Umweltökonomie (UMWOEK)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 4 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL (SWL = Student Workload)
  • Prüfungsleistung
Veranstaltungsziele

Die Studierenden lernen die theoretischen Grundlagen wie die praktischen Umsetzungen des umweltökonomischen Instrumentariums kennen. Dabei werden volkswirtschaftliche wie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Mechanismen gleichermaßen untersucht.

Ein weiteres nicht minder wichtiges Ziel ist das Gewinnen formaler Sicherheit beim Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten. Durch das eigenständige Gestalten einer Veranstaltung lernen die Studierenden, ihre Arbeitsergebnisse vor einer Gruppe zu vertreten und methodisch-didaktische Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen. Die Studierenden sollen zu wissenschaftlicher Arbeit fähig werden (§ 16 Abs. 1 HochSchG).

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

Zielgruppe

Zielgruppen der Veranstaltung sind

  • die Studierenden „M. Sc. Business Adminstration and Engineering” im 1. und 2. Semester sowie
  • alle anderen Studierenden, die die Voraussetzungen erfüllen und eine Wahl(pflicht)veranstaltung besuchen wollen; diese können an der Veranstaltung nur dann teilnehmen, wenn alle BAE-Studierenden, die aus curricularen Gründen diese Veranstaltung besuchen müssen, versorgt und anschließend noch Plätze frei sind.
Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung findet als Seminar statt. Tragende Elemente sind die Hausarbeiten und Vorträge der Studierenden.

Das Veranstaltungsthema „Umweltökonomie” ist sehr gut geeignet, um von den Studierenden durch Hausarbeit, Vortrag und Diskussion erarbeitet zu werden (Selbststudium nach § 21 Satz 2 HochSchG). Neben der inhaltlichen Durchdringung des Stoffs durch die verschiedenen Hausarbeitsthemen soll das Anfertigen und Vertreten wissenschaftlicher Arbeiten geübt werden. Beide Ziele werden auch durch die Überarbeitung und Kommentierung der Hausarbeiten und durch die gemeinsame, konstruktive Kritik an den Vorträgen und Handreichungen verfolgt. Dabei werden inhaltliche und formale Qualität der Hausarbeiten, Vorträge, Diskussionen und Zusammenfassungen als gleichrangig angesehen.

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Klärung formaler und inhaltlicher Fragen
  3. Vortrag und Diskussion der Hausarbeitsthemen
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Die Veranstaltung hat Bezüge zu folgenden anderen curricularen Veranstaltungen am Umwelt-Campus (verlinkt sind nur die vom Fachgebiet selbst angebotenen und bereits einmal durchgeführten Veranstaltungen):

Voraussetzung Aufgeführte Veranstaltungen sollten vorher besucht werden Ergänzung Aufgeführte Veranstaltungen können parallel besucht werden. Vertiefung Aufgeführte Veranstaltungen können bzw. sollten anschließend besucht werden.
Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen (BEVOWI) Umweltrecht (UMRECH) Controlling/Ökocontrolling (OEKOCON)
Grundzüge des allgemeinen Rechts und des Umweltrechts (REUMRE)   Planungsseminar (PLANSEM)
Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Heinz-Georg Baum, Adolf Gerhard Coenenberg, Edeltraud Günther: „Betriebliche Umweltökonomie in Fällen Band I – Anwendung betriebswirtschaftlicher Instrumente”, München, Wien 2000
  • Heinz-Georg Baum, Adolf Gerhard Coenenberg, Edeltraud Günther: „Betriebliche Umweltökonomie in Fällen Band II – Umweltmanagement und ökologieorientierte Instrumente”, München, Wien 2000
  • Maximilian Elspas, Peter Salje, Clemens Stewing (Hrsg.): „Emissionshandel – Ein Praxishandbuch”, Köln, Berlin, München 2006
  • Alfred Endres: „Umweltökonomie”, Stuttgart 2013
  • Alfred Endres, Regina Bertram, Michael Finus, Bianca Rundshagen: „Umweltökonomie – Arbeits- und Übungsbuch”, Stuttgart 2007
  • Alfred Endres, Immo Querner: „Die Ökonomie natürlicher Ressourcen”, Stuttgart 2000
  • Justus Engelfried: „Nachhaltiges Umweltmanagement”, München 2011
  • Eberhard Feess, Andreas Seeliger: „Umweltökonomie und Umweltpolitik”, München 2013
  • Gabi Förtsch, Heinz Meinholz: „Handbuch Betriebliches Umweltmanagement”, Wiesbaden 2014
  • Hans-Dieter Haas, Dieter Matthew Schlesinger: „Umweltökonomie und Ressourcenmanagement”, Darmstadt 2016
  • Helga Kanning: „18 Brücken zwischen Ökologie und Ökonomie: umweltplanerisches und ökonomisches Wissen für ein nachhaltiges regionales Wirtschaften”, München 2005
  • Georg Müller-Christ: „Umweltmanagement”, München 2001
  • Heinz Karl Prammer: „Ressourceneffizientes Wirtschaften – Management der Materialflüsse als Herausforderung für Politik und Unternehmen”, Wiesbaden 2014
  • Holger Rogall: „Akteure der nachhaltigen Entwicklung – Der ökologische Reformstau und seine Gründe”, München 2003
  • Holger Rogall: „Neue Umweltökonomie – Ökologische Ökonomie”, Leverkusen 2002
  • Hans Wiesmeth: „Umweltökonomie: Theorie und Praxis im Gleichgewicht”, Berlin, Heidelberg 2012
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Arbeitsmaterial

