Kulturtechniken (KULTEC)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

2010-05-30: Beim Arbeitsmaterial finden Sie Ihre Hausarbeiten zum Herunterladen. Bei den Noten finden Sie eine Anmerkung zur Bestehensquote. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Veranstaltungsbeurteilung.

2010-04-22: Wie besprochen, konnten wir die nächsten Veranstaltungstermine um einen Block nach vorne ziehen.

2010-03-01: In der zweiten Veranstaltung werden die geblockten Folgetermine besprochen und Fragen zu den Hausarbeitsthemen beantwortet. Außerdem wird das Kennwort für das Veranstaltungsskript bekannt gegeben.

Veranstaltungstermine und -orte

An den folgenden Tagen bietet Prof. Dr. Struwe am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier eine Veranstaltung zum Thema „Finanzierung und Investition” an:

Datum Uhrzeit Hörsaal
2010-01-21 (Do.) 14:40 bis 16:10 Uhr (90 min) 9917-027
2010-04-16 (Fr.) 12:20 bis 16:10 Uhr (2 × 90 min) 9917-027
2010-04-30 (Fr.) 10:40 bis 16:10 Uhr (3 × 90 min) 9917-027
2010-05-07 (Fr.) 10:40 bis 16:10 Uhr (3 × 90 min) 9917-027
2010-05-21 (Fr.) 10:40 bis 16:10 Uhr (3 × 90 min) 9917-027
2010-01-28 (Fr.) 10:40 bis 16:10 Uhr (3 × 90 min) 9917-027
2010-06-10 (Do.) 20:00 Uhr (3 × 90 min) Exkursion
2010-06-11 (Do.) 12:20 bis 16:10 Uhr (2 × 90 min) 9917-027
Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 3 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 2 ECTS-Punkte (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 60 SWL (SWL = Student Workload)
  • Studienleistung
Veranstaltungsziele

Die Beherrschung grundlegender Kulturtechniken, neudeutsch (wenn auch nicht ganz passend) „soft skills”, zählt schon immer zu den Schlüsselqualifikationen. Dabei sind Kulturtechniken vielfach ort- und zeitabhängig: Was in einem Land „zum guten Ton” gehört, führt vielleicht in einem anderen Land zum Ausschluss von der so genannten „guten Gesellschaft”; was die Elterngeneration als selbstverständliche Höflichkeitsrituale beherrschte, wird von den Kindern unter Umständen als antiquiert abgetan. Dabei ist kaum etwas so flüchtig wie der gute Ruf, und soziale Akzeptanz und soziale Ächtung liegen oft nahe beieinander.

Das Seminar soll den Studierenden einen Überblick über den heutigen Stand wichtiger Kulturtechniken geben und gleichzeitig vermitteln, dass das Einhalten bestimmter zwischenmenschlicher Normen nicht nur den Umgang miteinander erheblich erleichtert, sondern auch Spaß machen kann.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

  • Zu erwerbende Kompetenzarten (ungefähre Anteile):
    • 10 % Fachkompetenz
    • 20 % Methodenkompetenz
    • 30 % Selbstkompetenz
    • 40 % Sozialkompetenz
  • Anzustrebende Lernzielstufe: 2.2
Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die ein Wahl(pflicht)fach besuchen wollen.

Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung wird als Blockseminar durchgeführt. In einer einführenden Veranstaltung wird ein Überblick über die geplanten Inhalte gegeben. Anschließend erarbeitet jeder Studierende in seiner Hausarbeit das ihm zugeteilte Thema.

Die Themen werden in einem Blockseminar in Form von Kurzvorträgen erläutert und anhand von praktischen Beipielen und Erfahrungen aller Veranstaltungsteilnehmer diskutiert. Übungen zu allen Themen – u. a. ein mehrgängiges Abendmenü in einem gehobenen Restaurant – runden das Seminar ab.

Um der Veranstaltung einen besonderen Charakter zu verleihen, werden die Teilnehmer zu allen Veranstaltungen in Business-Kleidung erscheinen; das gemeinsame Abschlussessen wird in Abendgarderobe eingenommen.

