Publikation: Umweltinformationssysteme

Publikation - Umweltinformationssysteme

Die vorliegende Publikation ist ein interdisziplinär angelegtes Lehrbuch, dessen Inhalte die Konzeption und Entwicklung von Umweltinformationssystemen und deren Komplexität vermittelt. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen werden auch die Grundlagen der beim Aufbau von UIS verwendeten technologischen Konzepte beschrieben. Dies umfasst sowohl Verfahren zur Datenerhebung (z.B. Messnetze, Bioindikation, Fernerkundung, Laboranalytik) als auch die Erläuterung von Methoden (z.B. Anforderungsanalyse, Datenmodellierung, Metadaten, Simulation, Visualisierung) und Systemkomponenten (z.B. Datenbank-Managementsysteme, Geographische Informationssysteme, Ortung und Navigationssysteme, Web Services). Die Beschreibung von ausgewählten Beispielen geben dem Leser schließlich Eindrücke zur Komplexität operationeller Systeme. Zur Weiterführung und Vertiefung werden zu den einzelnen Themengebieten Literatur- und Quellenhinweise angegeben.

Das vorliegende Lehrbuch wendet sich insbesondere an Studierende der verschiedenen Umweltstudiengänge und der Informatik sowie an Praktiker aus dem vielschichtigen Anwendungsbereich der Umweltinformationssysteme.

Geleitwort

Als ich vor nunmehr fast acht Jahren der ersten Auflage dieses Buches einige Worte zum Geleit mit auf den Weg geben durfte, verwies ich auf die querschnittliche Ausrichtung der Umweltinformatik mit den Worten: „In der Konsequenz ist auch die Umweltinformatik eine typische interdisziplinäre Wissenschaft: neben der Software-Technologie spielen die Ingenieurwissenschaften ebenso eine wichtige Rolle wie die Geowissenschaft.“ 

Seither hat sich – neben der betrieblichen Umweltinformatik – vor allem das Thema der Geodaten und Geodatendienste als wesentlicher Kristallisationspunkt für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Umweltinformatik herausgebildet. Damit spiegelt die Entwicklung in der Umweltinformatik wider, was seit Beginn des dritten Millenniums sowohl auf politischer Ebene als auch in der wissenschaftlichen Community zu beobachten ist. Der Trend geht von einer auf das Lokale beschränkten Beobachtung und Bewertung der Umwelt hin zu übergreifenden systemischen Ansätzen. „Global denken, lokal handeln“ ist das Motto, das mehr oder weniger deutlich die innovativen Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz und damit auch in den mit diesen Themen befassten Wissenschaften kennzeichnet.

Grundlage politischer und wissenschaftlicher Erkenntnis sind Informationen, also intellektuell bewertete Daten. Um Daten der lokalen Ebene regional, national und auch global einordnen, analysieren und ergebnisorientiert nutzen zu können, bedarf es interoperabler Strukturen. Als übergreifende Struktur auf globaler Ebene wurde, ausgehend von einer Initiative der G7-Staaten im Jahre 2003, GEOSS auf den Weg gebracht. GEOSS – das Akronym steht für Global Earth Observation System of Systems – soll, wie es schon im programmatischen Namen anklingt, bestehende und entstehende Erdbeobachtungssysteme zusammenfassen, miteinander vernetzen und so – insbesondere den so genannten Entwicklungsländern Informationen zur Verfügung stellen. GEOSS orientiert sich dabei an insgesamt neun sozioökonomischen Bereichen, die Themen des Umweltschutzes ebenso umfassen wie Landwirtschaft, die menschliche Gesundheit und die Katastrophenvorsorge. Der europäische Beitrag zu GEOSS wird zu einem wesentlichen Teil im Rahmen des Programms „Global Monitoring for Environment and Security“ (GMES) erbracht. GMES verbindet Monitoringdaten aus satellitengestützten Systemen mit solchen aus in-situ Beobachtungen und schafft so die Integration traditioneller Methoden der Umweltbeobachtung in zukunftsweisende Technologien. 

Der rechtliche Rahmen für die interoperable Bereitstellung von Geodaten und Geodatendiensten wird auf europäischer Ebene durch die so genannte INSPIRE-Richtlinie 2007/2/EG definiert. Die INSPIRE-Richtlinie, die in Deutschland auf der Ebene des Bundes durch das Geodatenzugangsgesetz (GeoZG) umgesetzt wurde, konkretisiert für 34 Themenfelder recht detailliert Datenspezifikationen und treibt so nicht zuletzt auch die Harmonisierung von Umweltdaten voran. Vor allem aber wird durch die Regelungen der INSPIRE-Richtlinie deutlich, dass Geoinformationen und Umweltinformationen zwei Seiten einer Medaille sind. In zahlreichen Beiträgen zu diesem Buch findet der Leser den Beleg dieser These. 

In der Konsequenz sind moderne und zukunftsorientierte Umweltinformationssysteme gleichzeitig mehr oder weniger Geoinformationssysteme. Für Umweltinformationen gelten, seit im Jahr 2003 die Umweltinformationsrichtlinie 2003/4/EG in Kraft trat, sehr weitgehende Regelungen hinsichtlich des Zugangs zu den Informationen und zu ihrer Nutzung. Mit dieser Richtlinie, die in Deutschland mittels der Umweltinformationsgesetze in Bund und Ländern umgesetzt wurde, wurde ein Weg beschritten, der aktuell als „Open Data“ oder „Open Government“ in den politischen Fokus gerückt ist. Und auch hier kann und wird die Umweltinformatik wesentliche Beiträge leisten, sei es bei der Entwicklung einfach zu bedienender, intuitiver Zugangsplattformen – ein Beispiel bietet das gemeinsam von Bund und Ländern betriebene Umweltportal Deutschland PortalU – bei „linked data“-Ansätzen oder bei Software für die semantische Suche im Internet um nur einige anwendungsbezogene Aspekte aufzuzeigen.

Wie weit das Aufgabenspektrum der Umweltinformatik reicht und welche bemerkenswerten Fortschritte auf den verschiedenen Anwendungsfeldern gemacht wurden, zeigt die zweite Auflage dieses Buches in beeindruckender Weise. Wieder ist es dem Herausgeber gelungen, einen umfassenden und zugleich wohlgeordneten Überblick bei gleichzeitiger fachlicher Tiefe im Einzelnen zu geben. Umweltinformatik hat Zukunft – daran dürfte nach dem Studium des vorliegenden Werkes kein Zweifel bestehen.


Bonn im November 2012

Ministerialrat Dr. Hartmut J. Streuff
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Zum Geleit (Streuff, BMU)

Vorwort des Herausgebers (Fischer-Stabel)

I Grundlagen

  • Umweltdaten und Umweltinformationssysteme (Fischer-Stabel)
  • Rechtlicher Rahmen des Zugangs zu Umweltinformationen (Cherdron)
  • Umweltmonitoring mit Messnetzen (Humer & Schimack)
  • Smart Metering – Intelligente Mess- und Zähltechnik für Energie und Umwelt (Wolski)
  •  Bestimmung von Spurenstoffen in der Umwelt (Helmers)
  • Biodiversität und Artbestimmung (Didion & Fischer-Stabel)
  • Biomonitoring (Wagner)
  •  Fernerkundung- Grundlagen, Systeme und Anwendungen in der Erdbeobachtung (Stabel & Lengert)
  • Räumliche Bezugssysteme (Resnik)
  •  ATKIS/ ALKIS/ AFIS– Amtliche Geobasisdaten im Überblick (Starost, Moritz & Schürer) 

II Methoden und Werkzeuge

  • Anforderungsanalyse zur Entwicklung von Umweltinformationssystemen (Naumann)
  • Datenmodellierung (Krieger)
  • Geographische Informationssysteme (GIS) (Fischer-Stabel)
  • Geodaten-Services und OpenSource Werkzeuge (Mattern)
  • Geo-Datenbanksysteme (Brinkhoff)
  • Metadaten und Metadateninformationssysteme (Jasnoch & Holweg)
  • Methoden der Positionsbestimmung / Satellitenortung (Bauer)
  • Internet-Technologien, Web-Services und deren vielfältige Anwendungen (Schneider)
  • WebServices für Umweltdaten (Klipp & Mothes)
  • Modellbildung und Simulation (Gollmer)
  • Geovisualisierung und thematische Kartographie (Ruff)
  • Software für das betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement (Helling)
  • Green IT und Green by IT- Grundlagen und Konzepte umweltfreundlicher Informationstechnik (Kern, Johann & Naumann)

III Beispiele Operationeller Umwelt-Informationssysteme

  • PortalU – Beispiel eines nationalen Umweltinformationssystems (Kruse)
  • Grenzüberschreitende Umweltinformation am Beispiel der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins IKSR (Schmid-Breton)
  • Das UIS Baden-Württemberg: Wirtschaftliche Anwendungen für Umwelt, Verkehr und benachbarte Bereiche in neuen Verwaltungsstrukturen (Barnikel, Ebel, Geiger, Weidemann, Weissenbach & Zetzmann)
  • Das UIS der Stadt Mainz - Beispiel eines Kommunalen UIS (Hopf)
  • Das ODL - Netz des Bundesamtes für Strahenschutz (Harms) 

IV Fallbeispiele

  • ERNEUERBAR KOMM! - Ganzheitliche Potenzialanalyse für Erneuerbare Energien (Klärle)
  • Verbreitungsatlas der Gefäßpflanzen in Deutschland (Später, Caspari, Brück)
  • Umgebungslärmkartierung (Giering & Strünke-Banz)
  • Informationssysteme Chemikaliensicherheit / REACH (Knetsch)

Anhang

  • Schlagwortverzeichnis
Autoren

BARNIKEL, Günter, Dr.

Günter Barnikel schloss 1995 sein Biologiestudium an der Universität Ulm mit der Promotion über ein ökotoxikologisches Thema ab und war dort anschließend zunächst weiterhin als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Biologie beschäftigt. Nach einer GIS-Fortbildung an der TU München dann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung Ulm (FAW) im Bereich UIS, danach bei einer Ulmer Unternehmensberatung und seit 2012 bei der Datenzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart im Bereich "Umwelt und GIS" mit Schwerpunkt in Projekten zur Weiterentwicklung des UIS Baden-Württemberg.

 

BAUER, Manfred, Prof. Dipl.-Ing.

