Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen (BEVOWI)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine und -orte

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 2 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte im Rahmen des Moduls GRUOEKBET (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL im Rahmen des Moduls GRUOEKBET (SWL = Student Workload)
  • Prüfungsleistung
Veranstaltungsziele

Die Studierenden erhalten einen Überblick über die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Methoden. Dabei steht im Vordergrund weniger die Vermittlung theoretischen Wissens, sondern eher die praxisnahe Anwendung verschiedener Managementtechniken. Die Veranstaltung rundet ab und vertieft die einführende Veranstaltung „Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen” (siehe Veranstaltungsbezüge).

In der Folge allgemeine betriebswirtschaftliche Methoden, funktionsbereichsbezogene Methoden und ausgewählte Managementtechniken werden zahlreiche Instrumente und Techniken vorgestellt und ggf. gerechnet, die das betriebliche Planen, Entscheiden und Steuern erst möglich machen, zumindest aber erheblich erleichtern (siehe Veranstaltungsinhalte).

Die Studierenden sollen einen Eindruck von der Vielfalt betriebswirtschaftlicher Methoden erhalten und befähigt werden, diese Methoden – heruntergebrochen auf konkrete betriebliche Situationen – anzuwenden, zu modifizieren und zu erweitern.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

Zielgruppe

Zielgruppen der Veranstaltung sind

  • die Studierenden „B. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen/Umweltplanung” im 2. und 3 Semester sowie
  • alle anderen Studierenden, die die Voraussetzungen erfüllen und eine Wahl(pflicht)veranstaltung besuchen wollen.
Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung changiert zwischen Vorlesung und Übung. In der Regel wird zuerst eine Technik vorgestellt, anschließend wird diese Technik mit einem Beispiel unterlegt und dort wo möglich gerechnet. Das Veranstaltungsskript bildet „das Skelett”, während die Arbeitsmaterialien „das Fleisch” darstellen.

Fragen der Studierenden werden in Form eines Lehrgesprächs beantwortet. Zusätzlich werden ein Online-Tutorium und – wenn sich ein Tutor findet – ein Präsenztutorium zur Festigung und Vertiefung der Lehrinhalte angeboten (siehe Tutorium).

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Allgemeine betriebswirtschaftliche Methoden (Zielbildung und Zielsysteme; Betriebliche Planung; Frühwarnsysteme; Prognosetechniken; Strategische Erfolgsfaktoren; Managementtechniken; Gefangenendilemma)
  3. Funktionsbezogene betriebswirtschaftliche Methoden (Produktplanung und -entwicklung; Produktverantwortung; Produktlebenszyklus; Kapazitäts- und Beschäftigungsplanung; Lagerhaltung; Beschaffung; Produktion; Absatz)
  4. Ausgewählte Managementtechniken (Balanced Scorecard; Benchmarking; SOFT-Analyse; Gap-Analyse; Strategische Bilanz; Portfolio-Technik; Potenzial- und Profilanalyse; Strategisches Polardiagramm; Soziometrie; Conjoint-Analyse; Entscheidungstabelle; Funktionendiagramm)
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Die Veranstaltung hat Bezüge zu folgenden anderen curricularen Veranstaltungen am Umwelt-Campus (verlinkt sind nur die vom Fachgebiet selbst angebotenen und bereits einmal durchgeführten Veranstaltungen):

