Rechnungswesen III (REWE III)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine und -orte

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Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • Einer von zwei Teilen des Moduls „Bilanzierung und Controlling (BILCON)”
  • 2 SWS (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte im Rahmen des Moduls BILCON (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL (SWL = Student Workload) im Rahmen des Moduls BILCON (ECTS = European Credit Transfer System)
  • Prüfungsleistung
Veranstaltungsziele

Die Studierenden werden an die Technik der Bilanzierung und der Jahresabschlussanalyse herangeführt. Sie sollen in die Lage versetzt werden, einen nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss lesen und verstehen zu können. Außerdem werden die Studierenden mit den wesentlichen Grundlagen der Rechnungslegung nach US-GAAP und IAS/IFRS vertraut gemacht.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

Zielgruppe

Zielgruppen der Veranstaltung sind

  • die Studierenden „M. Sc. Business Adminstration and Engineering” im 1. und 2. Semester sowie
  • alle anderen Studierenden, die die Voraussetzungen erfüllen und eine Wahl(pflicht)veranstaltung besuchen wollen.
Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Stofffülle erzwingt einen Vorlesungscharakter. Die Methodik wird sich daher in erster Linie auf den Vortrag beschränken. Zwischenfragen der Studierenden sollen in Form eines Lehrgesprächs beantwortet werden. Das Veranstaltungsskript dient als Grundlage der selbstständigen Nachbereitung des Stoffs durch die Studierenden. Die angegebene Literatur soll zur Festigung und Vertiefung der Lehrinhalte genutzt werden.

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Externes Rechnungswesen (Rechnungslegung; handelsrechtlicher Jahresabschluss; Aufgaben der externen Rechnungslegung; steuerrechtlicher Jahresabschluss; stille Reserven; Bilanzpolitik; Jahresabschlussanalyse; Bewegungsbilanz und Kapitalflussrechnung; Wertschöpfungsrechnung; Jahresabschlusskennzahlen)
  3. Internationale Rechnungslegung (Rechnungslegung in Deutschland und der EU; Leitlinien der Rechnungslegung; Normierung der Rechnungslegung; Bestandteile der Rechnungslegung; Ansatz und Bewertung in der Rechnungslegung; besondere Rechnungslegungsprobleme; Stand und Entwicklung der Rechnungslegung)
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Die Veranstaltung hat Bezüge zu folgenden anderen curricularen Veranstaltungen am Umwelt-Campus (verlinkt sind nur die vom Fachgebiet selbst angebotenen und bereits einmal durchgeführten Veranstaltungen):

