Balkonkraftwerk

Einfach selbst Solarstrom produzieren und die Energiewende selbst in die Hand nehmen.

Workshopangebot

Wir freuen uns sehr über das immense Interesse an unseren Workshops zum Thema Balkonkraftwerk. Dennoch gehen wir nach drei tollen Workshops erstmal in die Winterpause. Alle Informationen zu weiteren Workshops werden hier veröffentlicht.

Den Foliensatz des letzten Workshops finden Sie hier.

Auch wenn das eigene Balkonkraftwerk noch in Planung ist, so können wir schon jetzt einen kleinen Beitrag zur Energiewende leisten und unsere elektrischen Verbraucher bevorzugt dann betreiben, wenn viel erneuerbare Energie im aktuellen Strommix vorhanden ist. Bei der Einschätzung hilft die von Studierenden am Umwelt-Campus entwickelte App Datenpuls (datenpuls.umwelt-campus.de).

PS.: Als kleiner Tipp am Rande, beschenken Sie sich doch selbst mit einem Balkonkraftwerk. Ab März werden Nachfrage und Preis steigen, daher lohnt sich der vorrauschauende Kauf in den Wintermonaten.

Workshop Balkonkraftwerk

In jeder Krise liegt auch eine Chance zur Veränderung. Die aktuelle Preisentwicklung auf dem Energiemarkt zwingt uns dazu, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln. „Strom kommt aus der Steckdose“ war gestern.

Balkonkraftwerke bieten uns die einfache Möglichkeit, selbst zum Energieproduzenten für den Eigenverbrauch zu werden – sogar als Mieter. Es ist wirklich kinderleicht: Panel aufhängen, Wechselrichter verbinden, Stecker in die Steckdose. Und sich über den ersten Eigenstrom freuen.

Wie das genau geht, welche Randbedingungen zu beachten sind und wie wir den selbst produzierten Strom möglichst effizient nutzen, ist Thema eines kostenlosen Workshops am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier.

Balkonkraftwerk

Zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2050 sowie einer Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren Lieferung- und Verfügbarkeit, ist eine Energiewende notwendig. Die Werkzeuge für das Umschwenken auf erneuerbare elektrische Energie sind seit langem bekannt und müssen nur eingesetzt werden. Photovoltaik bietet für jeden Dachbesitzer eine wirtschaftlich Möglichkeit seinen Energiebedarf teilweise selbst zu decken. Doch auch Mieter können mit sogenannten Balkonkraftwerken einen Teil Ihrer Energiebedarfs selbst erzeugen. Das ist tatsächlich spielend einfach und auch kostentechnisch ist der Einstieg in die Photovoltaik attraktiv und einfach möglich. Rechts im Diagramm sind die Jahreserträge eines kleinen 300 W Balkonkraftwerkes mit den Verbrauchsdaten eines typischen 2-Personenhaushaltes gegenübergestellt.

Technische Erläuterung und Regularien:

Ein Balkonkraftwerk besteht in der Regel aus einem Photovoltaikmodul, einem Mikrowechselrichter (auch Modulwechselrichter), der Verkabelung und einer Aufständerung bzw. Halterung. Fertige Gesamtpakete können Plug&Play und ohne jegliche Vorkenntnisse zusammengebaut werden. Hierbei werden zunächst die beiden Kabel des Moduls, Plus und Minus über die verpolungssicheren MC4 Stecker mit dem Modulwechselrichter verbunden. Dieser wiederum verfügt über einen 3-phasigen Betteri Anschluss. Der Anschluss an das Hausnetz erfolgt über ein Adapterkabel von der Betteri Kupplung zu einer Einspeisesteckdose. Hierbei kann eine Schukosteckdose genutzt werden. Der VDE wie auch die Netzbetreiber empfehlen jedoch eine verwechselungs- und bediensichere Wielandsteckdose, die unbedingt von Fachpersonal installiert werden sollte.

Balkonkraftwerke sind aktuell unter 600 W Leistung anzeige- jedoch nicht genehmigungspflichtig. Wobei die Leistung in Deutschland aktuell auf 600 W begrenzt ist, in der EU wid über eine Grenze von 1000 W diskutiert. Der Netzbetreiber wird ggf. den Stromzähler tauschen um ein Rückwärtslaufen zu verhindern. Für das Aufstellen in einer Mietwohnung muss zudem die Erlaubnis des Vermieters erfragt werden.

In den links sichtbaren Diagrammen wird exemplarisch jeweils ein Tag im Januar und Juni dargestellt. In beiden Fällen kann ein Balkonkraftwerk einen Teil der benötigten elektrischen Energie direkt selbst erzeugen. Wichtig für die Rentabilität ist eine hohe Eigenverbrauchsquote, d.h. die Energie sollte direkt im eigenen Haushalt genutzt werden können. Denn eine Einspeisung ins öffentliche Netz wird leider nicht vergütet. Wie sich das realisieren lässt, erfahren Sie unter anderem in unserem Workshop.

Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer
Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer
Professor FB Umweltplanung/Umwelttechnik - FR Informatik

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Joachim Brinkmann
Joachim Brinkmann, M.Sc.
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