PSKW-Rio

Erarbeitung von Konzepten zur Standortoptimierung und Erweiterung des technischen Konzepts am Beispiel der Projektidee "PSKW-Rio" mit einer anschließenden Bewertung des Gesamtkonzepts hinsichtlich der Reduzierung der CO₂-Emissionen und der dauerhaften Ste

Symbolbild PSKW-Rio
Foto: Prof. Dr. Henrik te Heesen

Ziel des Gesamtprojekts ist es, zur CO₂-Reduzierung und Ressourceneinsparung in Rheinland-Pfalz beizutragen. Hierzu soll in einem Pilotprojekt ein technologisches Konzept am Beispiel des Pumpspeicherkraftwerks Rio erstellt werden, das gegenüber dem Stand der Technik zu einer Verminderung des Energie- bzw. des Ressourcenverbrauchs führt. Am Beispiel des PSKW-Rio sollen somit ein aktualisiertes technisches Konzept, eine Analyse der vorhandenen Netzinfrastruktur und eine Übersicht von möglichen Geschäftsmodellen erarbeitet sowie ergänzende Standort- und Infrastrukturkonzepte entwickelt werden, welche die vorhandenen Ressourcen optimal und effizient nutzen. Schließlich sollen die Auswirkungen der einzelnen Ideen und des Gesamtkonzepts bezüglich der CO₂-Emission, Energie- und Ressourceneffizienz bewertet werden, um den möglichen Beitrag der strategischen Konzepte dieses Pilotprojekts zu den Klimaschutzzielen von Rheinland-Pfalz quantifizieren zu können.

Die hochdynamische Online-Funktionalität des geplanten Pumpspeicherkraftwerk PSKW-Rio ist aktuell einmalig im deutschen Kraftwerkspark und verdeutlicht den Innovationscharakter der Projektidee. Mit der erfolgreicheren Aktualisierung der technischen und betriebswirtschaftlichen Projektidee des PSKW-Rio in ein validiertes Gesamtkonzept, wird der Modellcharakter des Projekts für ähnliche Anwendungsszenarien verdeutlicht. Durch die ergänzenden Standort- und Infrastrukturkonzepte soll dies nochmal unterstrichen werden, mit der auch die Übertragbarkeit der Projektidee auf andere Standorte aufgezeigt werden. Damit tragen die Forschungen im Rahmen des Pilotprojekts PSKW-Rio dazu bei, neue Technologien praxisbezogen weiterzuentwickeln, um damit den intelligenten Einsatz erneuerbarer Energien sowie deren breiten Einsatz in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zu fördern. Damit gliedert sich das Vorhaben ideal in das Arbeitsfeld „energieeffiziente Systeme (EES)“ des Forschungsschwerpunkts „Intelligente Technologien für Nachhaltige Entwicklung“ der Hochschule Trier ein, in dem Fragestellungen zu nachhaltigen Energiesystemtechnologien im Zuge des Klimaschutzes bearbeitet werden.

Konsortium Hochschule Trier (Institut für Betriebs- und Technologiemanagement (IBT), Umwelt-Campus Birkenfeld; Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik, Hauptcampus), Stadtwerke Trier
Laufzeit Juli 2021 - Dezember 2022
Gefördert durch Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung” (IWB) für die Förderperiode 2014-2020, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz im Förderinhalt P3-SZ7-1 CO2: Modellprojekte neue Technologien
Fördersumme Gesamtprojekt: 115.700,15 €; EFRE-Mittel: 57.850,07 €; Mittel des Landes: 46.280,07 €

Projektleitung an der Hochschule Trier:

Prof. Dr. Henrik te Heesen
Prof. Dr. Henrik te Heesen
Professor FB Umweltplanung/Umwelttechnik - FR Maschinenbau

Kontakt

+49 6782 17-1908

Standort

Birkenfeld | Gebäude 9925 | Raum 12

Sprechzeiten

nur nach Vereinbarung per E-Mail/only by arrangement via mail
Prof. Dr.-Ing. Jochen Bühler
Prof. Dr.-Ing. Jochen Bühler
Professor FB Bauen + Leben - FR Geb.-, Versorgungs-, Energietechnik

Kontakt

+49 651 8103-346

Standort

Schneidershof | Gebäude A | Raum 310
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