Voraussetzung Aufgeführte Veranstaltungen sollten vorher besucht werden Ergänzung Aufgeführte Veranstaltungen können parallel besucht werden. Vertiefung Aufgeführte Veranstaltungen können bzw. sollten anschließend besucht werden.
Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen (BEVOWI)   Unternehmensführung (UNTFUEH)
Rechnungswesen I (REWE I)   Rechnungswesen II (REWE II)|| Finanzierung und Investition (FININV)||
Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Thomas Barth, Julian Nassadil, Fabian Werner: „Jahresabschlussanalyse mit Bilanzkennzahlen”, Stuttgart 2013
  • Günter Bauch, Andreas Oestreicher: „Handels- und Steuerbilanz”, Heidelberg 2003
  • Dirk Baukmann, Udo Mandler: „International Accounting Standards. IAS und HGB im Konzernabschluss”, München, Wien 1998
  • Hartmut Bieg, Heinz Kußmaul, Gerd Waschbusch: „Externes Rechnungswesen”, München 2012
  • Michael Bitz, Dieter Schneeloch, Wilfried Wittstock, Guido Patek: „Der Jahresabschluss: Nationale und internationale Rechtsvorschriften, Analyse und Politik”, München 2014
  • Wolfgang Blödtner, Kurt Bilke, Rudolph Heining: „Lehrbuch Buchführung und Bilanzsteuerrecht”, Herne 2015
  • Karin Breidenbach: „Jahresabschluss kompakt”, München 2014
  • Gerrit Brösel: „Bilanzanalyse Unternehmensbeurteilung auf der Basis von HGB- und IFRS-Abschlüssen”, Berlin 2017
  • Gerrit Brösel, Christian Zwirner: „IFRS-Rechnungslegung”, München 2009
  • Rainer Buchholz: „Grundzüge des Jahresabschlusses nach HGB und IFRS”, München 2016
  • Rainer Buchholz: „Internationale Rechnungslegung: Die wesentlichen Vorschriften nach IFRS und neuem HGB – mit Aufgaben und Lösungen”, Berlin 2017
  • Anton Burger: „Jahresabschlussanalyse”, München, Wien 1995
  • Dieter Christian, Norbert Lüdenbach: „IFRS Essentials”, Hamm 2017
  • Jana Eberlein: „Betriebliches Rechnungswesen und Controlling”, München 2010
  • Markus Exler: „Controllingorientiertes Finanz- und Rechnungswesen”, Hamm 2015
  • Carl-Christian Freidank, Patrick Velte: „Rechnungslegung und Rechnungslegungspolitik – Eine handels-, steuerrechtliche und internationale Einführung für Einzelunternehmen sowie Personen- und Kapitalgesellschaften”, München 2014
  • Horst Gräfer: „Bilanzanalyse. Mit Aufgaben, Lösungen und einer Fallstudie”, Herne, Berlin 2012
  • Horst Gräfer: „Bilanzierung und Bewertung nach HGB/IFRS”, Herne, Berlin 2009
  • Herbert Grümberger: „IFRS – Eine Einführung – Mit Fallbeispielen und Lösungen”, Wien 2014
  • Monika Haunerdinger: „Der Weg in die internationale Rechnungslegung: Grundlagen der Bilanzierung nach HGB und IFRS”, Wiesbaden 2004
  • Michael Heinhold: „Der Jahresabschluss”, München, Wien 2007
  • Jörg Henkes: „Der Jahresabschluss kommunaler Gebietskörperschaften: Von der Verwaltungskameralistik zur kommunalen Doppik”, Berlin 2008
  • Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach: „IAS/IFRS – Texte 2015/2016”, Herne, Berlin 2015
  • Werner Holzmayer, Ursula Ley, Werner Metzen: „IFRS Jahresabschluss – Erstellung und Prüfung 2015/16”, Bonn 2016
  • Institut der Wirtschaftsprüfer: „International Financial Reporting Standards IRFS”, Düsseldorf 2016
  • Hanno Kirsch: „Einführung in die Internationale Rechnungslegung nach IFRS”, München 2015
  • Jochen Langenbeck, Holger Pooten: „Kompakt-Training Bilanzanalyse”, Ludwigshafen am Rhein 2016
  • Norbert Lüdenbach: „IFRS: Der Ratgeber zur erfolgreichen Umstellung von HGB auf IAS/IFRS. Einführungsplan. Gegenüberstellung HGB-IAS: die wichtigsten Unterschiede auf den Punkt gebracht.”, Freiburg im Breisgau 2013
  • Claus Meyer, Carsten Theile: „Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht”, Hamm 2017
  • Hans Peter Möller, Bernd Hüfner: „Buchführung und Finanzberichte”, München 2009
  • Thomas Müller-Marquès Berger: „Internationale Rechnungslegung für den öffentlichen Sektor (IPSAS): Überblick und Anwendung Grundlagen und Einzeldarstellungen”, Stuttgart 2008
  • Andreas Oestreicher: „Handels- und Steuerbilanzen: HGB, IAS/IFRS, US-GAAP, EStG und BewG ; mit Tabellen sowie 13 Übersichten ”, Heidelberg 2003
  • Franz Xaver Ortlieb: „Bilanzen und Bilanzanalysen. Übungsaufgaben mit Lösungen”, Bad Wörishofen 2011
  • Franz Xaver Ortlieb: „Internationalisierung der HGB-Rechnungslegung durch BilMoG”, Hamm 2013
  • Peter Oser, Peter Wollmert: „Bilanz Check-up 2016”, Freiburg 2015
  • Bernhard Pellens, Rolf Uwe Fülbier, Joachim Gassen, Thorsten Sellhorn: „Internationale Rechnungslegung: IFRS 1 bis 8, IAS 1 bis 41, IFRIC-Interpretationen, Standardentwürfe. Mit Beispielen, Aufgaben und Fallstudie”, Stuttgart 2011
  • Karl Petersen, Florian Bansbach, Eike Dornbach: „IFRS Praxishandbuch”, München 2015
  • Günter Pfleger: „Bilanz-Lifting – Legale und illegale Praktiken zur Schönung von Bilanzen”, Freiburg im Breisgau 2001
  • Gerhard Prachner, Beate Butollo, Mirjam Schmidt-Karall: „IFRS/IAS – US-GAAP – HGB, Rechnungslegung im Vergleich”, Wien 2006
  • Heinz Rehkugler, Thorsten Poddig: „Bilanzanalyse”, München, Wien 1998
  • Carola Rinker, Uwe Arendt: „Bilanzen”, Ludwigshafen am Rhein 2017
  • Eberhard Scheffler: „Bilanzen richtig lesen. Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS”, München 2016
  • Gerhard Scherrer: „Rechnungslegung nach neuem HGB – Eine anwendungsorientierte Darstellung mit zahlreichen Beispielen”, München 2013
  • Eberhard Schult: „Bilanzanalyse – Möglichkeiten und Grenzen externer Unternehmensbeurteilung”, Berlin 2015
  • Harald Wedell: „Grundlagen des Rechnungswesens – Buchführung und Jahresabschluss. Kosten- und Leistungsrechnung”, Herne, Berlin 2013
  • Michael Wehrheim, Annette Renz, Matthias Gehrke: „Die Handels- und Steuerbilanz”, München 2016
  • Michael Wehrheim, Thorsten Schmitz: „Jahresabschlussanalyse”, Stuttgart 2009
  • Günter Wöhe, Heinz Kußmaul: „Grundzüge der Buchführung und Bilanztechnik”, München 2015
  • Günter Wöhe, Sebastian Mock: „Die Handels- und Steuerbilanz – Betriebswirtschaftliche, handels- und steuerrechtliche Grundsätze der Bilanzierung”, München 2010
  • Jakob Wolf: „Grundwissen Bilanz und Bilanzanalyse”, München 1997
  • Jens Wüstemann, Sonja Wüstemann: „Bilanzierung case by case”, Frankfurt am Main 2015
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Arbeitsmaterial

