Signal2Safety

Digitale Risikokommunikation für eine resiliente Gesellschaft

Wie können Gesellschaften besser auf Naturkatastrophen vorbereitet werden? Das Projekt From Signal to Safety untersucht, wie digitale Warnsysteme und moderne Risikokommunikation dazu beitragen, die Resilienz der Bevölkerung gegenüber zunehmenden Extremereignissen zu stärken. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Resilienz nicht allein durch technische Systeme entsteht, sondern durch informierte, handlungsfähige und eingebundene Gesellschaften. Eine wirksame Risikokommunikation fördert Risikobewusstsein, stärkt Vertrauen in Institutionen und ermöglicht koordiniertes Handeln im Krisenfall.

Im Fokus: Wege zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz

Das Projekt analysiert gezielt, welche Methoden und Instrumente eine effektive Risikokommunikation ermöglichen. Dazu gehören:

  • Vernetzte Sensortechnologien zur frühzeitigen Erkennung von Naturgefahren
  • Digitale Frühwarnsysteme wie Cell Broadcast, Galileo-EWSS, Warn-Apps und soziale Medien
  • Datenintegration und Visualisierung zur verständlichen Aufbereitung komplexer Risiken
  • Partizipative Ansätze, die Bevölkerung aktiv in Kommunikationsprozesse einbinden und bereits vor dem Krisenfall eine Preparedness herstellen
  • Inklusive Kommunikationsstrategien, die unterschiedliche Zielgruppen erreichen

Diese Elemente werden entlang der gesamten Kommunikationskette untersucht – von der Datenerfassung bis zur Wahrnehmung und Reaktion der Bevölkerung. Durch den Vergleich verschiedener europäischer Länder identifiziert das Projekt Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und übertragbare Lösungsansätze.

Ziel: Eine resilientere Gesellschaft

Auf Basis der Ergebnisse entwickelt das Projekt evidenzbasierte Strategien, um Risikokommunikation effektiver, interoperabler und nutzerorientierter zu gestalten und leistet somit einen Beitrag zu einer Gesellschaft, die Risiken besser versteht, gut vorbereitet ist, schneller reagiert und Krisen nachhaltiger bewältigen kann.

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