 

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Excel-Tipps
  3. Word-Tipps
  4. PowerPoint-Tipps
  5. Lesen
  6. Wissenschaftliches Arbeiten
  7. Anreden und Anschriften, Brief- und E-Mail-Verkehr
  8. Zeit- und Selbstmanagement
  9. Bewerbungen
  10. Gesellschaftliche Umgangsformen
  11. Kulturelle Besonderheiten
  12. Kleidung
  13. Gesellschaftstanz
  14. Kommunikations- und Streittechniken
  15. Körpersprache
  16. Small Talk
  17. Tischsitten
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Als Grundlagenveranstaltung gibt es keine unmittelbaren Bezüge zu anderen curricularen Veranstaltungen.

Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Egon Friedell: „Kulturgeschichte der Neuzeit”, Band 1 – 3 München 1927 – 1931
  • Oswald Spengler: „Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte”, Band 1 Wien 1918, Band 2 München 1922
  • Arnold Joseph Toynbee: „Der Gang der Weltgeschichte”, Band 1 Zürich 1949, Band 2 Zürich 1958
  • Christian Püttjer, Uwe Schnierda: „Geheimnisse der Körpersprache: mehr Erfolg im Beruf”, Frankfurt am Main 2003
  • Gabriele Peters-Kühlinger, Friedel John: „Soft Skills”, Freiburg im Breisgau 2008
  • René Borbonus: „Die Kunst der Präsentation”, Paderborn 2008
  • André Moritz, Felix Rimbach: „Soft Skills für Young Professionals”, Offenbach am Main 2006
  • Ulla Dick: „Top im Job mit Soft Skills”, Nürnberg 2002
  • Nandine Meyden: „Tisch-Manieren”, Hannover 2008
  • Elisabeth Bonneau: „Kleiner Ess- und Tischknigge”, München 2006
  • Karin M. Pickl: „Der moderne Knigge”, Köln o. J.
  • Ute Witt: „Ess- und Tischknigge”, München 2004
  • Martin H. W.Möllers: „Business-Knigge”, Kiel 2006
  • Sybil Gräfin Schönfeldt: „Knigge für die nächste Generation”, Reinbek bei Hamburg 2003
  • Nadine Kmoth: „Körperrhetorik”, München 2007
  • Sabine Hamann: „Professionell präsentieren mit PowerPoint 2007 (Video2brain - Videotraining auf DVD)”, München 2008
  • Martin Hartmann, Rüdiger Funk, Horst Nietmann: „Präsentationen: zielgerichtet und adressatenorientiert”, Landsberg am Lech 2008
  • Adolph Frhr. von Knigge: „Über den Umgang mit Menschen”, Frankfurt am Main 2008
  • Moritz Frhr. Knigge: „Spielregeln”, Bergisch-Gladbach 2006
  • Karl-Heinz List, Christine M. Huber: „E-Mail-Bewerbung: Erstklassige Selbstpräsentation mit Antwortgarantie”, Regensburg 2002
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Die überzeugende schriftliche Bewerbung”, Frankfurt am Main 2008
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Die perfekte schriftliche Bewerbung: Formulierungshilfen und Gestaltungstipps für Anschreiben und Lebenslauf”, Frankfurt am Main 2006
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: „Neue Bewerbungsstrategien für Hochschulabsolventen: Startklar für die Karriere”, Frankfurt am Main 2008
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen und dem Veranstaltungsskript steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Arbeitsmaterial

Folgende Downloads stehen als Arbeitsmaterial zur Verfügung (das Copyright liegt bei den jeweiligen Herausgebern):

Exkursion

Es wird eine Exkursion durchgeführt, die dem Ziel dient, gemeinsam das Thema Tischsitten in der Praxis zu üben:

  • Termin: 2010-06-10 (Do.), 20:00 Uhr
  • Abfahrt: individuelle, eigenverantwortliche Hin und Rückfahrt (Achtung: Es wird Alkohol ausgeschenkt!)
  • Ort: 66649 Oberthal (Steinberg-Deckenhardt), Walhausener Straße 1 – Route berechnen und zeigen
  • Gastgeber: Zum blauen Fuchs

 

Veranstaltungsskript

Hier können Sie das Veranstaltungsskript herunterladen (PDF/ZIP-Datei, kennwortgeschützt, 129 KB). Bis zum Ende der Vorlesungen steht das Skript auch als Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek zur Verfügung.