Prof. Dipl.-Ing. Manfred Bauer studierte Geodäsie an der Universität Bonn. Nach dem Hochschulabschluss absolvierte er eine Referendarausbildung, die er 1971 mit der Großen Staatsprüfung für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst abschloss. Vom Dezember 1971 bis zum September 1978 war er bei der Wasser-und Schifffahrtsdirektion Hamburg tätig. Vom Oktober 1978 bis zu seiner Pensionierung im März 2006 war er Dozent im Fachbereich Vermessungswesen der FH Hamburg (heute Hafen-City Universität (HCU) Hamburg – Geomatik)). Die Lehre an der FH unterbrach er vom 1. Oktober 1981 bis zum 30. September 1982 durch eine Tätigkeit als Hydrographic Supervisor in Jeddah (Saudi-Arabien). Dort konnte er erste praktische Erfahrungen mit der Satellitenortung sammeln. Vermessung-und Ortung mit Satelliten machte er im Anschluss an seine Arbeit in Saudi-Arabien zum Schwerpunkt seiner Lehrtätigkeit an der FH Hamburg. 

 

BRINKHOFF, Thomas, Prof. Dr.

Prof. Dr. Thomas Brinkhoff studierte Informatik an der Universität Bremen. Nach dem Studium war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er promovierte dort 1994 mit einer Arbeit auf dem Gebiet der räumlichen Anfragebearbeitung. Im Anschluss war er Projektleiter für GIS-basierte Verkehrstelematiksysteme. Seit 1999 ist er Professor für Geoinformatik an der Jade Hochschule in Oldenburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Anfragebearbeitung in Geodatenbanken, die Entwicklung mobiler und ortsbezogener Geoinformationssysteme sowie die Verarbeitung spatio-temporaler Sensordaten. Er ist Autor von rund 50 Veröffentlichungen, Autor des einzigen deutschsprachigen Lehrbuchs über Geodatenbanksysteme und Gutachter für zahlreiche wissenschaftliche Konferenzen und Zeitschriften.

 

BRÜCK, Jürgen, Dipl.-Geogr.

Jürgen Brück (maps4.net) arbeitet freiberuflich als Geoinformatiker. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Entwicklung von WebGIS-Anwendungen sowie der Aufbau von Geodateninfrastrukturen.

 

CASPARI, Steffen, Dr.

Dr. Steffen Caspari studierte Geographie in Frankfurt, Saarbrücken und Trier und schloss sein Studium 1991 mit einem geobotanischen Thema ab. Nach einigen Jahren als Mitarbeiter in einem Planungsbüro und freiberuflicher Landschaftsökologe kehrte er zur Universität zurück und promovierte 2004 im Fachbereich Botanik der Universität des Saarlandes über Moosflora und Moosvegetation an Gestein im Saar-Nahe-Bergland. Seit 2005 ist er stellvertretender Leiter des Zentrums für Biodokumentation und dort unter anderem für Art- und Biotoperfassung und Monitoring zuständig. Auch ehrenamtlich ist der Spezialist für Moose, Farn- und Blütenpflanzen sowie Tagfalter in mehreren Bereichen engagiert, so z. B. bei der Naturforschenden Gesellschaft des Saarlandes (Delattinia) und dem NABU. 

 

CHERDRON, Juliane Katharina, Dr.

Frau Cherdron studierte Jura an der Universität Mainz. Im Anschluss daran führte sie ihre Referendariatstätigkeit am damaligen Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz sowie in verschiedenen Kanzleien in Deutschland und den USA durch. Von 2002 bis 2008 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits-, Handels-, und Zivilprozessrecht an der Universität Mainz wo sie im Jahre 2007 promoviert wurde. Aktuell ist Frau Dr. Cherdron als Anwältin in Berlin tätig.

 

DIDION, Axel, Dr.

Nach dem Biologie-Studium an der Universität des Saarlandes war Axel Didion als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zoologischen Institut in Saarbrücken beschäftigt. 1990 promovierte er über ein bewegungs-physiologisches Thema zum Insektenflug. Bereits während des Studiums war er als faunistischer Gutachter für verschiedene Artengruppen (Vögel, Amphibien, Reptilien, Tagfalter, Libellen, Heuschrecken, Laufkäfer, Schwebfliegen) bei Planungsbüros im Saarland, Rheinland-Pfalz, Bremen und Thüringen als freier Mitarbeiter tätig. Seit 1991 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Naturlandstiftung Saar angestellt. Er ist dort für die Entwicklung und Umsetzung von Naturschutz-Projekten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zuständig und betreut die Schutzgebiete der Stiftung. Er ist maßgeblich an der Erforschung der Libellen des Saarlandes und der Erstellung der Roten Liste der Libellen beteiligt.

 

EBEL, Renate, Dipl-Inform.

Diplom-Informatikerin Renate Ebel war nach dem Studium an der Universität Karlsruhe einige Jahre als Software-Entwicklerin in der Industriellen Automatisierungstechnik am Fraunhofer IITB (heute IOSB) tätig. Seit 1988 als Referentin im Informationstechnischen Zentrum Umwelt der LUBW, zeitweise auch im Umweltministerium Baden-Württemberg. Als Leiterin des Referats „Übergreifende Umweltanwendungen“ verantwortet sie Projekte zu Themen wie Landesumweltportale, Webdienste, Semantic Web, Content Management, Geoinformationssysteme und Geodatenmanagement. Sie vertritt das Land Baden-Württemberg in Arbeitsgruppen der Bund-Länder-Kooperation Umweltportal Deutschland und leitet verschiedene F+E-Projekte der Umweltinformatik in Kooperation mit Bund, Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft für das Umweltinformationssystem Baden-Württemberg. 

 

FISCHER-STABEL, Peter, Prof. Dr.

Prof. Fischer-Stabel studierte Geographie, Informatik, Hydrologie und Botanik an der Universität des Saarlandes. 1995 Promotion am dortigen Umweltforschungszentrum. Während der Promotion und auch im Anschluss daran war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Umweltprobenbank des Bundes sowie Assistent der Geschäftsführung von Game Conservancy Deutschland. Zwischen 1997 und 2000 war Prof. Fischer-Stabel Mitarbeiter bei der European Space Agency (ESA) in Rom. Sein Arbeitsschwerpunkt lag dort in der Anwendung innovativer Methoden der GeoInformatik bei der Auswertung und Integration von Daten der Erdbeobachtung. Im Jahre 2000 wurde ihm die Professur für Geomatik und Visualisierung am Umwelt-Campus der Fachhochschule Trier verliehen, seit 2003 ist er Direktor des Institutes für Softwaresysteme (ISS). Er unterhält diverse internationale Kooperationen. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in der Konzeption von Geomatik-Infrastrukturen für umweltbezogene Anwendungsbereiche sowie im Umweltmonitoring. 

 

GEIGER, Werner, Dr.

Dr. Werner Geiger hat 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Informationssystemen, wissensbasierten Systemen und Entscheidungs-unterstützungssystemen. Er publizierte in diesen Gebieten mehr als 180 Papers. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt seiner Forschungs- und Entwicklungs-Arbeiten auf web-basierten Umweltinformationssystemen und Informationssystemen für nachhaltige Entwicklung. Herr Geiger ist daneben seit 20 Jahren im Leitungsgremium des Fachausschusses Umweltinformatik der Gesellschaft für Informatik tätig, davon 8 Jahre als stellvertretender Sprecher sowie in weiteren Funktionen.

 

GIERING, Kerstin, Prof. Dr.

Kerstin Giering studierte Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1986 promovierte sie in theoretischer Physik. Nach Tätigkeiten an der Akademie der Wissenschaften der DDR , an der Universität Greifswald und der Ingenieurhochschule Berlin (jetzt HTW Berlin) wurde sie 1997 als Professorin für Mathematik und Naturwissenschaften an die FH Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld berufen. 

Ihre Forschungstätigkeiten liegen im Bereich des Lärmschutzes. Unter ihrer Leitung wurde u.a. die Lärmkartierung nach EU-Umgebunslärmrichtlinie 2007 und 2012 für die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz durchgeführt.

 

GOLLMER, Klaus-Uwe, Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr. Gollmer studierte Elektrotechnik, Fachrichtung Technische Informatik, an der TU Hamburg-Harburg. Die Promotion erfolgte an der Universität Hannover. Im Anschluss daran war er als Gruppenleiter Modellierung und Automatisierung an der GBF mbH Braunschweig tätig. Seit 1999 ist er Professor für das Lehrgebiet Modellbildung und Simulation am Umwelt-Campus der Fachhochschule Trier. Aktuelle Forschungstätigkeiten liegen im Bereich der Modellbildung und Simulation biotechnologischer Prozesse.

 

HARMS, Walter, Dipl.-Phys.

Walter Harms hat ein Studium der Physik in Oldenburg mit Diplom abgeschlossen. Seit 1996 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet IMIS-Messaufgaben beim Bundesamt für Strahlungschutz (BfS) in Freiburg. Seit 2000 ist er zudem IT-Ausbilder im BfS am Standort Freiburg.

 

HELLING, Klaus, Prof. Dr.

Klaus Helling hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August Universität in Göttingen 1989 abgeschlossen. Es folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet BWL/Produktion bei Prof. Dr. Thomas Witte an der Universität Osnabrück. Im Jahr 1994 promovierte er. Gemeinsam mit der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland entwickelte er ein Umweltinformationsinformationssystem für die Umweltberatung. Im Zeitraum von 1995 bis 1998 war Klaus Helling als Unternehmensberater bei der IDS Scheer, Saarbrücken zunächst als Projektleiter dann als Bereichsleiter mit den Schwerpunkten Geschäftsprozessoptimierung, Qualitäts- und Umweltmanagement tätig. Ende 1998 ist er dem Ruf an den Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier gefolgt und ist seitdem Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insbesondere Umweltmanagement. Seit 2001 ist Klaus Helling dort Dekan des Fachbereichs Umweltwirtschaft/ Umweltrecht und Direktor im Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im betrieblichen Stoffstrommanagement, dem Aufbau von internationalen Kooperationsnetzwerken im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich, in Fragestellungen der informationstechnischen Unterstützung des Stoffstrom-managements sowie im Bereich E-Learning.

 

HELMERS, Eckert, Prof. Dr. 

Nach dem Biologie- und Chemiestudium an der Universität Göttingen promovierte Prof. Helmers am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven (Meereschemie) und war dort wiss. Angestellter. Im Anschluss daran führte er wissenschaftliche Projekte durch und leitete die Elementanalytik am Umweltamt Stuttgart. Seit 1998 ist er Professor für Analytik am Umweltcampus Birkenfeld der Fachhochschule Trier.

