Kulturtechniken (KULTEC)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine und -orte

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter LehreVeranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 4 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL (SWL = Student Workload)
  • Studienleistung
Veranstaltungsziele

Die Beherrschung grundlegender Kulturtechniken, neudeutsch (wenn auch nicht ganz passend) "soft skills", zählt schon immer zu den Schlüsselqualifikationen. Dabei sind Kulturtechniken vielfach ort- und zeitabhängig: Was in einem Land "zum guten Ton" gehört, führt vielleicht in einem anderen Land zum Ausschluss von der so genannten "guten Gesellschaft"; was die Elterngenerationen als selbstverständliche Höflichkeitsrituale beherrschte, wird von den Kindern unter Umständen als antiquiert abgetan. Dabei ist kaum etwas so flüchtig wie der gute Ruf, und soziale Akzeptanz und soziale Ächtung liegen oft nahe beieinander.

Das Seminar soll den Studierenden einen Überblick über den heutigen Stand wichtiger Kulturtechniken geben und gleichzeitig vermitteln, dass das Einhalten bestimmter zwischenmenschlicher Normen nicht nur den Umgang miteinander erheblich erleichtert, sondern auch Spaß machen kann.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

  • Zu erwerbende  Kompetenzarten (ungefähre Anteile), (siehe Lehre → Veranstaltungsziele):
    • 10 % Fachkompetenz
    • 20 % Methodenkompetenz
    • 30 % Selbstkompetenz
    • 40 % Sozialkompetenz
  • Anzustrebende Lernzielstufe 2.2 (siehe Lehre → Veranstaltungsziele)
  • Zuordnung im Qualifikationsrahmen (siehe Lehre → Diplom, Bachelor, Master)
    • HQR: Qualifikationsstufe 2
    • EQR: Qualifikationsstufe 7
    • DQR: Qualifikationsstufe 7
Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die ein Wahl(pflicht)fach besuchen wollen.

Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung wird als Blockseminar durchgeführt. In einer einführenden Veranstaltung wird ein Überblick über die geplanten Inhalte gegeben. Anschließend erarbeitet jeder Studierende in seiner Hausarbeit das ihm zugeteilte Thema.

Die Themen werden in einem Blockseminar in Form von Kurzvorträgen erläutert und anhand von praktischen Beispielen und Erfahrungen aller Veranstaltungsteilnehmer diskutiert. Übungen zu allen Themen – u. a. ein mehrgängiges Abendmenü in einem gehobenen Restaurant – runden das Seminar ab.

Um der Veranstaltung einen besonderen Charakter zu verleihen, werden die Teilnehmer zu allen Veranstaltungen in Business-Kleidung erscheinen; das gemeinsame Abschlussessen wird in Abendgarderobe eingenommen.

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Excel-Tipps
  3. Word-Tipps
  4. PowerPoint-Tipps
  5. Lesen und wissenschaftliches Arbeiten
  6. Anreden und Anschriften, Brief- und E-Mail-Verkehr, Telefonate
  7. Zeit- und Selbstmanagement
  8. Bewerbungen und die ersten 100 Tage im Betrieb
  9. Gesellschaftliche Umgangsformen
  10. Kulturelle Besonderheiten
  11. Kleidung
  12. Gesellschaftstanz
  13. Kommunikations- und Streittechniken
  14. Körpersprache
  15. Small Talk
  16. Tischsitten
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Als Grundlagenveranstaltung gibt es keine unmittelbaren Bezüge zu anderen curricularen Veranstaltungen.

Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • René Borbonus: „Die Kunst der Präsentation“, Paderborn 2016
  • Matthias Brandt: „ZEIT & FOKUS – Konzentriert arbeiten: Wie Sie durch Selbstdisziplin und effektives Zeitmanagement maximale Produktivität erreichen und die geheimen Fokus-Strategien der Super-Erfolgreichen anwenden“, Hamburg 2019
  • Egon Friedell: „Kulturgeschichte der Neuzeit“, München 2017
  • Sabine Gutzeit: „Die Stimme wirkungsvoll einsetzen“, Landsberg 2018
  • Martin Hartmann, Rüdiger Funk, Horst Nietmann: „Präsentieren – Präsentationen: zielgerichtet und adressatenorientiert“, Landsberg 2018
  • Amadeus Kaiser: „Smalltalk – Die Kunst des kleinen Gesprächs: Kommunikationstraining in der Praxis – Schüchternheit überwinden, Rhetorik verbessern und Menschenkenntnis erweitern inkl. Networking Training für Beruf und Alltag“, Deggendorf 2019
  • Nadine Kmoth: „Eine Geste sagt mehr als 1000 Worte“, München 2016
  • Adolph Freiherr von Knigge: „Über den Umgang mit Menschen“, Köln 2011
  • Max Krone; „Rhetorik! Schlagfertigkeit lernen & gekonnt kontern gegen Totschlagargumente, verbale Angriffe & falsche Argumentation mit Gestik & Mimik überzeugen, Redekunst lernen & Wortgewandt werden“, Berlin 2019
  • Gabriele Peters-Kühlinger, Friedel John: „Soft Skills“, Freiburg 2017
  • Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „Das große Bewerbungshandbuch“, Frankfurt am Main 2019
  • Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „Souverän im Vorstellungsgespräch“, Frankfurt am Main 2019
  • Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „Trainingsmappe Vorstellungsgespräch“, Frankfurt am Main 2019
  • Tim Reichel: „24/7-Zeitmanagement: Das Zeitmanagement-Buch für alle, die keine Zeit haben, ein Zeitmanagement-Buch zu lesen (Prinzipien, Methoden und Beispiele für schnelle Erfolge und nachhaltige Verbesserungen)“, Aachen 2019
  • Carsten Roelecke: „Erfolgreich präsentieren – Vorbereitung und Vortragsgestaltung“, Frankfurt am Main 2015
  • Thomas Schäfer-Elmayer: „Der große Elmayer: Alles, was Sie über gutes Benehmen wissen sollten“, München 2018
  • Silke Schneider-Flaig: „Der neue große Knigge – Richtige Umgangsformen privat und im Beruf“, München 2016
  • Sybil Gräfin Schönfeldt: „Knigge für die nächste Generation“, Hamburg 2018
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Die erfolgreiche Online-Bewerbung“, Frankfurt am Main 2014
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „1x1 – Die erfolgreiche schriftliche Bewerbung“, Frankfurt am Main 2014
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „EXAKT – Die perfekte schriftliche Bewerbung“, Frankfurt am Main 2014
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Das große Bewerbungshandbuch“, Frankfurt am Main 2016
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Bewerbung für Hochschulabsolventen“, Frankfurt am Main 2017
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Körpersprache – Wie man sie im Beruf erfolgreich liest, versteht und gezielt einsetzt“, Frankfurt am Main 2012
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Training Vorstellungsgespräch – Vorbereitung, Fragen und Antworten, Körpersprache und Rhetorik“, Frankfurt am Main 2012
  • Hartmut Sieck: „Zeit- und Selbstmanagement – Praxistipps für die Steigerung Ihrer Produktivität“, Marbach 2019
  • Oswald Spengler: „Der Untergang des Abendlandes – Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte“, München 2017
  • Holger Witzenleiter, Stefan Luppold: „Quick Guide Interkulturelle Kompetenz: Interkulturelle Sensibilisierung für eine grenzenlos erfolgreiche Kommunikation“, Wiesbaden 2020
Arbeitsmaterial

Arbeitsmaterial können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Exkursion

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Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Studienleistung

Die Studienleistung wird bewertet anhand

  1. einer schriftlichen, ohne die Verzeichnisse vor und nach dem Text höchstens 15 Seiten umfassenden Hausarbeit (Notengewicht 45 %). Hausarbeiten, die durch mehr als 20 Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder Grammatikfehler auffallen, werden unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität mit „nicht ausreichend (Note 5,0)” bewertet. Die Hausarbeit ist als ungeschützte MS-Office®-Dokumente an das Fachgebiet zu senden zu senden; ohne triftigen Grund verspätet eingehende Hausarbeiten werden mit der Note 5,0 bewertet. Die Dokumente sind nach folgendem Muster zu benennen: „Themennummer (zweistellig, ggf. mit führender Null) - Thema - Nachname, Vorname”. Für den Eingang der Hausarbeiten werden keine gesonderten Bestätigungen versandt.
  2. eines mediengestützten, ca. 20-minütigen Vortrags und einer anschließenden, vom Vortragenden zu moderierenden Diskussion, die gemeinsam das jeweilige Thema allen Veranstaltungsteilnehmern verdeutlichen sollen (Notengewicht 40 %); der Vortrag muss ab Abgabe der Hausarbeit in jeder der folgenden Veranstaltungen gehalten werden können.

Die angegebene Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten (siehe Lehre → Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten) ist zu nutzen. Auf eine den Themen angemessene und aktuelle Bibliografie wird besonderes Augenmerk gelegt.

Nach Durchsicht Ihrer Hausarbeit erhalten Sie diese kommentiert via E-Mail zurück; eine anschließende Überarbeitung und Anonymisierung (insb. durch Löschen der Matrikelnummer) werden empfohlen. Die überarbeitete Hausarbeit ist an j.struwe@umwelt-campus.de zu senden; sie wird anschließend über die E-Learning-Plattform OpenOLAT als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

Auf Anregung von Studierenden wird eine Anwesenheitsliste geführt; es darf wegen der geblockten Termine keine Vortragsveranstaltung versäumt werden, sonst gilt die Prüfungsleistung ebenfalls als nicht erbracht.

Hausarbeitsthemen

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Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie unter Lehre → Noten.

Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!

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