Studienleistung

Die Studienleistung wird bewertet anhand

  1. einer schriftlichen, höchstens 20-seitigen Hausarbeit. In dieser Seitenzahl sind ein Deckblatt, eine Seite Verzeichnisse vor dem Text und ein oder mehrere Seiten Verzeichnisse nach dem Text enthalten; Anlagen sind zu vermeiden. Zu den Verzeichnissen nach dem Text gehören zwingend eine Bibliografie von mindestens zehn Titeln und ein kommentiertes Linkverzeichnis. Hausarbeiten, die durch mehr als 20 Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder Grammatikfehler auffallen, werden unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität mit „nicht bestanden” bewertet. Die Hausarbeit ist bis zum 2010-04-23 (Fr.), 24:00 Uhr (Ausschlussfrist!), als ungeschütztes MS-Word®-Dokument an j.struwe@umwelt-campus.de zu senden; ohne triftigen Grund verspätet eingehende Hausarbeiten werden mit „nicht bestanden” bewertet. Das Dokument ist nach folgendem Muster zu benennen: „Themennummer (zweistellig, ggf. mit führender Null) - Thema - Nachname, Vorname”.
  2. eines mediengestützten, ca. 20-minütigen Vortrags und einer anschließenden, vom Vortragenden zu moderierenden Diskussion, die gemeinsam das jeweilige Thema allen Veranstaltungsteilnehmern verdeutlichen sollen; die Lehrveranstaltung muss ab Abgabe der Hausarbeit in jeder der folgenden Veranstaltungen gehalten werden können. „Mediengestützt” heißt dabei für die meisten Themen, dass der Verzicht auf eine MS-PowerPoint®-Präsentation die sinnvollere Vorgehensweise sein dürfte.

Die angegebene Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten ist zu nutzen.

Für den Eingang der Hausarbeiten werden keine gesonderten Bestätigungen versandt. Nach deren Durchsicht erhalten Sie Ihre kommentierte Hausarbeit und ggf. Präsentation via E-Mail zurück; eine anschließende Überarbeitung wird empfohlen. Die überarbeiteten Dokumente sind bis zum 2010-05-30 (So.), 12:00 Uhr, an j.struwe@umwelt-campus.de zu senden; sie werden anschließend auf dieser Webpage den Veranstaltungsteilnehmern als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

Auf Anregung von Studierenden wird eine Anwesenheitsliste geführt; es darf wegen der geblockten Termine keine Vortragsveranstaltung versäumt werden, sonst gilt die Studienleistung ebenfalls als nicht erbracht.

 

Hausarbeitsthemen

Folgende Themen werden in den Hausarbeiten bearbeitet:

Nr. Thema Bearbeiter  
1 Excel-Tipps Matthias Burbach  
2 Word-Tipps Katharina Gossen  
3 Powerpoint-Tipps Matthias Herrmann  
4 Lesen Doreen Herz  
5 Wissenwchaftliches Arbeiten Anke Kaiser  
6 Anreden und Anschriften, Brief- und E-Mail-Verkehr Kevin Kaiser  
7 Zeit- und Selbstmanagement Jörg Kettner  
8 Bewerbungen Thomas Stefan Lamberty  
9 Gesellschaftliche Umgangsformen Sebastian Neininger  
10 Kulturelle Besonderheiten Sebastian Neininger  
11 Kleidung Karen Ossadnik  
12 Gesellschaftstanz Lisa Schewe  
13 Kommunikations- und Streittechniken Christian Sträßer  
14 Körpersprache Alexander Stumm  
15 Small Talk Carolin Vomhof  
16 Tischsitten Lisa Wille  
Noten

Die in dieser Veranstaltung zu erschließende Thematik eignet sich wenig für eine differenzierte Notengebung. Daher wird die Studienleistung nur mit bestanden/nicht bestanden bewertet.

  • Im SS 2010 haben von 16 angemeldeten Teilnehmern 31,3 % nicht bestanden: Drei Studierende haben keine Hausarbeit abgegeben, bei einem Studierenden wurden Plagiate nachgewiesen, und ein Studierender hielt die formalen Bedingungen (siehe Studienleistung) nicht ein.
  • Im SS 2009 haben von 14 angemeldeten Teilnehmern 21,4 % nicht bestanden: Ein Studierender hat seinen Vortrag nicht gehalten, bei zwei Studierenden wurden Plagiate nachgewiesen, und drei Studierende hielten die formalen Bedingungen (siehe Studienleistung) nicht ein.
Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!