Das Projektvorhaben AGROfloW beabsichtigt Agroforstsysteme in die Praxis umzusetzen und zu erforschen. Im Fokus stehen dabei neben der Dürreprävention und dem Niederschlagserosionsschutz insbesondere die Einbettung in eine ökonomische und soziale Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Kommunen.
Agroforstsysteme bieten als Mehrnutzungskonzepte Lösungsansätze zur Anpassung an klimawandelbedingte Änderungen wie Starkregenereignisse und Dürre und leisten gleichzeitig einem Beitrag für die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten in ländlich geprägten Gebieten. So kann zum Beispiel lokal produziertes Holz und Biomasse einen Beitrag zur Wärmewende liefern und Obst und Nüsse ein weiteres Standbein für die Betriebe darstellen. Gleichzeitig stellen Agroforstsysteme eine bewährte Anpassungsstrategie gegenüber den Folgen des Klimawandels dar und können Leistungen von öffentlichem Interesse erbringen. Das bezieht sich primär auf die Fähigkeit solcher Systeme Starkregenereignissen abzupuffern und so die Erosion durch Wasser zu vermindern. Zudem reduzieren Bäume die Windgeschwindigkeit und verringern die Austrocknung des Bodens. Neben der Förderung von Biodiversität kann zusätzlich Kohlenstoff und Humus im Boden aufgebaut werden.
Agroforstsysteme durch Kohlenstoffspeicherung und die Substitution fossiler Rohstoffe das Potential einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten, sowie lokale Auswirkungen abzuschwächen.
| Konsortium | Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, IfaS (Hochschule Trier) - Koordinator; Forschungsgruppe Wasser des Instituts für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FITT) |
| Laufzeit | Mai 2024 - April 2027 |
| Gefördert durch | Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat über den Projektträger Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) |
| Im Programm | Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“ |
| Fördersumme | 1.377.088 €; Anteil der Hochschule Trier: 1.090.923 € |


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