Planungsseminar (PLANSEM)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine und -orte

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 4 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL (SWL = Student Workload)
  • Prüfungsleistung
Veranstaltungsziele

Die Studierenden lernen die Randbedingungen und die Vorgehensweise der Planung sowie das interdisziplinäre Arbeiten an einem beispielhaften Planungsprojekt kennen. Sie lösen die gestellte Planungsaufgabe unter rechtlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die Studierenden vertiefen dabei die Techniken des Projektmanagements und -controllings, erkennen, dass Leistungen, Kosten und Termine im Fokus stehen, und können eine Projektorganisation und ein projektbezogenes Berichtswesen einrichten. Ein weiteres Ziel ist, die Studierenden mit den Zwängen weiter vertraut zu machen, die Arbeit unter Zeit- und Leistungsdruck in einer neu gebildeten Gruppe mit sich bringt.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

  • Zu erwerbende Kompetenzarten (ungefähre Anteile):
    • 15 % Fachkompetenz
    • 15 % Methodenkompetenz
    • 30 % Selbstkompetenz
    • 40 % Sozialkompetenz
  • Anzustrebende Lernzielstufe: 3.2
  • Zuordnung im Qualifikationsrahmen
    • HQR: Qualifikationsstufe 2
    • EQR: Qualifikationsstufe 7
    • DQR: Qualifikationsstufe 7
Zielgruppe

Zielgruppen der Veranstaltung sind

  • die Studierenden „M. Sc. Business Adminstration and Engineering” im 1. und im 2. Semester sowie
  • alle anderen Studierenden, die die Voraussetzungen erfüllen und eine Wahl(pflicht)veranstaltung besuchen wollen.
Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung findet als Seminar statt. Tragende Elemente sind die Hausarbeiten und Vorträge der Studierenden.

Die gewählten Veranstaltungsthemen sind sehr gut geeignet, um von den Studierenden durch interdisziplinäre gemeinsame Hausarbeit, Vortrag und Diskussion erarbeitet zu werden (Selbststudium nach § 21 Satz 2 HochSchG). Neben der inhaltlichen Durchdringung des Stoffs durch die gemeinsame Hausarbeit soll das Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten vervollkommnet werden. Beide Ziele werden auch durch die Überarbeitung und Kommentierung der Hausarbeiten und durch die gemeinsame, konstruktive Kritik an den Vorträgen verfolgt. Dabei werden inhaltliche und formale Qualität der Hausarbeiten und Vorträge als gleichrangig angesehen.

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Klärung formaler und inhaltlicher Fragen
  3. Vortrag und Diskussion der Hausarbeiten
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Die Veranstaltung hat Bezüge zu folgenden anderen curricularen Veranstaltungen am Umwelt-Campus (verlinkt sind nur die vom Fachgebiet selbst angebotenen und bereits einmal durchgeführten Veranstaltungen):

Voraussetzung Aufgeführte Veranstaltungen sollten vorher besucht werden Ergänzung Aufgeführte Veranstaltungen können parallel besucht werden. Vertiefung Aufgeführte Veranstaltungen können bzw. sollten anschließend besucht werden.
Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen (BEVOWI) Controlling/Ökocontrolling (OEKOCON)  
Umweltökonomie (UMWOEK)    
Finanzierung und Investition (FININV)    
Recycling- und Entsorgungslogistik (REENLO)    
Grundzüge des allgemeinen Rechts und des Umweltrechts (REUMRE)    
Umweltrecht (UMRECH)    
Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Planung von Auslegung, Bau und Betrieb eines Netzes öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge
    • Achim Kampker, Dirk Vallée, Armin Schnettler: „Elekromobilität – Grundlagen einer Zukunftstechnologie”, Berlin, Heidelberg 2013
    • Markus Lienkamp: „Elektromobilität – Hype oder Revolution?”, Berlin 2012
    • Thomas Becks: „Wegweiser Elekromobilität”, Berlin 2010
    • Karlheinz Bozem, Anna Nagl, Verena Rath, Alexander Haubrock: „Elektromobilität – Kundensicht, Strategien, Geschäftsmodelle – Ergebnisse der repräsentativen Marktstudie FUTURE MOBILITY”, Wiesbaden 2013
    • Andres Füßel: „Technische Potenzialanalyse der Elektromobilität – Stand der Technik, Forschungsausblick und Projektion auf das Jahr 2025”, Wiesbaden 2017
    • Jennifer Serabian: „Elektromobilität in Deutschland – Ein Konzept zu Verteilung von Stromtankstellen”, Hamburg 2013
  • Planung von Auslegung und Durchführung der Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen
  • Planung von Auslegung, Bau und Betrieb einer Fotovoltaik-Dachanlage zur Versorgung eines mittelständischen Unternehmens mit 250 Beschäftigten
    • Thomas Seltmann: „Photovoltaik – Solarstrom vom Dach”, Berlin 2012
    • Andreas Wagner: „Photovoltaik Engineering – Handbuch für Planung, Entwicklung und Anwendung”, Berlin, Heidelberg 2015
    • Viktor Wesselak, Sebastian Voswinckel: „Photovoltaik – Wie Sonne zu Strom wird”, Berlin, Heidelberg 2016
    • SMA Solar Technology AG: „Planung & Design für kleine und mittlere PV-Anlagen
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Prüfungsleistungen