 

HOLWEG, Daniel, Dipl.-Ing.

Nach dem Studium der Geodäsie an der Technischen Universität Darmstadt arbeitete Daniel Holweg zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter der am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (Fraunhofer IGD). 2003 bis 2007 übernahm er die Abteilungsleitung der Abteilung Graphische Informationssysteme des Fraunhofer IGD. Seine Forschungsschwerpunkte lagen auf dem Gebiet GIS-basierter Visualisierungen, offener verteilter Umgebungen und Informationsmanagement. In diesem Bereich hat er mehrere wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und Workshops zu den entsprechenden Themen veranstaltet, sowie internationale Projekte geleitet. Von 2007 bis 2010 war Herr Holweg als Services Director für den Bereich Geo bei der Firma Bentley Systems beschäftigt. Seit 2010 arbeitet er als Leiter Professional Service für die M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH. 

Herr Holweg ist einer der Geschäftsführer des InGeoForums, der deutschen Initiative zur Kommunikation und Information rund um den Geoinformationsmarkt. In der Zeit von 2004 bis 2008 war er Vizepräsident des Deutschen Dachverbandes für Geoinformation (DDGI) und vertrat diesen als Mitglied des Exekutivkomitees des Committee of European Umbrella Organisation for Geographic Information (EUROGI).

 

HOPF, Christiane, Dipl.-Geogr.

Christiane Hopf studierte Geographie an der Universität Mainz. 1992 übernahm sie eine Stelle zum Aufbau des Umweltinformationssystems im Umweltamt der Landeshauptstadt Mainz. Als Projektleiterin führte sie 2005 das WebGIS in der Verwaltung ein. Seit 2005 ist sie GIS-Koordinatorin der Stadtverwaltung und derzeit Projektleiterin für das 3D-Stadtmodell.

 

HUMER, Heinrich, Dipl.-Ing. 

Dipl.-Ing. Heinrich Humer, MAS, studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien. Er beschäftigt sich seit 1982 im österreichischen Forschungszentrum "ARC Seibersdorf research GmbH" mit Informations-modellierung auf Basis relationaler und objektorientierter Datenbanken bzw. mit semantischen Netzen und entwickelte zahlreiche Messtechnik- und Telematikanwendungen im Umwelt- und Verwaltungsbereich für internationale Kunden.

 

JASNOCH, Uwe, Dr.-Ing.

2001 hat Herr Dr. Jasnoch unter seiner Federführung die Firma GIStec GmbH gegründet, einem Spin-Off des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung. Herr Jasnoch ist dort als geschäftsführender Gesellschafter 5 Jahre tätig gewesen. Zwischen 1998 und 2003 war er Leiter der Abteilung Graphische Informationssysteme am Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung. Seine Forschungstätigkeiten lagen im Bereich der offenen, verteilten Umgebungen und des Information Managements mit Raumbezug. Herr Jasnoch hat in diesem Umfeld zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Buchbeiträge veröffentlicht, Workshops organisiert und verschiedene industrielle und wissenschaftliche Seminare und Tutorials gehalten. Von 1998 bis 2006 war er ehrenamtlicher Geschäftführer von InGeoForum. 

Seit 2007 ist er Programm Manager GDI, Chief Engineer Government & Transportation sowie Salesmanager Geospatial bei Intergraph SG&I Deutschland GmbH.

 

JOHANN, Timo, M.Sc.

Timo Johann studierte nach seiner Ausbildung zum Systeminformatiker am Umwelt-Campus Birkenfeld und der Lander University (USA) Angewandte Informatik und schloss im Jahr 2008 mit dem Bachelor of Science ab. Danach forschte er am Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung im Bereich E-Government und beschäftigte sich dort mit der Geschäftsprozessmodellierung. Das parallel dazu verlaufende Masterstudium in der Angewandten Informatik mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik schloss er 2012 mit dem Master of Science ab. Zurzeit arbeitet er im Forschungsprojekt GREENSOFT mit den Schwerpunkten Nachhaltiges Softwareengineering, Softwarequalität und Softwaremetriken.

 

KERN, Eva, B.Sc.

Eva Kern studiert seit 2007 an der FH Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld. Nachdem sie im Sommer 2010 ihren Bachelor in Medieninformatik abgeschlossen hat, arbeitet sie, neben ihrem Masterstudium der Medieninformatik, im Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung. Als wissen­schaftliche Mitarbeiterin ist sie im Forschungs- und Entwicklungsprojekt GREENSOFT aktiv. Als Teil ihrer Arbeit verfasste sie verschiedene internationale Konferenzbeiträge im Bereich grüner und nachhaltiger Softwareentwicklung. Ihre Forschungsinteressen sind die Relevanz der Nachhaltigkeit für das persönliche Leben, die Rolle der Nachhaltigkeitskommunikation in verschiedenen Medien und das Potential der Informatik im Zusammenhang einer nachhaltigen Lebensweise.

 

KLÄRLE, Martina, Prof. Dr.

Prof. Dr. Klärle ist Professorin für Landmanagement an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Sie ist Gesellschafterin der KLÄRLE - Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH und leitet das Steinbeis-Transferzentrum Geoinformations- und Landmanagement in Weikersheim. Zudem wurde Sie 2010 mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Landmanagement, innerörtliche Entwicklung, Bodenrecht und Grundstückswertermittlung sowie Erneuerbare Energien. Von 2006 bis 2008 leitete sie das Forschungsprojekt SUN-AREA, welches das Ziel verfolgte, mittels hochauflösender Laserscannerdaten optimale Standorte für Photovoltaik- und thermische Solaranlage zu finden. Für das Projekt wurde sie 2009 mit dem Deutschen Solarpreis und 2008 mit dem GIS Best Practice Award ausgezeichnet. 2011 schloss sie das Forschungsprojekt ERNEUERBAR KOMM! ab, welches eine ganzheitliche Potentialanalyse für erneuerbare Energien aus bereits vorhandenen Geobasisdaten ermöglicht.

 

KLIPP, Roman, Dipl.-Ing. (BA) Praktische Informatik

Im Jahr 2005 begann Herr Klipp seine Tätigkeit bei der heutigen Bundesanstalt für IT-Dienstleistung im Geschäftsbereich des BMVBS in Illmenau. Herr Klipp betreut die Weiterentwicklungen der Informationssysteme des zentralen Geodatenmanagements der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes in verschiedenen Projekten der Themengebiete IT-Gewässerkunde, IT-Bauplanung und dem IT-Geodatenmanagent. Diese Aufgabe bildet neben verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zum Aufbau einer Service Oriententierten Architektur für Sensordaten mit internationalen Arbeitsgruppen und Communities im Sensordatenbereich des Open Geospatial Consortium (OGC) seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkt.

 

KNETSCH, Gerlinde, Dr.

Frau Knetsch studierte von 1973 bis 1977 Geografie an der Humboldt- Universität Berlin. Bis 1992 ging sie einer wiss. Tätigkeit beim meterologischen Dienst / Deutschen Wetterdienst nach, dort war sie verantwortlich für die Konzipierung und den Aufbau eines Meteorologischen Informationssystems. Seit 1993 ist sie im Umweltbundesamt wiss. Mitarbeiterin im Bereich Umweltbeobachtung/ Umweltprobenbank/ Risikoberwertung mit Schwerpunkt der konzeptionellen Entwicklung und Durchführung von IT-Anwendungen im Umweltbereich (Dioxin- Datenbank des Bundes und der Länder, Informationssystem Umweltprobenbank, Moosmonitoring-Datenbank, Modelle zur Ökologischen Raumgliederung Deutschlands). Seit 2004 ist sie Leiterin des Fachgebiets Informationssysteme Chemikaliensicherheit, Strategische und konzeptionelle Aufgaben zur Entwicklung von nationalen und internationalen Informationssystemen der Chemikaliensicherheit. Hierbei arbeiten sie in internationalen Arbeitsgruppen der OECD, ECHA und der Europäischen Kommission mit. 2011 promovierte sie an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Geowissenschaften zum Thema „Auswahl und Bewertung von Daten aus Umweltbeobachtungsprogrammen zur Bilanzierung von Polychlorierten Biphenylen“. Außerdem ist Frau Knetsch Mitglied im Arbeitskreis Umweltdatenbanken der FG "Informatik im Umweltschutz" und im Programm- Komitee der Internationalen Umweltinformatik-Konferenz EnviroInfo. 

 

KRIEGER, Rolf, Prof. Dr.

Rolf Krieger studierte von 1985 bis 1989 Informatik an der Universität des Saarlandes. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main beschäftigt. Promotion 1994. Bis 1999 war er als IT-Berater bei der SAP tätig. Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit war die Einführung von betrieblicher Standardsoftware in Handelsunternehmen. Seit 1999 ist er Professor an der Fachhochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld, wo er das Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik vertritt. Er beschäftigt sich in Forschungsarbeiten mit der Architektur, Entwicklung und Einführung von Informationssystemen und dem Datenqualitätsmanagement.

 

KRUSE, Fred, Dr.

Herr Kruse studierte Physik an der Universität Bremen wo er auch in Theoretischer Physik promoviert wurde. Im Anschluss daran war er in der Klimaforschung (Alfred Wegener Institut) tätig sowie als Dozent für Betriebssysteme und Programmiersprachen im Regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen. Seit 1995 ist er Referent im Niedersächsischen Umweltministerium und seit 2001 Leiter der Koordinierungsstelle UDK/GEIN.

 

LENGERT, Wolfgang, Dipl. Ing.

Wolfgang Lengert is, since 2001, the Mission Manager of the ERS and ADM-Aeolus, Earth Observation satellites of the European Space Agency. In this role, he ensures an utmost exploitation of data acquired during some 20 years observation of the oceans, land, cryosphere and atmosphere. In 2008, he set up a “Virtual Archive” using Cloud assets to foster science exploitation of the ERS Radar Mission for Geohazards, focusing on Earthquakes and Volcanoes.
Before taking up the mission management responsibilities, he was managing ESA’s Earth Observation processing and archiving facilities. Prior to that, he was in charge of the ESA's Earth Observation computing facility providing the reference systems for the global satellite stations and processing centres.

 

MATTERN, Michael, B. Sc.

Michael Mattern studiert seit 2007 Medieninformatik an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld. Nach Abschluss seines Bachelors arbeitet er neben seinem Masterstudium am Institut für Softwaresysteme als Mitarbeiter im Bereich Geodateninfrastrukturen. Parallel dazu ist er als Lehrbeauftragter für die Grundlagen der Informatik am Umwelt-Campus tätig.