Das Arbeitsmaterial können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Prüfungsleistung

Die Prüfungsleistung wird bewertet anhand

  1. einer schriftlichen, ohne die Verzeichnisse vor und nach dem Text höchstens 15 Seiten umfassenden Hausarbeit (Notengewicht 45 %). Hausarbeiten, die durch mehr als 20 Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder Grammatikfehler auffallen, werden unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität mit „nicht ausreichend (Note 5,0)” bewertet. Die Hausarbeit ist bis zu einem bestimmten Stichtag (Ausschlussfrist!) als ungeschützte MS-Office®-Dokumente an das Fachgebiet zu senden; ohne triftigen Grund verspätet eingehende Hausarbeiten werden mit der Note 5,0 bewertet. Die Dokumente sind nach folgendem Muster zu benennen: „Themennummer (zweistellig, ggf. mit führender Null) - Thema - Nachname, Vorname”. Für den Eingang der Hausarbeiten werden keine gesonderten Bestätigungen versandt.
  2. eines mediengestützten, ca. 15-minütigen Vortrags und einer anschließenden, vom Vortragenden zu moderierenden Diskussion, die gemeinsam das jeweilige Thema allen Veranstaltungsteilnehmern verdeutlichen sollen (Notengewicht 40 %); der Vortrag muss ab Abgabe der Hausarbeit in jeder der folgenden Veranstaltungen gehalten werden können.
  3. einer mündlichen, wiedergebenden und ggf. kommentierenden Zusammenfassung des Vortrags eines anderen Studierenden von etwa drei Minuten Dauer, die in der letzten Veranstaltung zu halten ist (Notengewicht 15 %). Wer welches Thema zusammenfasst, wird jeweils unmittelbar vorher bestimmt.

Die angegebene Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten ist zu nutzen. Auf eine den Themen angemessene und aktuelle Bibliografie wird besonderes Augenmerk gelegt.

Nach Durchsicht Ihrer Hausarbeit erhalten Sie diese kommentiert via E-Mail zurück; eine anschließende Überarbeitung und Anonymisierung (insb. durch Löschen der Matrikelnummer) werden empfohlen. Die überarbeitete Hausarbeit ist an j.struwe@umwelt-campus.de zu senden; sie wird anschließend über die E-Learning-Plattform OpenOLAT als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

Aus methodisch-didaktischen Gründen werden die Einzelnoten der Teilleistungen erst am Schluss der Veranstaltung zusammen mit der Gesamtnote bekannt gegeben (siehe Noten). Jede der drei Teilleistungen muss mindestens ausreichend (Note 4,0) sein, sonst gilt die gesamte Prüfungsleistung als nicht ausreichend (Note 5,0) und damit als nicht erbracht.

Auf Anregung von Studierenden wird eine Anwesenheitsliste geführt; es darf keine Exkursion und höchstens eine Vortragsveranstaltung versäumt werden, sonst gilt die Prüfungsleistung ebenfalls als nicht erbracht.

Hausarbeitsthemen

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie bei der Erläuterung der Notenskalen.

Zu Ihrer Orientierung sind hier die Ergebnisse der letzten Prüfungen zusammengefasst; Ihre individuelle Note erfahren Sie im Prüfungsverwaltungssystem QIS:

Prüfung Median der Note Anteil "Nicht bestanden"
SS 2018 2,7 42,1 %
SS 2017 3,0 8,3 %
SS 2016 2,7 13,3 %
SS 2015 2,3 20,0 %
SS 2014 2,7 16,0 %
SS 2013 2,2 8,3 %
SS 2012 3,0 11,1 %
SS 2011 2,3 15,4 %
SS 2010 2,0 14,3 %
SS 2009 2,3 0,0 %
SS 2007 5,0 70,0 %
WS 2005/2006 5,0 52,2 %
WS 2004/2005 3,3 36,0 %
WS 2003/2004 3,3 41,2 %
SS 2003 4,0 11,1 %
WS 2002/2003 3,3 32,0 %
Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!