
Produktionsunternehmen stehen zunehmend vor Herausforderungen wie Lieferengpässen, Produktionsausfällen, kurzfristigen Bedarfsänderungen und komplexen Produktionsnetzwerken. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie in der Lage sein, auf unerwartete Störungen schnell und flexibel zu reagieren. Hier setzt das Forschungsprojekt „Flexibilität und Effizienz in Produktionsnetzwerken – Entschiedene Reaktion auf X (Feni-X)”an. Ziel ist die Entwicklung eines umfassenden Verfahrens zur Bestimmung, Bewertung und gezielten Steigerung der Resilienz produzierender Unternehmen.
Hierzu werden Umweltanalysen, Bewertungsmetriken, ein systematischer Maßnahmenkatalog sowie Monitoring-Ansätze miteinander verknüpft. Im Projekt werden vier zentrale Anwendungsfälle untersucht: die additive Fertigung als Substitutionsverfahren für fehlende Bauteile, die umfassende Anlagenüberwachung und Durchführung von Stresstests, die Erweiterung und Vernetzung digitaler Zwillinge sowie die datengestützte Verknüpfung von Produktentwicklung und Produktionsnetzwerkplanung.
Die entwickelten Methoden und Werkzeuge sollen Unternehmen dabei unterstützen, Störungen frühzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu bewerten und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dadurch können Produktionskapazitäten flexibler genutzt, Lieferkettenunterbrechungen besser abgefedert und Produktionsausfälle reduziert werden. Neben technischen Lösungen entstehen digitale Planungs- und Steuerungswerkzeuge sowie organisatorische Resilienzkonzepte für Mitarbeitende und Unternehmen.
Feni-X wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme „Resipro“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.
| Konsortium | KIT-wbk, Hochschule Trier, RWTH-CMS, 4D Photonics, Bosch, Fissler, flexis, Hahn Automation, ModuleWorks, Ponticon, ROI-EFESO, Rosswag, Up2parts, USU, WITTE Automotive |
| Gefördert durch | BMFTR |
| Im Programm | „Zukunft der Wertschöpfung - Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ |
| Fördersumme | ca. 5.000.000 €; Anteil der Hochschule Trier: 567.599 € |
| Laufzeit | Januar 2025 – Dezember 2027 |

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