 

MORITZ, Ulrich

Herr Moritz ist seit 1970 in der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz tätig. In den letzten Jahren beschäftigte er sich im Zuge der AAA Einführung maßgeblich mit der Überführung der Daten des vermessungstechnischen Raumbezugs in das AFIS Datenmodell.

 

MOTHES, Dietmar, Dipl.-Geog.

Dietmar Mothes studierte Geographie und Geoinformatik an den Universitäten Erlangen und Jena. Im Jahr 2000 begann seine Tätigkeit bei der Bundesstelle für Wasserbau, Fachstelle für IT der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, dem Vorläufer der heutigen Bundesanstalt für IT-Dienstleistung im Geschäftsbereich des BMVBS in Ilmenau. Nach der Verantwortung für die GI-Systeme der WSV übernahm er im Jahr 2006 den Themenbereich IT-Gewässerkunde. Zu diesem Bereich gehören u.a. die zentrale Bereitstellung gewässerkundlicher Fachsoftware sowie der Betrieb und die Weiterentwicklung verschiedener Internetsysteme wie PEGELONLINE und sensor-GDI. 

 

NAUMANN, Stefan, Dipl.- Inf.

Prof. Dr. Stefan Naumann vertritt seit 2008 an der Fachhochschule Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld, das Lehrgebiet Grundlagen der Informatik und Mathematik mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformatik, Er ist Mitglied des Direktoriums des Insitiuts für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung (ISS). Prof. Naumann vertritt im ISS das Forschungsfeld Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformatik. Das Forschungsportfolio umfasst dabei die Aspekte "Green IT" und "Green by IT", also zum einen wie IKT (Hard- und Software) selbst ressourceneffizienter werden können und zum anderen, wie die IKT zur Lösung anderer Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme beitragen kann. Sein Schwerpunkt ist Green Software Engineering.

 

RESNIK, Boris, Prof. Dr.

Prof. Dr.-Ing. Boris Resnik studierte Geodäsie an der Hochschule für Bergbauwesen in St. Petersburg (Russland). Zwischen 1982 und 1991 arbeitete er in Russland als Vermessungsingenieur im Projektinstitut der Autostraßen, in der Baumontageverwaltung für den U-Bahn-Bau sowie im Forschungsinstitut für Markscheidewesen. 1993-1995 war er als Vermessungsingenieur in einem Ingenieurbüro in Aachen beschäftigt. Nach zwei Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der BTU Cottbus und TU Braunschweig war er 1997 – 2003 als Oberingenieur im Fachbereich Landeskultur und Umweltschutz der Universität Rostock tätig und dort unter anderem für die Forschung in der Geoinformationserfassung und -verarbeitung verantwortlich. Seit 2004 ist er Professor für Vermessungskunde und Geo-Informatik im Fachbereich Bauingenieur- und Geoinformationswesen der Beuth Hochschule für Technik (ehemals TFH) Berlin. 

 

RUFF, Ariane, Dipl.-Geogr.

Ariane Ruff studierte an der Universität Potsdam Geographie. Von 2000 bis 2003 war sie an der Universität Erfurt am Institut für Geographie im Rahmen von Lehraufträgen sowie in Forschungsprojekten tätig. Seit 2003 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Nordhausen beschäftigt und bearbeitet Forschungsprojekte im Bereich des Flächen- und Energiemanagements. Von 2009 bis 2012 war sie zudem als Geschäftsführerin der EKP Energie-Klima-Plan GmbH tätig. Zurzeit absolviert Frau Ruff ein Promotionsstudium an der Universität Liechtenstein. 

 
STAROST, Kati

Frau Starost studierte an der TU Dresden Geodäsie und absolvierte im Anschluss das Referendariat in Rheinland-Pfalz. Seit 2006 ist sie in der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz zunächst bei der Einführung von ALKIS und derzeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Kontraktmanagement tätig.

 

SCHIMACK, Gerald, Dipl.-Ing.

Dipl.-Ing. Gerald Schimak, Absolvent der technischen Informatik, Linz, beschäftigt sich seit 1990 im österreichischen Forschungszentrum "ARC Seibersdorf research GmbH" , mit dem Gebiet der Umweltinformatik. Seit 10 Jahren arbeitet er an Projekten im Bereich Umweltinformationssysteme mit und leitet internationale Projekte zum Thema "air quality monitoring systems" sowie zum Thema "open architecture and spatial data infrastructure for risk-management".

 

SCHMID-BRETON, Adrian, Dipl.- Geog.

Adrian Schmid-Breton studierte Geographie (in Lille und Berlin) sowie „Natürliches Risiken- und Katastrophenmanagement“ (in Montpellier), wo er sich schwer-punktmäßig mit der Thematik des grenzüberschreitenden Hochwasser-risikomanagements von internationalen Gewässern befasste. Seit Januar 2010 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sekretariat der „Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins“ (IKSR). Dort betreut er die Zusammenarbeit, Koordinierung und Umsetzung des „Aktionsplans Hochwasser“ der IKSR  sowie  der „Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie“ (HWRM-RL)im Rhein-einzugsgebiet.

 

SCHNEIDER, Marcel, M.Sc.

Marcel Schneider erlangte im Jahr 2004 die allgemeine Hochschulreife. Von 2005 bis 2008 studierte er Medieninformatik am Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier, was er erfolgreich mit dem Abschluss Bachelor of Science beendete. Darauf aufbauend, studierte er zwischen 2008 und 2011 das Masterstudium der Angewandten Informatik, Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik, das er im Jahr 2011 erfolgreich mit Master of Science abschloss. Seit 2011 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung angestellt. Derzeit beschäftigt er sich im Forschungsprojekt „KomPass“ mit adaptiven Benutzerschnittstellen und Usability-Konzepten, die insbesondere auf die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt sind.

 

SCHÜRER, Dietrich, Dr.

Herr Dr. Schürer studierte an der Universität Bonn Geodäsie und absolvierte im Anschluss das Referendariat in Rheinland-Pfalz. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kartographie und Geoinformation der Uni Bonn, die er mit Promotion beendete, ist Herr Dr. Schürer seit dem Jahr 2002 im Landesamt für Vermessung- und Geobasisinformation in verschiedenen Positionen tätig gewesen. Derzeit leitet Herr Dr. Schürer den Fachbereich Topographische Karten.

 

STABEL, Edith, Dr.

Edith Stabel studierte Geographie und Geologie an der Universität des Saarlandes sowie an der Université de Nantes, Frankreich. Nach Studienabschluss absolvierte sie von 1998-1999 ein Trainee-Programm im Earth Observation Department der European Space Agency (ESA) in Rom. Anschließend arbeitete sie bis zur Verleihung der Promotion im Jahre 2004 als Stipendiatin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) über den Einsatz von Fernerkundungsverfahren im vorsorgenden Hochwasserschutz. Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Natural Risk Management sowie der Kulturlandschaftsgenese. 

 

STRÜNKE-BANZ, Sandra, Dipl. Wirt.-Ing. (FH)

Sandra Strünke-Banz studierte von 1999-2003 am Umwelt-Campus Birkenfeld. Danach arbeitete sie als Projektingenieurin im Bereich Schallimmissionschutz für verschiedene Ingenieurbüros. Zurzeit ist sie am Umwelt-Campus im Fachgebiet Technische Akustik tätig; u.a. arbeitete sie an der Lärmkartierung nach EU-Umgebungslärmrichtlinie 2007 und 2012 für die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz mit. 

 

WAGNER, Gerhard, Dr.

Gerhard Wagner studierte Geographie, Raumplanung und Fernerkundung an den Universitäten Tübingen, Freiburg und Saarbrücken, seine Promotion in den Fächern Biogeographie, Bodenkunde und Ökotoxikologie folgte im März 1987. Seit 1979 ist Herr Wagner Projektleiter für die Umweltprobenbank des Bundes im Institut für Biogeographie der Universität des Saarlandes, seit 2001 an der Universität Trier in gleicher Funktion. Von 1998 bis 2001 oblag ihm die Koordination des EU-Projekts „Comparative Evaluation of European Methods for Sampling and Sample Preparation of Soils“ (CEEM), dem ersten Probenahme-Ringversuch auf EU-Ebene. Seit 2007 ist er Qualitätsmanagementbeauftragter der nach ISO 17025 akkreditierten Projektgruppe. 

 

WEIDEMANN, Rainer, Dipl.-Phys.

Rainer Weidemann schloss den Studiengang Physik an der Universität Karlsruhe mit dem Diplom ab. Seit 1981 arbeitet er am Institut für Angewandte Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (vormals Forschungszentrum Karlsruhe). Er ist Leiter der Arbeitsgruppe "Web-basierte Informationssysteme", die sich mit Fragen des Informations- und Wissens-management in den Bereichen Umwelt, Energie, Lebenszyklusanalysen und Nachhaltigkeit befasst. Seit vielen Jahren besteht eine enge Kooperation der Gruppe mit der Umweltverwaltung von Baden-Württemberg und anderer Bundesländer.

 

WEISSENBACH, Kurt, Dipl.-Verw. (FH)

Kurt Weissenbach schloss sein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Kehl 1977 mit Diplom ab. Er arbeitet anschließend in verschiedenen Institution der öffentlichen Verwaltung in mehreren Fachgebieten. Seit 1991 ist er beim Umweltministerium Baden-Württemberg beschäftigt und leitet dort seit Februar 2012 das Referat Information und Kommunikation, Umweltinformationssystem. Er vertritt das Umweltministerium Baden-Württemberg u.a. im Ständigen Ausschusses Umweltinformationssysteme, dem Fachgremium für Umweltinformation und -informatik der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit der Umweltministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland.

 

WOLSKI, ThomasDipl.-Betriebsw.

Thomas Wolski studierte Betriebswirtschaftslehre an der Berufsakademie in Mannheim und Madrid. Er erlangte den Abschluss Dipl.-Betriebswirt BA. Seine berufliche Karriere begann er 2001 bei ABB in Mannheim. Dort arbeitete er als Junior Marketing- und Vertriebs-Manager, bis die Powerline Abteilung von ABB mit Power Plus Communications AG (PPC) zusammengeschlossen wurde.PPC ist der führende europäische Anbieter von Breitband- Powerline- Kommunikationssystemen (BPL) für Smart Metering und intelligente Stromnetze (Smart Grids).Von 2002 bis 2005 war er als Marketing Manager für das Event- und Produktmanagement verantwortlich. Seit 2005 ist er Leiter Marketing bei PPC und ist zudem in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Investor Relations tätig.

