spezifische Ertrag liegt zwischen 816 kWh/kWp in 2017 an der Ostsee und 1049 kWh/kWp in 2018 in Bayern. Reduziert man die Analyse der Datenauswertung auf ein bis zwei Jahre, so ist eine Abweichung von fünf Prozent und mehr vom langfristigen Ertrag zu beobachten. Um detaillierte Informationen über die Qualität von PV-Anlagen zu erhalten, sind Daten über mindestens fünf Jahre erforderlich. Die Ertragsdatenauswertung kann von PV-Anlagenbetreibern und Eigentümern genutzt werden, um eine Unterversorgung ihrer PV-Anlage zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Link zum Artikel: https://doi.org/10.1016/j.solener.2019.10.019

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Prof. Dr. Henrik te Heesen
Prof. Dr. Henrik te Heesen
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