Modul 4b

Das vergangene Modul 4 zeigte uns, wie wir Thingspeak verwenden können, um unsere Daten zu visualsieren und dadurch auch unterwegs unsere Daten überwachen zu können. Thingspeak und die Cloud im Allgemeinen bieten uns allerdings noch viele weitere Möglichkeiten, um mit unseren Daten zu arbeiten. Daten können auf unterschiedliche Arten und Weisen versendet werden und können Nutzern auch auf verschiedene Arten präsentiert werden. Ob in einer Grafik, wie wir sie aus Modul 4 kennengelernt haben, in Form alternativer Anzeigen oder sogar als Sprachausgabe.

Lernpfad

Thingspeak an unsere Bedürfnisse anpassen

Für Profis: Andere grafische Darstellungsmöglichkeiten im Thingspeak

Bei Thingspeak hast du zudem zusätzliche Möglichkeiten der grafischen Darstellung. Über den Button Plugins, am oberen Rand der Webseite, hast du Möglichkeit, eigene Darstellungen zu erzeugen (vgl. Abbildung 17). Wir zeigen dir hier, wie du den sogenannten Google Gauge erzeugst. Eine Art Tacho für Messwerte (vgl. Abbildung 18). Klickst du auf "New Plugin" erscheint ein Bildschirm gemäß Abbildung 19. Hier wählst du Google Gauge.
Im nächsten Bildschirm musst du deine Kanal-Nummer und deinen API-Key angeben. Weiter solltest du deinem Plugin einen eindeutigen Namen geben. Wo du den API-Key findest, weißt du bereits von weiter oben. Die Kanal-Nummer findest du unter "Channel Setting". Trage beides an den markierten Stellen in Abbildung 20 ein.

ACHTUNG:
Sollte du mit thingspeak.umwelt-campus.de arbeiten, so musst du in Zeile 34 noch die URL api.thingspeak.com gegen thingspeak.umwelt-campus.de austauschen.

Ab jetzt solltest du das Plugin in deinem Kanal verwenden können, indem du unter "Private View" auf "Add Windows" und dort auf "Plugins" klickst. Hier sollte nun dein Plugin auftauchen (vgl. Abbildung 21). Wenn du es auswählst, taucht es als zusätzliche Anzeige in deinem Kanal auf (vgl. Abbildung 22).

Abb. 17 Unter Plugins kannst du eigene grafische Anzeigen erzeugen WICHTIG: Du musst einen Kanal auf thingspeak.com benutzen
Abb. 18 Die Google Gauge. Ein Tacho für die Messwerte im Thingspeak
Abb. 19 Sobald du ein neues Plugin erzeugen willst, wähle Google Gauge
Abb. 20 An diesen Stellen trägst du deine Kanal-Nummer und deinen API-Key ein. Achte darauf, dass der API-Key in Hochkommata steht
Abb. 21 In dem "Private View" deines Kanals kannst du das Plugin unter "Add Windows" auswählen
Abb. 22 So sieht die neue Anzeige in deinem Kanal aus

Für Profis: Auslesen der Daten mit Hilfe der Programmiersprache Python

Abb. 23 So sieht ein Python-Programm aus, mit dem du auf die Daten im Thingspeak zugreifen kannst

Manchmal möchte man die Daten, die man in die Cloud lädt auch weiterverarbeiten, zum Beispiel um diese für andere Programme zu verwenden. Wir möchten dir kurz zeigen, wie du mit der Programmiersprache Python auf die Daten aus dem thingspeak.com zugreifen kannst.

In Abbildung 23 siehst du ein Programm, dass als Grundlage für das Auslesen der Daten dient. Auch hier benötigst du deine Kanal-Nummer und deinen API-Key, um auf die Daten zugreifen zu können. Als erstes senden wir eine Http-Anfrage an Thingspeak und erhalten ein Objekt zurück. Dieses Objekt geben wir auf dem Bildschirm aus. Sie hat die Form {"created_at":"2020-04-26T15:15:26Z","entry_id":16514805,"field1":"330","field2":"49.341825902335458"}. Da wir nichts mit dieser Form, die man JSON nennt, anfangen können, übersetze wir diese Form in ein sogenanntes Array. Eine Art Tabelle, in welcher wir auf einzelne Tabellenfelder zugreifen können. Im Beispiel auf der rechten Seite greifen wir auf das erste Datenfeld zu.

Ab diesem Moment kannst du die Daten beliebig weiterverarbeiten. Es ist zu beachten, dass du immer nur einen Wert, nämlich den aktuellsten, vom Server erhältst.

Die vielen Gesichter der Cloud

Die Cloud ist vielfältig und umfangreich:

AWS, AZURE, MESSAGE Broker, OFFICE, DROPBOX USW 

back-to-top nach oben