 

ZETZMANN, Klaus, Dipl.-Phys.

Klaus Zetzmann schloss sein Studium der Physik an der Universität Karlsruhe (heute KIT) 1978 mit Diplom ab. Er arbeitete anschließend in mehreren Rechenzentren sowohl in der Privatwirtschaft als auch in zwei Baden-Württembergischen Universitätsrechenzentren in den Bereichen System-programmierung und Leitung Systembetrieb. Seit 1991 ist er beim Umweltministerium Baden-Württemberg im Referat Information und Kommunikation, Umweltinformationssystem beschäftigt.

Organisationen

International

United Nations Environment Programme (UNEP)

Die UNEP hat die Aufgabe, die umweltrelevanten Tätigkeiten anderer UNO-Organisationen zu koordinieren. Weiter soll es die nachhaltige Entwicklung durch geeignete Umweltpraktiken unterstützen.

 

UNESCO

Die UNESCO ist eine der rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Zu den Aufgaben der UNESCO gehört die Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information. Sie wurde 1945 gegründet.

Europa

Europäische Umweltagentur (EEA) 

Die European Environment Agency (EEA) ist eine Einrichtung der EU und stellt zuverlässige und unabhängige Informationen über die Umwelt zur Verfügung.

 

Eurostat

Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union. Es hat den Auftrag, die Union mit europäischen Statistiken zu versorgen, die Vergleiche zwischen Ländern und Regionen ermöglichen. 

 

Joint Research Center (JRC)

The European Commission's Joint Research Centre (JRC) is a department  of the European Commission providing independent scientific and technological support for EU policy-making. 

 

Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

ECHA is the driving force among regulatory authorities in implementing the EU's groundbreaking chemicals legislation for the benefit of human health and the environment as well as for innovation and competitiveness. ECHA helps companies to comply with the legislation, advances the safe use of chemicals, provides information on chemicals and addresses chemicals of concern.

 

European GNSS Agency (GSA)

Die European GNSS Agency ist eine Agentur der EU. Sie unterstützt die Europäische Kommission bei Aufgaben zur satellitengestüzten Navigation (GNSS). Sie führt außerdem die europäischen Satellitennavigationsprogramme durch und überwacht die Projekte GALILEO und EGNOS.

 

EuroGeographics

EuroGeographics’ activities focus on underpinning the European Spatial Data Infrastructure with the definitive reference data collected, maintained and provided by their members.

Umweltinformationssysteme - Übungsaufgaben

Systembeispiele

Umweltmedien

Boden

Coordinated Information on the Environment (CORINE):
http://www.corine.dfd.dlr.de

Das europaweite Projekt CORINE Land Cover (CLC) hat die Bereitstellung von einheitlichen und damit vergleichbaren Daten der Bodenbedeckung für Europa zum Ziel. Es ist Teil des Programms CORINE (Coordination of Information on the Environment) der Europäischen Union. Die Kartierung der Bodenbedeckung und Landnutzung wurde europaweit auf der Basis von Satellitendaten durchgeführt.

 

Umweltprobenbank des Bundes (UPB): 
www.umweltprobenbank.de 

Als ein wichtiger Baustein der Umweltbeobachtung dient die Umweltprobenbank mit der Erstellung von Belegen für eine ökologische und toxikologische Beweissicherung mittels der Archivierung (chemisch veränderungsfreie Lagerung) repräsentativer Boden-, Pflanzen-, Tier- und Humanproben und deren Erstcharakterisierung einer langfristigen Beobachtung der in der Umwelt stattfindenden chemischen, physikalischen und biologischen Entwicklungsprozesse in Zeit und Raum. Im Informationssystem der UPB kann sowohl nach Analyten als auch nach biometrischen Daten recherchiert werden.

 

GS Soil- Geodata-Services for European Soil Data:
http://inspire.ec.europa.eu/

Das Projekt GS Soil "Beurteilung und strategische Entwicklung von INSPIRE konformen Geodaten-Diensten für europäische Bodendaten" wurde als Best-Practice-Netzwerk, mit einer Laufzeit von Juni 2009 bis Mai 2012, implementiert. Die Projektleitung wurde von der Koordinierungsstelle PortalU wahrgenommen. Der Schwerpunkt des Projekts war die Bereitstellung von Bodendaten auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene sowie die Einrichtung einer Geodateninfrastruktur (GDI) für Bodendaten bis Mai 2012. Das GS Soil Projekt zielte darauf ab ein Netzwerk zu etablieren, dass den Zugang zu räumlichen Bodendaten in Europa verbessert.

 

Wasser

Umweltprobenbank des Bundes (UPB): 
www.umweltprobenbank.de

Als ein wichtiger Baustein der Umweltbeobachtung dient die Umweltprobenbank mit der Erstellung von Belegen für eine ökologische und toxikologische Beweissicherung mittels der Archivierung (chemisch veränderungsfreie Lagerung) repräsentativer Boden-, Pflanzen-, Tier- und Humanproben und deren Erstcharakterisierung einer langfristigen Beobachtung der in der Umwelt stattfindenden chemischen, physikalischen und biologischen Entwicklungsprozesse in Zeit und Raum. Im Informationssystem der UPB kann sowohl nach Analyten als auch nach biometrischen Daten recherchiert werden.

 

TIMIS flood Service:

Im Rahmen des von der EU geförderten grenzüberschreitenden Projektes „Transnational Internet Map Information System on Flood“ (TIMIS) werden grenzüberschreitend die Voraussetzungen zur Hochwasservorsorge verbessert. Es werden Hochwassergefahrenkarten für Flüsse erarbeitet, an deren Ufern das Schadenspotential hoch ist.  Hochwassergefahrenkarten enthalten Angaben über die Ausdehnung von Hochwasser, Überflutungstiefen, Fließgeschwindigkeiten und Gefahrenklassen. Zudem wird über den bestehenden Hochwassermeldedienst für Rhein, Mosel, Saar, Sauer, Nahe und Lahn hinaus ein flächendeckendes Frühwarnsystem für die Einzugsgebiete kleiner Flüsse (z.B. Simmerbach, Ruwer, Pfrimm) entwickelt, in denen aufgrund zu kurzer Fließzeiten keine Hochwasservorhersage wie im Hochwasser-Meldedienst möglich ist.

 

PEGELONLINE:
www.pegelonline.wsv.de

PEGELONLINE stellt kostenfrei tagesaktuelle Rohwerte verschiedener gewässerkundlicher Parameter (z.B. Wasserstand) der Binnen- und Küstenpegel an den Bundeswasserstraßen bis maximal 30 Tage rückwirkend zur Ansicht und zum Download bereit. Darüber hinaus bietet PEGELONLINE die Daten über aktuell acht verschiedene Webservices an. PEGELONLINE wurde mit dem 1.Preis beim Open-Data- Wettbewerb 2012, Kategorie Daten (www.apps4deutschland.de) gewürdigt.

 

Sensor Web:
www.sensor-gdi.de

Der voll funktionstüchtige Prototyp zeigt auf, wie mittels OGC Sensor Web verschieden Umweltdaten (u.a. Abfluss, Wasserstand, Niederschlag, Temperaturen, chem. Parameter, Wind) aus verschiedenen Datenquellen (Wupperverband, PEGELONLINE) in einem Client zusammen dargestellt werden können. Ein Benachrichtigungsservice befindet sich im Aufbau, durch welches die Nutzer nach eigenen Regeln die verschiedenen Umweltdaten monitoren lassen können.

 

Länderübergreifendes Hochwasserportal:
www.hochwasserzentralen.de

Eine gemeinsame Initiative der Bundesländer hat das Hochwasserprotal ins Leben gerufen. Hier können nun Pegelstände angezeigt werden und Lageberichte und Flussgebiete anzeigt werden.

 

WasserBLIcK:
http://www.wasserblick.net/servlet/is/1/?lang=de

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde betreibt im Auftrag der Wasserwirtschaftsverwaltungen des Bundes und der Länder die Internetplattform "WasserBLIcK". 
"WasserBLIcK" hostet das "nationale Berichtsportal Wasser" und das zentrale Fachportal der zuständigen Behörden.

 

Water Information System for Europe (WISE):
http://water.europa.eu/

WISE is a partnership between the European Commission (DG Environment, Joint Research Centre and Eurostat) and the European Environment Agency, known as “the Group of Four” (Go4). It was launched for public use as a web-based service providing a web-portal entry to water related information ranging from inland waters to marine. The web-portal is now grouped into sections for EU water policies, Data and themes, Modelling, Projects and research.

 

Floods Directive Viewer:
http://www.eea.europa.eu/themes/water/interactive/floods-directive-viewer

Der Flood Directive Viewer wird zurzeit erstellt und soll ab Ende 2013 mit den nationalen Kartenportalen verlinkt werden.

 

Luft

 

Global Atmosperic Information System, (GAW Station Information System):
http://www.wmo.int/pages/prog/arep/gaw/gaw_home_en.html

 

The Global Atmosphere Watch Station Information System (GAWSIS) is the directory of ground-based GAW stations worldwide and contains information about stations, measurements and contacts. 

 

Umweltprobenbank des Bundes (UPB): 
www.umweltprobenbank.de

Als ein wichtiger Baustein der Umweltbeobachtung dient die Umweltprobenbank mit der Erstellung von Belegen für eine ökologische und toxikologische Beweissicherung mittels der Archivierung (chemisch veränderungsfreie Lagerung) repräsentativer Boden-, Pflanzen-, Tier- und Humanproben und deren Erstcharakterisierung einer langfristigen Beobachtung der in der Umwelt stattfindenden chemischen, physikalischen und biologischen Entwicklungsprozesse in Zeit und Raum. Im Informationssystem der UPB kann sowohl nach Analyten als auch nach biometrischen Daten recherchiert werden. 

 

Sensor Web:
www.sensor-gdi.de

Der voll funktionstüchtige Prototyp zeigt auf, wie mittels OGC Sensor Web verschieden Umweltdaten (u.a. Abfluss, Wasserstand, Niederschlag, Temperaturen, chem. Parameter, Wind) aus verschiedenen Datenquellen (Wupperverband, PEGELONLINE) in einem Client zusammen dargestellt werden können. Ein Benachrichtigungsservice befindet sich im Aufbau, durch welches die Nutzer nach eigenen Regeln die verschiedenen Umweltdaten monitoren lassen können.