Voraussetzung Aufgeführte Veranstaltungen sollten vorher besucht werden. Ergänzung Aufgeführte Veranstaltungen können parallel besucht werden. Vertiefung Aufgeführte Veranstaltungen können bzw. sollten anschließend besucht werden.
  Rechnungswesen I (REWE I) Betriebswirtschaftliche Methoden (BETMET)
    Rechnungswesen II (REWE II)
    Rechnungswesen III (REWE III)
    Finanzierung und Investition (FININV)
    Controlling/Ökocontrolling (OEKOCON)
    Umweltökonomie (UMWOEK)
    Marketing (MARKET)
    Planungsseminar (PLANSEM)
Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Michael Armstrong: „Wie man ein noch besserer Manager wird. Aktuelles Kompendium der Managementtechniken”, Frankfurt am Main 2002
  • Michael Armstrong: „Wie man ein noch besserer Manager wird. Alle Managementtechniken von A – Z”, München 2014
  • Hans Corsten, Michael Reiß (Hrsg.): „Betriebswirtschaftslehre Bd. 1 u. 2”, München 2008
  • Harald Ehrmann: „Unternehmensplanung”, Ludwigshafen am Rhein 2013
  • Richard Hammer: „Unternehmensplanung – Planung und Führung”, Berlin, Boston 2015
  • Wolf Dietrich Hartmann: „Handbuch der Managementtechniken”, Berlin 1990
  • Ekbert Hering, Gerold Frick (Hrsg.): „Betriebswirtschaft in Fallbeispielen – 23 Business Stories und Case Studies von Absatz bis Zeitmanagement”, München 2003
  • Harald Meier: „Unternehmensführung – Aufgaben und Techniken des betrieblichen Managements”, Herne, Berlin 2015
  • Michael Nagel, Christian Mieke: „Strategiemethoden”, Konstanz 2015
  • Marc Oliver Opresnik, Carsten Rennak: „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – Grundlagen unternehmerischer Funktionen”, Berlin, Heidelberg 2015
  • Gerald Pilz: „Fit für die Prüfung: Betriebswirtschaftslehre”, Stuttgart 2013
  • Henner Schierenbeck, Claudia B. Wöhle: „Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre”, Berlin, Boston 2016
  • Henner Schierenbeck, Claudia B. Wöhle: „Übungsbuch Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre”, München, Wien 2011
  • Dietram Schneider: „Unternehmensführung – Instrumente für das Management in der Postmoderne”, Norderstedt 2015
  • Dietram Schneider: „Unternehmensführung und strategisches Controlling – Überlegene Instrumente und Methoden”, Darmstadt 2007
  • Jochen Sigloch, Thomas Egner, Stephan Wildner: „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre”, Stuttgart 2015
  • Hermann Simon, Andreas von der Gathen: „Das große Handbuch der Strategie-Instrumente: Werkzeuge für eine erfolgreiche Unternehmensführung”, Frankfurt am Main, New York 2014
  • Armin Töpfer: „Betriebswirtschaftslehre: Anwendungs- und prozessorientierte Grundlagen”, Berlin, Heidelberg 2007
  • Dietmar Vahs, Achim Weiand: „Workbook Change Management”, Stuttgart 2013
  • Günter Wöhe, Ulrich Döring: „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre”, München 2013
  • Günter Wöhe, Hans Kaiser, Ulrich Döring: „Übungsbuch zur Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre”, München 2013
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Arbeitsmaterial

Arbeitsmaterial können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen

Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Tutorium

Sie haben die Möglichkeit, den Vorlesungsstoff selbstständig via E-Learning nachzuarbeiten; den Zugang zu dem Online-Tutorium erhalten Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Findet sich ein geeigneter Tutor, wird ein Präsenztutorim angeboten. Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

 

Prüfungsleistung

Die Veranstaltung ist für alle Studierenden eine Prüfungsleistung. Nur für diejenigen Studierenden, die die Veranstaltung als Wahl(pflicht)fach besuchen, ist die Veranstaltung eine Studienleistung (siehe Veranstaltungsklassifikation bzw. Zielgruppe).

Die Prüfungsleistung wird anhand einer benoteten Klausur bewertet. Die Prüfungsleistung gilt als erbracht, wenn sie bzw. die Klausur mit mindestens „ausreichend” (Note 4,0) bewertet wird.

Klausur

Die Klausur prüft alle Veranstaltungsteile ab. In der Klausur können – mit Ausnahme fremder persönlicher Hilfe – alle gewünschten Hilfsmittel benutzt werden (z. B. Veranstaltungsskript, Mitschriften, Fachbücher). Die Klausur ist allerdings so aufgebaut, dass weniger die Wiedergabe von Fachwissen, sondern mehr dessen Verständnis gefragt ist.

Maximal sind 200 Punkte (Modulprüfung GRUOEKBET = BEVOWI + BETMET, Klausurdauer 180 min) erreichbar. Die Klausur ist bestanden, wenn mindestens 100 Punkte erreicht werden.

Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie bei der Erläuterung der Notenskalen.

Die Klausurbenotung der Modulprüfung GRUOEKBET (Curriculum für Studienanfänger ab WS 2012/2013, Veranstaltungen BEVOWI und BETMET, ab SS 2016 ausschließlich) richtet sich nach folgendem Punkteschema:

Punkte                      
von:   100 110 120 130 140 150 160 170 180 190
bis: 99 109 119 129 139 149 159 169 179 189 200
Note 5,0 4,0 3,7 3,3 3,0 2,7 2,3 2,0 1,7 1,3 1,0

Zu Ihrer Orientierung sind hier die Ergebnisse der letzten Prüfungen zusammengefasst; Ihre individuelle Note erfahren Sie im Prüfungsverwaltungssystem QIS:

Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!