
So weit wie die Automatisierung der Fertigung von Produkten ist, so groß ist der Mangel an Automatisierung bzw. Konzepten zur Automatisierung von Demontageprozessen. Demontageprozesse sind aber essenziell, um Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft nachhaltig nutzbar zu machen. Aus diesem Grund müssen innovative Lösungen für die Demontage und insbesondere deren Automatisierung entwickelt werden.
Das Hauptziel dieses Projekts ist es, Services zu entwickeln, die eine bedarfsgerechte, nachhaltige Automatisierung in der Produktdemontage von Batterien ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf der effektiven Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen. Angesichts der Komplexität und Variabilität vieler Produkte, die eine vollständige Automatisierung der Demontageprozesse erschweren, sollen diese Services die Integration von automatisierten Systemen in Arbeitsabläufe unterstützen, bei denen menschliches Eingreifen erforderlich ist. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der energetisch sinnvollen Ausgestaltung der Demontageprozesse.
Durch die Entwicklung dieser Services soll die Flexibilität und Effizienz der Demontageprozesse erhöht werden, insbesondere bei Produkten, deren Aufbau eine vollständige Automatisierung ausschließt. Dies wird dazu beitragen, die Kreislaufwirtschaft zu stärken, indem es ermöglicht wird, notwendige Tätigkeiten mit Geschäftsmodellen abzubilden und wirtschaftlich zu gestalten.
| Konsortium | LB.systems GmbH, Kautenburger GmbH, August-Wilhelm Scheer Institut gGmbH, Hochschule Trier (Umwelt-Campus Birkenfeld) |
| Gefördert durch | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Betreut durch den VDI |
| Im Programm | Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) |
| Fördersumme | 193.047 € |
| Laufzeit | Oktober 2025 – September 2027 |


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