 

Weitere Beispiele fürn Internetpräsentationen von Luftgüte-Daten (Beitrag Humer & Schimack):

www.umweltbundesamt.at/umwelt/luft/messnetz/

www2.land-oberoesterreich.gv.at/imm/Start.jsp

www.wien.gv.at/ma22-lgb/luftgi.htm

www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?luft_messdaten_station_smz

www.hlug.de/start/luft/luftmesswerte.html

www.lfu.bayern.de/luft/lueb/index.htm

www.lrapa.org/

www.airparif.asso.fr/

http://www.luft-rlp.de/aktuell/messwerte/

Natur- und Landschaftsschutz

Ocean Biogeographic Information System (OBIS):
www.iobis.org

The Ocean Biogreographic information System (OBIS) seeks to absorb, integrate, and assess isolated datasets into a larger, more comprehsensive pictures of life in our oceans. The system hopes to stimulate research about our oceans to generate new hypotheses concerning evolutionary processes, species distributions, and roles of organisms in marine systems on a global scale.

 

Landschafts- und Naturschutzinformationssystem des BfN (LANIS-Bund):
www.bfn.de

Das Landschafts- und Naturschutz-Informationssystem des Bundes besteht aus verschiedenen Fachinformationssystemen und Fachverfahren. Zu den FIS gehören die zentralen Daten zu Flora, Fauna, Vegetation und Artenschutzrecht, zum Monitoring im Naturschutz und zur Landschaft, zu Schutzgebieten, Biotopen und zur räumlichen Planung. An einem fachübergreifenden Auskunfts- und Informationssystem wird gearbeitet. Auch ein Metainformationssystem auf der Basis des Umweltdatenkataloges (UDK) und ein Geodatenservice sind mit eingeschlossen. 

 

MAB Biosphärenreservat Pfälzerwald / Vosges du Nord:
http://www.biosphere-vosges-pfaelzerwald.org/

Die Natur kennt keine Grenzen. Es ist daher von größter Wichtigkeit, sich von den - durch die Geschichte aufgebauten - Schranken, die man Grenzen nennt, frei zu machen, um in der Effizienz der Aktionen zum Natur- und Umweltschutz weniger eingeschränkt zu sein. Die Förderung einer nachhaltigen und dauerhaften Entwicklung, die sich um den Schutz eines gemeinsamen Natur- und Kulturraumes mit seinen Bewohnern beiderseits der Grenzen bemüht, eröffnet neue Perspektiven. In diesem Sinne wurde das grenzüberschreitende Biosphärenreservat geschaffen. Wenn man seine Grenzen öffnet, werden Ideenaustausch und Synergieeffekte gefördert, um damit zu bestmöglichen Lösungen für Mensch und Umwelt zu kommen. Ein virtueller Besuch bereitet auf die Besonderheiten in der Region vor.


FloraWeb:
http://www.floraweb.de

Das FloraWeb ist ein Daten- und Informationsportal zu Wildpflanzen und zur Vegetation Deutschlands.  Das vom Bundesamt für Naturschutz angebotene System  ermöglicht einen Online-Zugriff auf Datenbanken mit Fotogalerie und Daten zu Verbreitung, Schutz und Gefährdung sowie zur Ökologie aller heimischen Pflanzenarten. 


Wildtierinformationssystem (WILD): 
https://www.jagdverband.de/content/wild-monitoring

WILD, das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands, wurde im Herbst 2000 vom Deutschen Jagdschutz-Verband ins Leben gerufen. Ziel dieses langfristigen Projektes ist die bundesweite Erfassung ausgewählter Wildtierarten mit wissenschaftlichen Methoden, um künftig über abgesichertes Datenmaterial zu verfügen. Aus den ermittelten Bestandsdichten und Bestandsentwicklungen, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Umweltfaktoren (u. a. Witterung, Einfluss von Räubern) aufgearbeitet werden, sollen Konzepte für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wildtierpopulationen entwickelt werden. Das umfangreiche Projekthandbuch beschreibt Ziele, Struktur und Umsetzung des Projektes WILD.

 

Biodiversität- Förderung alter Nutzpflanzen Rheinland- Pfalz:
http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=36308X88ND&p1=6G7VS39051&p3=AXC0512M40&p4=088Q69VJ5P

Die große Bedeutung "alter" Nutzflanzensorten ist unbestritten um diese für zukünftige Generationen zu erhalten, haben die Dienstleistungszentren ländlicher Raum Rheinland- Pfalz das Projekt "Biodiversität- Förderung alter Nutzpflanzen" ins Leben gerufen. Hier werden alle Informationen über rheinland- pfälzische Nutzpflanzen, deren Ursprung sich bis vor 1970 zurückverfolgen lässt, gesammelt.


Forschungsserver UNESCO MaB Reservat Bliesgau:
http://forschung-br-bliesgau.saarland.de/ingrid-portal/portal/default-page.psml

Der Forschungsserver Biosphärenreservat Bliesgau wird im Rahmen eines F&E-Projektes des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelt und ist momentan noch ein Prototyp. Ziel ist es allen Wissenschaftlern bzw. Forschungsgruppen einen zentralen und effizienten Einstieg in die Literatur-und Datenlandschaft des Biosphärenreservats zu ermöglichen.

 

Biodiversitätsmonitoring-System der Schweiz: 
http://www.biodiversitymonitoring.ch/de/home.html

Als eines der ersten Länder weltweit will die Schweiz ihre biologische Vielfalt überwachen. Während in den meisten Umweltbereichen in Zahlen gefasste Qualitätsziele anerkannt sind, gibt es bislang keine Vorgaben, wie sich die Biodiversität verändern soll. Das Biodiversitäts-Monitoring dient dazu, solche konkreten Ziele für die Naturschutzpolitik zu definieren und deren Folgen zu überprüfen.

 

Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier:
http://www.roscheiderhof.de/kulturdb/client/index.php

Die Region Trier, eine der geschichtsträchtigsten Region Europas: Vorgeschichtliche Menhire, Römischen Großbauwerke, mittelalterliche Burgen und Städte, barocke Prachtbauten, Weindörfer und Weinschlösser, viele technische Denkmäler sowie Zeugnisse der ehemals blühenden jüdischen Kultur der Region Trier warten darauf, von Ihnen besucht zu werden. 

Fehlt ein wichtiges Kulturdenkmal und/oder besitzen Sie ein (besseres) Foto und/oder einen ausführlicheren Text für ein Kulturdenkmal? Die Kulturdatenbank freut sich über alle weiteren Informationen - Texte, Bilder, Videos, Sounds (z.B. zu Orgeln) - zu Kulturgütern in der Region Trier.

 

Deutschlandflora:
https://deutschlandflora.de

Dieser Webdienst des Bundesamts für Naturschutz stellt Verbreitungskarten sowie Informationen zu den Verbreitungspunkten von Flora in Deutschland zur Verfügung.

Immissions- und Strahlenschutz

ODL Deutschland
http://odlinfo.bfs.de/DE/index.html

Dies ist das Radioaktivitätsmessnetz des Bundesamtes für Strahlenschutz. Hier können die Gamma-Ortsdosisleistungen (ODL) der Messstellen abgerufen werden.

 

Lärmkartierung Rheinland-Pfalz
http://www.umgebungslaerm.rlp.de/laermkarten

Das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht bietet  die Möglichkeit, sich über die Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie zu informieren. Hier findet man einen GIS-basierten Kartendienst, der Ihnen den Zugriff auf Karten ermöglicht, auf denen die Schallpegel im Umfeld von Hauptverkehrsstraßen in Rheinland-Pfalz eingetragen sind.Die Daten sind auf einem Stand von 2007.

Energie & Klima

Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS):
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/

Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) provides a map-based inventory of solar energy resource and assessment of the electricity generation from photovoltaic systems in Europe, Africa, and South-West Asia. It is a part of theSOLAREC(http://re.jrc.ec.europa.eu/solarec/)action that contributes to the implementation of renewable energy in the European Union as a sustainable and long-term energy supply by undertaking new S&T developments in fields where harmonization is required and requested by customers. 

 

Klimainformationssystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD):
www.dwd.de

Das DWD-Gesetz beauftragt den DWD als nationalen Wetterdienst zu umfangreichen Aktivitäten der Klimaanalyse,-diagnose und -überwachung. Der DWD engagiert sich daher auch auf internationaler Ebene, da die Verantwortung für Klima und Umwelt nicht an Landesgrenzen endet. Daraus ergeben sich umfangreiche und aufwendige Verfahren zur Bearbeitung und sicheren Archivierung der gewonnenen Daten, um sie zukünftigen Generationen verfügbar zu machen und zu erhalten.

 

Atlas für Sonnen- und Windenergie:
http://www.helmholtz.de/artikel/erster-atlas-fuer-sonnen-und-windenergie-1194/

Sonne und Wind sind die wichtigsten Quellen erneuerbarer Energien, stehen aber nicht überall und andauernd zur Verfügung. Daher ist es für die Planung von Anlagen essentiell, das Potenzial des Standorts realistisch einschätzen zu können. Nun haben die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den weltweit ersten Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt.

Gesundheit & Verbraucherschutz

Lebensmittelsicherheit:
www.lebensmittelwarnung.de

Die Bundesländer oder das BVL publizieren auf dieser Internetseite öffentliche Warnungen und Informationen im Sinne des § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches. In der Regel handelt es sich um Hinweise der zuständigen Behörden auf eine Information der Öffentlichkeit oder eine Rücknahme- oder Rückrufaktion durch den Lebensmittelunternehmer.

 

Malaria Atlas Project:
www.map.ox.ac.uk

This website provides an overview of the aims and objectives of the Malaria Atlas Project (MAP). Its primary purpose is to communicate our ambitions and goals to those individuals and agencies involved in the control of malaria across the world and to provide a mechanism for their feedback. 

The second major goal of the website is to enable viewers to browse the malaria and other data we have assembled for MAP. Importantly, it also allows for the submission of new data and facilitates the provision of detailed acknowledgements of data providers and our sponsors. Ultimately, this website will be used for the wider dissemination of MAP products. 

 

Faktencheck Gesundheit:
https://faktencheck-gesundheit.de/

Die Initiative für gute Gesundheitsversorgung zeigt regionale Unterschiede in der deutschen Gesundheitsversorgung auf.