Die Prüfungsleistung wird bewertet anhand

  1. einer schriftlichen, etwa 100-seitigen Hausarbeit, die bis zu einem bestimmten Stichtag (Ausschlussfrist!) als ungeschützte MS-Office®-Dokumente und/oder MindManager®-Dokument an das Fachgebiet zu senden ist; ohne triftigen Grund verspätet eingehende Hausarbeiten werden mit „nicht ausreichend (Note 5,0)” bewertet. Die Hausarbeit wird als Gruppenarbeit geschrieben und integriert Projektdokumentation und Sachlösung der gestellten Planungsaufgabe:
    • die Projektdokumentation zum Planungsprozess beschreibt das Projektmanagement und -controlling (bspw. Erstellung eines Projektablaufplans, Meilensteinplanung, Projektbudgetplanung, strategisches Projektrisikomanagment, Ressourcenmanagement, Einsatz von Planungs- und Projektierungssoftware, Meilenstein-Trendanalyse, Analyse von Budget- und Kostenabweichungen, Ermittlung von Fertigstellungswerten, Erstellung verschiedener Projektberichte, Gewährleistung des Gruppenzusammenhalts, Arbeitsbeteiligung, Durchsetzung von Notfallplanungen und Ressourcen(um)verteilung); das Notengewicht der formalen Projektdurchführung beträgt 40 %.
    • die Sachlösung belegt die sachliche Nachvollziehbarkeit und Vertretbarkeit der Erfüllung der Planungsaufgabe (bspw. plausible Vorstellung des zu erledigenden Planungsauftrags, realitätsnahe Annahmen hinsichtlich des Dateninputs, ausreichende Gliederung, aber auch Zusammenfassung und Komprimierung von Projektschritten, Berücksichtigung der wesentlichen rechtlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekte); das Notengewicht der inhaltlichen Projektdurchführung beträgt 40 %.
  2. eines mediengestützten, ca. 120-minütigen Vortrags mit anschließender Diskussion, der die Projektergebnisse allen Veranstaltungsteilnehmern verdeutlichen soll (Notengewicht 20 %); der Vortrag muss ab Abgabe der Hausarbeit in jeder der folgenden Veranstaltungen gehalten werden können. Die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppe haben dabei angemessene Teile des Vortrags zu übernehmen.

Außerdem werden eine Zwischen- und eine Endevaluation der Gruppenarbeit durchgeführt; die Teilnahme an beiden Evaluationen ist obligatorisch. Die Evaluationen werden unter den aktuellen Informationen zur Verfügung gestellt und müssen innerhalb der dann gesetzten Fristen eingegangen sein, sonst gilt die Prüfungsleistung ebenfalls als nicht erbracht. Die Erkenntnisse aus beiden Evaluationen sowie aus der individuellen Beteiligung in der Veranstaltung und der Gruppenarbeit modifizieren die zunächst gruppeneinheitlichen Noten.

Projektierungsthemen

In der Vergangenheit wurden folgende Themen behandelt:

  • Planung von Auslegung, Bau und Betrieb eines Netzes öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge
  • Planung von Auslegung und Durchführung der Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen
  • Planung von Auslegung, Bau und Betrieb einer Fotovoltaik-Dachanlage zur Versorgung eines mittelständischen Unternehmens mit 250 Beschäftigten
  • Planung von Auslegung und Durchführung von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ)
  • Planung von Auslegung und Durchführung einer 5 MW-LI-Stromspeicher-Anlage
  • Planung von Auslegung und Durchführung der Notstromversorgung eines Kreiskrankenhauses
  • Planung von Auslegung und Durchführung des Repowerings eines Windparks
  • Planung und Durchführung einer Geothermie-Probebohrung zur Wärmeversorgung einer 5.000-Einwohner-Gemeinde
  • Planung und Durchführung des Stromanschlusses eines Offshore-Windparks an die küstennahe Übernahmestation
  • Planung und Konzeption einer Biogasanlage
  • Genehmigung, Errichtung und Betrieb eines Kohlekraftwerks
  • Konzeptionsänderungen in der biologischen Abfallverwertung
  • Planung einer Müllverbrennungsanlage
Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie bei der Erläuterung beider Notenskalen.

Zu Ihrer Orientierung sind hier die Ergebnisse der letzten Prüfungen zusammengefasst; Ihre individuelle Note erfahren Sie im Prüfungsverwaltungssystem QIS.

Prüfung Median der Note Anteil "Nicht bestanden"
WS 2017/2018 2,2 0,0 %
WS 2016/2017 2,3 0,0 %
WS 2014/2015 2,3 6,7 %
WS 2013/2014 2,3 10,0 %
WS 2012/2013 1,7 0,0 %
WS 2010/2011 1,7 0,0 %
WS 2009/2010 3,0 0,0 %
WS 2007/2008 2,0 0,0 %
WS 2005/2006 3,0 27,3 %
WS 2004/2005 2,3 0,0 %
WS 2003/2004 2,0 0,0 %
SS 2003 2,0 12,5 %
Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!