Wiederansiedlung des Maifischs

Maßnahmen zur Sicherung der dauerhaften Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein

Maifisch

Im Projekt wird eine neuartige Methode zum akustischen Monitoring der Laichpopulation des Maifischs (Alosa alosa) entwickelt. Klassische lethale Monitoringverfahren scheiden bei dieser bedrohten FFH-Art aus. Das akustische Monitoring nutzt die platschenden Geräusche dieser Art beim Laichvorgang an der Wasseroberfläche (sog. "bulls"). In dem Projekt wird eine Methode entwickelt, wie Laichplätze mit akustischen Aufzeichnungsgeräten bestückt und das Laichgeschehen dokumentiert und quantitativ ausgewertet werden kann. Bei verschiedenen Umwelt- und Wetterbedingungen wird die Effizienz dieser Monitoringmethode getestet. Weiterhin werden Mikrostruktur und Mikrochemie der Otolithen von adulten und juvenilen Maifische aus dem Rhein untersucht, um Aufschluss über die Dynamik der Abwanderung der juvenilen Maifische aus dem Rhein sowie Hinweise zum Aufenthaltsort der subadulten Maifische zu erhalten und den Populationsaustausch mit Maifischen aus anderen Einzugsgebieten abschätzen zu können.

Konsortium Rheinischer Fischereiverband, Hochschule Trier (Umwelt-Campus Birkenfeld), Universität Landau, Association Migado (Migrateurs Garonne Dordogne)
Laufzeit Januar 2017 - Dezember 2021
Gefördert durch HIT-Umweltstiftung, Ministerium für Umwelt, Energie und Forsten Rheinland-Pfalz, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Landesfischereiverband Baden-Württemberg, Bezirksregierung Düsseldorf, Rheinfischereigenossenschaft NRW, Verband Hessischer Fischer, Bundesamt für Umwelt BAFU (CH), Sportvisserij Nederland (NL)
Fördersumme Anteil der Hochschule Trier: 248.000 €

Projektleitung an der Hochschule Trier:

Prof. Dr. Stefan Stoll
Prof. Dr. Stefan Stoll
Professor FB Umweltplanung/-technik - FR Umweltplanung

Kontakt

+49 6782 17-1578

Standort

Birkenfeld | Gebäude 9915 | Raum 123
back-to-top nach oben