Arbeitsmaterial können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Tutorium

Sie haben die Möglichkeit, den Vorlesungsstoff selbstständig via E-Learning nachzuarbeiten; den Zugang zu dem Online-Tutorium erhalten Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Findet sich ein geeigneter Tutor, wird ein Präsenztutorim angeboten. Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Prüfungsleistung

Als Prüfungsleistung wird der Jahresabschluss eines selbstgewählten Unternehmens analysiert und in Gutachtenform schriftlich niedergelegt. Als Anlage zum Gutachten sind die betrachteten Jahresabschlüsse als PDF beizufügen.

Gutachten, die durch erhebliche Formfehler (bspw. hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Gliederung, Anwendung der Software, Formatierung, Dateivernetzung) auffallen, werden unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität mit „nicht ausreichend (Note 5,0)” bewertet. Das Gutachten inklusive aller Anlagen ist bist zu einem bestimmten Stichtag (Ausschlussfrist!) in einem ZIP-Archiv mit ungeschützten MS-Office®-Dokumenten an das Fachgebiet zu senden; ohne triftigen Grund verspätet eingehende Gutachten werden mit der Note 5,0 bewertet. Die Dokumente sind nach folgendem Muster zu benennen: „Nachname, Vorname - Jahresabschlussanalyse 20## der (Name des Unternehmens)”. Für den Eingang der Gutachten werden keine gesonderten Bestätigungen versandt.

Die Benotung geht zur Hälfte in die Modulnote BILCON ein. Die Prüfungsleistung gilt als erbracht, wenn beide BILCON-Teilleistungen (REWE III und OEKOCON) mit mindestens „ausreichend” (Note 4,0) bewertet werden.

Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie bei der Erläuterung der Notenskalen.

Im Einzelnen richtet sich die Klausurbenotung nach folgendem Punkteschema:

Punkte                      
von:   50 55 60 65 70 75 80 85 90 95
bis: 49 54 59 64 69 74 79 84 89 94 100
Note 5,0 4,0 3,7 3,3 3,0 2,7 2,3 2,0 1,7 1,3 1,0

Zu Ihrer Orientierung sind hier die Ergebnisse der letzten Prüfungen zusammengefasst; Ihre individuelle Note erfahren Sie im Prüfungsverwaltungssystem QIS.

Prüfung Median der Note Anteil "Nicht bestanden"
SS 2011 3,5 12,5 %
WS 2010/2011 5,0 72,7 %
SS 2010 3,0 0,0 %
WS 2009/2010 3,7 33,3 %
WS 2008/2009 3,0 33,3 %

Ab WS 2011/2012 gehen die Ergebnisse der REWE III-Teilprüfung in die Modulnote BILCON ein und werden hier nicht mehr ausgewiesen.

Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!