 

Mückenatlas:
http://www.mueckenatlas.de/

Im Auftrag des Robert-Kochs-Institutes und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) werden einheimische Stechmückenarten gefangen und erforscht.  Dadurch sollen Fragen wie "Welche Stechmückenarten kommen aktuell in Deutschland vor?" und "Wie verteilen sich diese geografisch?" beantwortet werden.

Umweltbildung

What is in your backyard ? (GB):
www.environment-agency.gov.uk/maps/

What is in your backyard? Find out more about what's really happening in the environment where you live. Our maps can tell you whether your postcode area is at risk of flood, whether there's a landfill site near your house or how healthy the rivers are in your area. 

 

CO2-Bilanz - Rechner
http://uba.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/popup/

Klimaschutz geht uns alle an. Mit umgerechnet rund 11 Tonnen Treibhausgasen liegen die Einwohner Deutschlands im Schnitt deutlich über dem weltweiten Pro-Kopf-Aufkommen von ca. 6,8 Tonnen. Mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes können Sie Ihre persönliche Co2-Bilanz berechnen.

 

Online-Bestimmungshilfen aus dem Artikel "Biodiversität und Artbestimmung":

Tagfalter: www.tagfalter-monitoring.de

Amphibien: www.whose-tadpole.net/

Vögel: www.nabu.de/naturerleben/onlinevogelfuehrer

Pflanzen: www.floraweb.de

projektbezogene Dienste: www.naturgucker.de

GEO-Artenvielfalt: www.geo-artenvielfalt.de/

offene Naturführer: http://offene-naturfuehrer.de/web/

Umweltinformationssysteme in Deutschland

Bund

Portal-U:
http://numis.niedersachsen.de/startseite/
http://portalu.smul.sachsen.de
http://portalu.saarland.de
http://metaver.de/portal/
http://www.uis-mv.de

Im Jahre 2003 wurden gein® und UDK organisatorisch zusammengeführt. Beide Systeme wurden konzeptionell und technologisch in eine gemeinsame Softwarelösung InGrid 1.0 (Information Grid 1.0 zusammengeführt werden. Das "Portal für Umweltfragen" – Portal-U genannt – bietet einen zentralen Zugriff auf mehrere hunderttausend Internetseiten und Datenbankeinträge von öffentlichen Institutionen und Organisationen. Zusätzlich können Sie aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise, Umweltmesswerte, Hintergrundinformationen und historische Umweltereignisse über PortalU abrufen. Durch diese Neuentwicklung soll die aktive Verbreitung von Umweltinformationen gefördert werden und den EU-Richtlinien 2003/4/EG im speziellen Artikel 7 Rechnung getragen werden.

Das Angebot von PortalU wurde zum 31.12.2014 eingestellt. Neun Länder und der Bund entwickeln die PortalU zugrunde liegende Software 'InGrid' im Rahmen eines Projekts der 'Verwaltungskooperation Umweltinformationssysteme' weiter. Die Umweltinformationssysteme dieser Anbieter sind oben verlinkt.

 

Umweltplanungs- und Informationssystem des UBA (UMPLIS):
http://www.umweltbundesamt.de/

Zur umfassenden Dokumentation der Umweltdaten hat das Umweltbundesamt (UBA) das Umweltplanungs- und Informationssystem UMPLIS entwickelt und aufgebaut. UMPLIS vereinigt eine Vielzahl von Datenbanken, in denen Daten zu jeweils einem Themenschwerpunkt gesammelt und gespeichert werden. Die Umweltliteraturdatenbank ULIDAT sowie die Umweltforschungsdatenbank UFORDAT sind öffentlich zugänglich. ULIDAT enthält Hinweise auf überwiegend deutschsprachige Umweltfachliteratur zu allen Sachgebieten. Die Datenbank UFORDAT enthält alle vom Bund finanzierten Forschungsprojekte.

 

Klimainformationssystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD):
http://www.dwd.de/

Das DWD-Gesetz beauftragt den DWD als nationalen Wetterdienst zu umfangreichen Aktivitäten der Klimaanalyse,-diagnose und -überwachung. Der DWD engagiert sich daher auch auf internationaler Ebene, da die Verantwortung für Klima und Umwelt nicht an Landesgrenzen endet. Daraus ergeben sich umfangreiche und aufwendige Verfahren zur Bearbeitung und sicheren Archivierung der gewonnenen Daten, um sie zukünftigen Generationen verfügbar zu machen und zu erhalten.

 

Umweltprobenbank des Bundes (UPB):
http://www.umweltprobenbank.de

Als ein wichtiger Baustein der Umweltbeobachtung dient die Umweltprobenbank mit der Erstellung von Belegen für eine ökologische und toxikologische Beweissicherung mittels der Archivierung (chemisch veränderungsfreie Lagerung) repräsentativer Boden-, Pflanzen-, Tier- und Humanproben und deren Erstcharakterisierung einer langfristigen Beobachtung der in der Umwelt stattfindenden chemischen, physikalischen und biologischen Entwicklungsprozesse in Zeit und Raum. Im Informationssystem der UPB kann sowohl nach Analyten als auch nach biometrischen Daten recherchiert werden.

 

Biosicherheit:
http://biosicherheit.de

Das Internetportal bioSicherheit.de informiert aktuell und allgemeinverständlich über laufende und abgeschlossene Projekte der biologischen Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland.

 

Landschafts- und Naturschutzinformationssystem des BfN (LANIS-Bund):
http://www.bfn.de

Das Landschafts- und Naturschutz-Informationssystem des Bundes besteht aus verschiedenen Fachinformationssystemen und Fachverfahren. Zu den FIS gehören die zentralen Daten zu Flora, Fauna, Vegetation und Artenschutzrecht, zum Monitoring im Naturschutz und zur Landschaft, zu Schutzgebieten, Biotopen und zur räumlichen Planung. An einem fachübergreifenden Auskunfts- und Informationssystem wird gearbeitet. Auch ein Metainformationssystem auf der Basis des Umweltdatenkataloges (UDK) und ein Geodatenservice sind miteingeschlossen.

Länder

Umweltinformationssystem Baden-Württemberg:
http://umwelt.baden-wuerttemberg.de

Als einer der ersten umfassenden UIS-Ansätze in Deutschland kann die Konzeption des fach- und ressortübergreifenden Umweltinformationssystems Baden-Württemberg (UIS-BW) gelten, welches seit dem Jahre 1984 als Teil des Landessystemkonzeptes federführend vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten und ab 1987 vom damals gebildeten Umweltministerium und seit 1996 vom Ministerium für Umwelt und Verkehr für die Landesverwaltung Baden- Württemberg (BW) konzipiert worden ist und umgesetzt wird. Es bildet den aufgabenorientierten, informationstechnischen, organisatorischen und personellen Rahmen für eine Bereitstellung von Umweltdaten und die Bearbeitung von fachbezogenen und fachübergreifenden Aufgaben im Umweltbereich der Landesverwaltung und für die Öffentlichkeit.

 

Umweltobjektkatalog (UOK) Bayern:
http://www.uok.bayern.de

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ermöglicht mit dem Informationssystem für Planung und Umwelt umwelt- und planungsrelevante Daten aus den verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes und der Landesentwicklung zu erschließen. Bei den Daten handelt es sich in aller Regel um sogenannte Metainformationen, also Daten über Daten. Hierbei wird aufgezeigt, welche Daten in den einzelnen Fachbereichen zur Verfügung stehen, und wo sich die Datenquellen befinden. Über die einzelnen angebundenen Informationssysteme ist ein Zugriff auf die Daten möglich.

 

Digitaler Umweltatlas Berlin:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/

Der Umweltatlas präsentiert umfangreiche Arbeitsergebnisse aus der gesamten Stadtentwicklungs-verwaltung. Zu etwa 80 Themen und über 400 Karten mit Texten und Abbildungen für alle Umweltmedien und –bereiche Boden, Wasser, Luft, Klima, Flächennutzung, Verkehr, Lärm und Energie werden die Schwerpunkte der Belastung, die davon ausgehenden Gefährdungen aber auch vorhandene Qualitäten und Entwicklungspotentiale dargestellt. Die differenzierten Karten decken in der Regel das gesamte Stadtgebiet ab.

 

Landesumwelt- und Verbraucherinformationssystem Brandenburg (LUIS):
http://www.luis.brandenburg.de/

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) werden zahlreiche Informationen und Daten über den Zustand der Umwelt erfasst und verwaltet. Mit dem LandesUmwelt / VerbraucherInformationssystem Brandenburg (LUIS-BB) werden diese Informationen mit Hilfe moderner Informationstechnologien online verfügbar gemacht.

 

Bremer Umweltinformationssystem (BUISY):
http://www.bauumwelt.bremen.de/umwelt-1467

Im BUISY werden die in der Behörde verwalteten Umweltinformationen unter einem Dach vereint, die bislang in eigenständigen Fachinformationssystemen wie im Bereich Wasser/Abwasser, Luft, Naturschutz, Umweltverträglichkeitsprüfung, Energie, Bodenschutz usw. zu finden waren. Damit besteht jetzt die Möglichkeit, auf alle Informationen über eine einheitliche und klar strukturierte Benutzungsoberfläche zuzugreifen.

 

Hamburger Umweltinformationssystem (HUIS):
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/stadtentwicklung-umwelt/umwelt/weitere-infos/umweltinformationssystem/start.html

Das Hamburger Umweltinformationssystem (HUIS) stellt Informationen über Zustand, Veränderungen und Gefährdungen der Umwelt zur Verfügung. Zugriff haben sowohl Beschäftigte der Hamburger Behörden als auch im Rahmen des Umweltinformationsgesetzes Bürger und Gewerbetreibende.

 

UIS Mecklenburg-Vorpommern:
http://www.uis-mv.de/

Das UIS Mecklenburg-Vorpommern bietet einen bequemen Zugang zu Informationen über die Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern.

Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Umweltthemen. Das UIS-MV erschließt Umweltinformationen zahlreicher, vor allem behördlicher, Anbieter.

 

Umweltinformationssystem Niedersachen (NUMIS):
http://www.numis.niedersachsen.de​​​​​​​

Das Niedersächsische Umweltinformationssystem NUMIS wurde 1990 von der Landesregierung gestartet, das Angebot wurde seitdem immer weiter-entwickelt und optimiert. NUMIS setzt sich inzwischen zusammen aus dem geografischen Informationssystem GEOSUM, dem Niedersächsischen Umweltdatenkatalog UDK und dem WWW-Angebot im Internet.

