Sag was! Hinschauen. Haltung zeigen. Handeln.

Auch im Hochschulalltag können uns Situationen begegnen, in denen wir selbst oder andere mit Beleidigungen, diskriminierenden Kommentaren oder verbalen Angriffen konfrontiert sind. Die Kampagne „Sag was!“ soll dazu auffordern nicht wegzusehen, dabei helfen Sprachlosigkeit zu überwinden, und ermutigen aktiv zu werden, wenn man selbst betroffen ist, oder wenn man miterlebt, dass anderen so etwas widerfährt.

Mit der Kampagne „Sag was!“ möchten wir auf Situationen aufmerksam machen, in denen Menschen verbal angegriffen, beleidigt oder diskriminiert werden. Wir möchten dazu ermutigen, solche Vorfälle nicht einfach hinzunehmen, sondern ihnen etwas entgegenzusetzen. Denn ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander entsteht dort, wo Menschen Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen. 
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Frage: Was kann ich tun, wenn ich selbst von einem verbalen Angriff betroffen bin oder miterlebe, wie andere angegriffen werden? Nicht immer fällt es leicht, in solchen Momenten die richtigen Worte zu finden oder sich einzumischen. Unsicherheit, Überforderung oder die Sorge vor einer Eskalation können dazu führen, dass wir schweigen, obwohl wir eigentlich etwas sagen möchten. 
Mit der Kampagne „Sag was!“ möchten wir sensibilisieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Menschen darin stärken, in herausfordernden Situationen aktiv zu werden. Dabei geht es nicht darum, immer die perfekte Antwort parat zu haben, sondern darum, die eigenen Handlungsspielräume zu erkennen und zu nutzen.

Eine Kampagne, viele Möglichkeiten, aktiv zu werden

Im Rahmen der Kampagne werden von November 2026 bis Januar 2027 vier Seminare angeboten, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema aufgreifen und konkrete Handlungsmöglichkeiten und Handlungssicherheit vermitteln sollen:

Über die oben oben stehenden Links gelangen Sie direkt zur Beschreibung des jeweiligen Seminars mit allen Informationen zu den Seminarinhalten und zur Anmeldung.

Ergänzt wird die Seminarreihe durch eine Plakataktion, die zum Nachdenken anregen soll, und auf verbale Angriffe und Diskriminierung aufmerksam machen soll. Pointierte Statements greifen das Thema auf, regen zur Auseinandersetzung an und laden dazu ein, das eigene Verhalten und den Umgang mit entsprechenden Situationen zu reflektieren.

Nicht schweigen. Möglichkeiten nutzen. Gemeinsam etwas verändern.

„Sag was!“ versteht sich als Einladung, den eigenen Umgang mit verbalen Angriffen und Diskriminierung zu hinterfragen und neue Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Denn nicht nur Betroffene können etwas verändern, sondern auch Menschen, die solche Situationen beobachten, können durch ihre Reaktion einen Unterschied machen.
Dabei gilt: Sich zur Wehr zu setzen oder einzumischen muss nicht immer laut oder konfrontativ sein. Manchmal hilft eine klare Antwort, manchmal eine Nachfrage, ein solidarisches Wort oder die Unterstützung durch andere. Entscheidend ist, dass wir Handlungsmöglichkeiten erkennen und nicht automatisch in Sprachlosigkeit verharren.

Sag was! Gegen Schweigen und für ein respektvolles Miteinander an unserer Hochschule.

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