Transform CE

Plastikflasche am Meeresstrand
Foto: Catherine Sheila via Pexels
Verschmutzung des Ökosystems - Plastik am Strand
Foto: Sergei Tokmakov via Pixabay

Einweg-Plastik verursacht eine extreme Verschmutzung unserer Umwelt: 8 Mio. Tonnen Einweg-Plastik gelangen jährlich in unsere Ozeane, als Mikroplastik schädigt dies unsere Ökosysteme. Nordwesteuropa verursacht den Großteil von Einweg-Plastik (40% Europas). Der Rezyklatanteil für neue Produkte ist gering. 2016 wurden 60 Mio. Tonnen Kunststoffprodukte in der EU hergestellt und nur 8 Mio. Tonnen zum Recycling erfasst. Die EU Plastikindustrie ist abhängig von importiertem Primärmaterial. Rezyklate aus Einweg-Plastik können diese Nachfrage stillen. Durch den Importstopp Chinas 2018 sank die Nachfrage für rezykliertes Plastik. Dadurch wurden große Mengen verbrannt/deponiert. Die Entwicklung einer eigenen Plastikwirtschaft ist für Nordwesteuropa von großer Relevanz, um unabhängiger von Importen zu werden, existierendes Einweg-Plastik wieder in Wert zu setzen, eine neue Nachfrage für rezyklierte Produkte zu schaffen und die Verbrennung/Deponierung von wertvollen Kunststoffen zu vermeiden. TRANSFORM-CE nutzt alle Arten von Einweg-Plastik: geringwertige Kunststoffe wie Folien aus Verpackungen zur Produktion in Intrusions- und Extrusionsverfahren (IEM); hochwertige Kunststoffe wie Flaschen in additiver Herstellung (AM), um Unternehmen eine Alternative zu Primärmaterialien zu bieten, Nachfrage für Wiederverwendung zu schaffen, Marktaufnahme von Rezyklaten für neue Produkte anzuregen, Unternehmen bei der Adaption von Kreislaufwirtschaftsmodellen zu unterstützen. Die Pilotanlagen gewährleisten die technologische Skalierbarkeit, um neue Märkte für Sekundärrohstoffe in Nordwesteuropa zu stimulieren, indem bewiesen wird, dass kommunale Plastikabfälle wieder in Wert gesetzt werden können durch Umleitung von 2580 Tonnen Kunststoffen über 3 Jahre. Die zwei Optionen der Pilotanlagen gewährleisten die Anwendung der hergestellten Produkte in einer Vielzahl an einfachen/komplexen Designs: AM zum Einsatz für komplexe Produkte, IEM zum Einsatz für einfachere Designs. Langfristig sollen durch Ausweitung der Technologie mit industriellen Investments ~25,800 Tonnen in 10 Jahren umgeleitet werden.

Konsortium Materia Nova (BE), Social Environmental and Economic Solutions (SOENECS) Ltd. (UK), Gemeente Almere (NL), Save Plastics (NL), Technische Universiteit Delft (NL), Hogeschool Utrecht (NL), bCircular GmbH (DE), Viridor Waste Management Limited (UK), Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier
Laufzeit September 2019 - September 2023
Gefördert durch Europäische Union im Programm Interreg North-West Europe
Fördersumme 9.800.000 €, Anteil der Hochschule Trier: 922.706,85 €

Projektleitung an der Hochschule Trier:

Prof. Dr. Peter Heck
Professor FB Umweltwirtschaft/-recht - FR Umweltwirtschaft

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Ulrike Kirschnick
Ulrike Kirschnick
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