Pressemitteilung

Trinatronics 2026: Haltung zeigen – auf und neben der Bühne

Trinatronics 2026: Haltung zeigen – auf und neben der Bühne

Trinatronics ist ein trinationaler Ingenieurswettbewerb im Rahmen des INTERREG-Projekts TrinTEd und wird von TriRhenaTech – der Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein – organisiert. In der elften Auflage traten 35 Studierende aus acht Hochschulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz gegeneinander an.

Innerhalb von sechs Monaten entwickelten die Teams mit einem Materialbudget von 800 Euro ein mechatronisches System, das sie abschließend im Europa-Park vor einer trinationalen Fachjury präsentierten. Auch der Umwelt-Campus Birkenfeld war vertreten: Shakh Shadi Tomal und Leo Gehlen arbeiteten gemeinsam mit zwei Studierenden der ENSISA Mulhouse an einem smarten Haltungskorrekturassistenten. Betreut wurden die Studierenden des Umwelt-Campus dabei von Prof. Matthias Vette-Steinkamp und seinem Team.

Kern des Projekts ist ein T-Shirt mit integrierten Dehnmessstreifen entlang der Wirbelsäule, die die Körperhaltung kontinuierlich erfassen. Ein ESP32-Mikrocontroller verarbeitet die Sensordaten und überträgt sie per Bluetooth an eine Smartphone-App. Diese warnt bei Fehlhaltungen in Echtzeit. Ergänzend sorgen Gamification-Elemente wie Punkte und Streaks für eine langfristige Motivation zu einer gesunden Haltung – diskret, tragbar und alltagstauglich.

Bei Trinatronics sind viele spannende Projekte entstanden – darunter beispielsweise die beiden Siegerteams, die ein Exoskelett zur Unterstützung der Handfunktion bei Menschen mit degenerativen Erkrankungen (z. B. Tremor oder Parkinson) sowie den „Asian Hornet Hunter", ein System zur Bekämpfung invasiver Hornissen, gebaut haben. Beide Projekte stammen aus dem trinationalen Mechatronik-Studiengang der FH Nordwestschweiz, DHBW Lörrach und Université de Haute-Alsace.

Unabhängig vom Wettbewerbsergebnis nahmen die Studierenden des Umwelt-Campus wertvolle Erfahrungen mit: einen funktionsfähigen Prototypen, neue internationale Kontakte sowie erste Einblicke in die Zusammenarbeit in trinationalen Projektteams – und nicht zuletzt einen unvergesslichen Tag im Europa-Park.

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