 

UIS Nordrhein-Westfalen:
http://www.uvo.nrw.de/

NRW Umweltdaten vor Ort stellt die Umweltsituation in Ihrem persönlichen Umfeld in leicht verständlichen Kartendarstellungen dar. Hierbei werden Fragen zu Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit beantwortet. Dieses Informationsangebot soll kontinuierlich erweitert werden, um den Zugang zu den in der Verwaltung vorhandenen Umweltinformationen zu erleichtern.

 

Umweltatlas Rheinland-Pfalz:
http://www.umweltatlas.rlp.de

Der Umweltatlas Rheinland-Pfalz ist ein kartenbasiertes Modul des Umweltinformationssystems Rheinland-Pfalz. Er soll als einheitlich gestalteter, fachübergreifend ausgerichteter Einstieg in die Umweltweltinformationen des Landes dienen. Hier wird eine Auswahl an Kernthemen aus den vom Ministerium vertretenen Fachbereichen dargestellt. Er führt des weiteren Metainformationen und Dokumentationen zu den Themen auf und verweist Interessierte auf die jeweiligen Fachinformationssysteme und weiterführenden Seiten.

 

UIS Saarland:
http://portalu.saarland.de/

Das Saarland PortalU wird vom Land Saarland betrieben und beinhaltet Daten von Informationsanbietern der Kommunen und des Landes.

 

UIS Sachsen:
http://www.portalu.sachsen.de/ingrid-portal/

Das SachsenPortalU wird vom Land Sachsen betrieben und beinhaltet Daten von Informationsanbietern der Kommunen und des Landes.

 

UIS Sachsen-Anhalt:
http://www.umwelt.sachsen-anhalt.de/servlet/is/146/?FORMAT=SHORT

Das Umweltinformationsnetz Sachsen-Anhalt gibt Auskunft über diverse Umweltthemen.

 

Umweltatlas des Landes Schleswig-Holstein:
http://www.umweltdaten.landsh.de/atlas/script/index.php

Dieser Umweltatlas beleuchtet folgende Themen im Bundesland Schleswig-Holstein näher:

Faunistisch-ökologische Bewertung der Fließgewässer, Fließgewässerlandschaften, Gewässergüte, Gewässerkundliche Pegel und Kläranlagen.

Kommunal

Wuppertaler Umwelt- und Geodatenportal:
http://geoportal.wuppertal.de/

Mit dem neuen Umwelt- und Geodatenportal können Bürger von Ihrem Informationsrecht Gebrauch machen und den Informations- und Datensschatz mit der Verwaltung teilen. Das Portal beruht auf offenen Standards um miteinander kombinierbare Geodatenangebote (Geodateninfrastrukturen) aufzubauen. Karten und Luftbilder von anderen Behörden, Verbänden oder privaten Firmen können daher ebenfalls hinzugeladen werden. 

 

Kommunales Umweltinformationssystem der Stadt Wien:
www.wien.gv.at/wudk/internet/wuisbatch/Prod/index.html

Der WUIS Datenkatalog enthält Informationen über die Datensammlungen der Stadt Wien zum Thema Umwelt.

 

Umweltinformationssystem der Stadt Bonn:
www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergerdienste_online/buergerservice_a_z/00643/

Die Stadt Bonn führt ein ämterübergreifendes Umweltinformationssystem. Zu allen umweltrelevanten Themen - Boden, Luft, Wasser, Klima, Lärm, Natur und Landschaft u. a. - werden in einem geografischen Informationssystem Sachdaten (z.B. Biotop Nr. mit dem dazugehörigen Artenvorkommen) und Grafikdaten (zur Lokalisierung der Sachdaten) verwaltet und über ein DV-Netzwerk den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern an den Arbeitsplätzen in den verschiedenen Ämtern zur Verfügung gestellt.

 

Bad Referenzhausen:
www.referenzhausen.de/

Die virtuelle Gemeinde Bad Referenzhausen soll Gemeinden demonstrieren, welche für sie relevanten Umweltinformationen verfügbar sind und wie diese dargestellt werden können. Zudem soll auch für die Verwaltungen auf Landes- und Bundesebene verdeutlicht werden, welchen Nutzen Fachinformationsportale mit den entsprechenden Schnittstellen auch für den kommunalen Bereich haben.

 

Mainz:
https://www.mainz.de/service/co-stadtplan.php

Das Umweltinformationssystem von Mainz umfasst alle Ortsteile von Mainz. Die Grundeinstellung ist der Stadtplan auf den Informationen diverser Themen gelegt werden können.

Weitere Systeme

Internationale Systeme

ICT-ENSURE:
http://ict-ensure.tugraz.at/en/index.html

The goal of ICT-ENSURE (Information and Communication Technologies- Environmental Sustainability Research) has been to enlarge and strengthen the European network of experts in ICT for environmental sustainability. Main objectives had been to extend the network of environmental sustainability research and to explore the structure and content of European research programmes relevant for sustainable development.

 

SISE:
http://ict-ensure.tugraz.at/en/index.php/ensure/Content2/Results/SISE-ERA

In SISE (Single Information Space in Europe for the Environment) environmental institutions, service providers and citizens can collaborate or use available information without technical restraints. The aim of SISE bases on an ICT research vision for real-time connectivity between multiple environmental resources, allowing seamless cross-system search and with cross-border, multi-disciplinary data acquisition and shared.

 

SEIS:
http://ec.europa.eu/environment/seis/

The Shared Environmental Information System (SEIS) is a collaborative initiative of the European Commission and the European Environment Agency (EEA) to establish together with the Member States an integrated and shared EU-wide environmental information system. This system would tie in better all existing data gathering and information flows related to EU environmental policies and legislation. It will be based on technologies such as the internet and satellite systems and thus make environmental information more readily available and easier to understand to policy makers and the public.

 

International Environmental Information System (INFOTERRA):
http://www.geo-airbusds.com

INFOTERRA ist das globale Umweltinformationstauschnetzwerk des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Dieses Netzwerk erhielt seinen Auftrag durch die Stockholmer Konferenz über die Umwelt von 1972, welche die Aufstellung eines Mechanismus für den Tausch der Umweltinformation und die Erfahrungen unter den Ländern empfahl. Als Antwort auf diese Empfehlung führte UNEP das (anfangs als IRS - internationales Empfehlungs-system bekannte) INFOTERRA Netz ein, und Regierungen wurden darum gebeten, einen Schwerpunkt zu bestimmen, um INFOTERRA Aktivitäten auf der Länderebene zu koordinieren.
Die Konferenz von Rio über Umwelt und Entwicklung (UNCED) von 1992 wiederholte die Wichtigkeit der Information für die Entscheidungsfindung und forderte das Verstärken des INFOTERRA Netzes, um die Informationsverfügbarkeit zu verbessern. 

 

European Environment Information and Observation Network (EIONET): 
http://www.eionet.europa.eu/

EIONET ist ein europaweites Netzwerk aus Umweltdaten-Providern (EEA, Topic Centers, Nationale Agenturen etc.), welches die Bereitstellung qualitätsgesicherter Umweltinformationen unter Verwendung zeitgemäßer IT-Methoden zum Ziel hat. 

 

Global Resource Information Database (GRID):
http://www.grida.no

1987 wurde dieses Umweltinformationszentrum in Arendal, Norwegen, aufgrund der Empfehlungen der Weltkommission zu Umgebung und Entwicklung, der Regierung von Norwegen und den Vereinten Nationen, eingeführt.
Aufgestellt unter norwegischen Gesetzen, wurde das Zentrum mit der weltweiten globalen Ressourceninformationsdatenbank der UNEP verbunden. GRID erbringt Informationsleistung sowie die Beurteilung von Umweltinformationen. Eingeführt, um die Vereinten Nationen in ihrem Umweltprogramm (UNEP) zu stärken, liegt der Fokus von GRID darin, wissenschaftsbasiertes Wissen für eine nachhaltige Entwicklung sowie zur Entscheidungsfindung verfügbar zu machen.

 

EUMETSAT:
http://www.eumetsat.int/website/home/index.html

Die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten in Darmstadt sammelt detaillierte Satellitendaten zu Wetter, Klima und Umwelt und liefert diese an kooperierende Staaten, internationale Partner und Nutzer weltweit.

Mobile Anwendungen

Umweltdaten:
http://itunes.apple.com/de/app/umweltdaten/id411290737?mt=8

 

Strahlung:
http://itunes.apple.com/de/app/strahlung/id427135694?mt=8

 

Agrar-Wetter:
http://itunes.apple.com/de/app/agrar-wetter/id373041892?affId=1822652

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bayercropscience&hl=de

 

Katastrophenwarnung:

https://itunes.apple.com/de/app/katwarn/id566560753?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.combirisk.katwarn&hl=de

 

Notfallinformationsapp:

https://itunes.apple.com/de/app/nina/id949360949?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.materna.bbk.mobile.app&hl=de

 

Hilfe im Wald:

https://itunes.apple.com/de/app/hilfe-im-wald/id1144912537?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.intend.android.hilfeimwald&hl=de

 

Windvorhersage:

https://itunes.apple.com/de/app/windy-windvorhersage/id997079492?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=co.windyapp.android&hl=de

 

Umweltinformationsapp:

https://itunes.apple.com/de/app/umweltinfo/id1046531427?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bayern.umweltinfo&hl=de

 

Wetterwarnapp:

https://itunes.apple.com/de/app/alertspro/id842428499?mt=8

https://itunes.apple.com/de/app/warnwetter/id986420993?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.dwd.warnapp&hl=de

 

Meine Umwelt:

https://itunes.apple.com/de/app/meine-umwelt/id681272140?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bw.umwelt.meineumwelt&hl=de

 

Weltluftqualität:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.insdio.aqicn.airwidget.Asia&hl=de

Betriebliche Umweltinformationssysteme

Marktstudie über betriebliche Umweltinformationssysteme:
www.buis-software.com

Im Rahmen des durch EU-Drittmittel geförderten Kompetenz- und Forschungstransfernetzwerks ertemis (=European Research and Transfer Network for Environmental Management Information Systems) wird hier eine Marktstudie über aktuelle Software-Tools zur Unterstützung eines betrieblichen Umweltmanagements durchgeführt.

Ziel der Studie ist eine umfassende Übersicht zu Betrieblichen Umweltinformationssystemen (BUIS) , die Softwareanbietern eine „Plattform“ bietet, ihr Produkt vorzustellen und Interessenten einen strukturierten Informationszugang ermöglicht.