Unternehmensführung (UNTFUEH)

Hier finden Sie veranstaltungsbezogene Informationen zu folgenden Punkten:

Aktuelle Infos

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungstermine und -orte

Die konkreten semesterbezogenen Informationen zur Veranstaltung finden Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT.

Veranstaltungsklassifizierung

Die Veranstaltung ist laut Curriculum wie folgt klassifiziert (eine Erklärung der Begriffe finden Sie unter Lehrveranstaltungen – Veranstaltungsklassifizierung/ECTS):

  • 4 SWS, davon 2 Prof. Struwe und 2 Prof. Matheis (SWS = Semesterwochenstunden)
  • 5 ECTS-Punkte (ECTS = European Credit Transfer System)
  • 150 SWL (SWL = Student Workload)
  • Prüfungsleistung
Veranstaltungsziele

Die Studierenden sollen befähigt werden, Lösungen für häufig vorkommende Führungsfragen zu entwickeln.

Die normativen Veranstaltungsziele ergeben sich aus folgender Übersicht:

  • Zu erwerbende Kompetenzarten (ungefähre Anteile):
    • 50 % Fachkompetenz
    • 20 % Methodenkompetenz
    • 20 % Selbstkompetenz
    • 10 % Sozialkompetenz
  • Anzustrebende Lernzielstufe: 3.1
  • Zuordnung im Qualifikationsrahmen
    • HQR: Qualifikationsstufe 2
    • EQR: Qualifikationsstufe 7
    • DQR: Qualifikationsstufe 7
Zielgruppe

Zielgruppen der Veranstaltung sind

  • die Studierenden „M. Sc. Business Adminstration and Engineering” im 1. und im 2. Semester sowie
  • alle anderen Studierenden, die die Voraussetzungen erfüllen und eine Wahl(pflicht)veranstaltung besuchen wollen.
Veranstaltungscharakter und Methodik

Die Veranstaltung hat einen Mischcharakter aus Vorlesung und Übung.

Die Lehrinhalte werden in Form eines Lehrgesprächs vermittelt, wobei Fallbeispiele der Illustration des Lehrstoffs dienen. Die angegebene Literatur soll zur weiteren Festigung und Vertiefung der Lehrinhalte durch selbstständige Lektüre genutzt werden

Veranstaltungsinhalte

Folgende Inhalte sind geplant (Änderungen vorbehalten):

  1. Vorstellung und Einführung, Veranstaltungshinweise
  2. Äußere Organisation der Unternehmensführung (Standortwahl; Rechtsformen; Unternehmensverbindungen; Umwandlungen; Corporate Governance; Deutscher Nachhaltigkeitskodex)
  3. Innere Organisation der Unternehmensführung (Organisations- und Führungstheorie; Organisation; Arbeitsrecht; Personalorganisation; Personalplanung; Personalbeschaffung; Personaleinsatz; Personalführung; Personalbeurteilung; Personalentlohnung; Personalentwicklung; Personalfreistellung; Personalpolitik; Personalverwaltung; Personalcontrolling)
Bezüge zu anderen Veranstaltungen

Die Veranstaltung hat Bezüge zu folgenden anderen curricularen Veranstaltungen am Umwelt-Campus (verlinkt sind nur die vom Fachgebiet selbst angebotenen und bereits einmal durchgeführten Veranstaltungen):

Voraussetzung
Aufgeführte Veranstaltungen sollten vorher besucht werden.
Ergänzung
Aufgeführte Veranstaltungen können parallel besucht werden.
Vertiefung
Aufgeführte Veranstaltungen können bzw. sollten anschließend besucht werden.
Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen (BEVOWI) Controlling/Ökocontrolling (OEKOCON)  
Betriebswirtschaftliche Methoden (BETMET) Planungsseminar (PLANSEM)  
Rechnungswesen I (REWE I)    
Rechnungswesen II (REWE II)    
Rechnungswesen III (REWE III)    
Finanzierung und Investition (FININV)    
Marketing I    
Marketing II    
Literatur

Zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Veranstaltung wird folgende Literatur empfohlen:

  • Günther Albert: „Betriebliche Personalwirtschaft”, Ludwigshafen am Rhein 2017
  • Reinhard Altenburger: „CSR und Investitionsmanagement”, Wiesbaden 2013
  • Michael S. Aßländer, Albert Löhr: „Corporate Social Responsibility in der Wirtschaftskrise”, München Mering 2010
  • Franz Bayer, Harald Kühn: „Prozessmanagement für Experten”, Heidelberg 2013
  • Franz Xaver Bea, Elisabeth Göbel: „Organisation – Theorie und Gestaltung", München 2018
  • Franz Xaver Bea, Jürgen Haas: „Strategisches Management”, Konstanz 2017
  • Fred G. Becker: „Strategische Unternehmensführung – Eine Einführung”, Berlin 2018
  • Fred G. Becker: „Grundlagen der Unternehmensführung – Einführung in die Managementlehre”, Berlin 2015
  • Jürgen Berthel, Fred G. Becker: „Personalmanagement – Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit”, Stuttgart 2017
  • Kurt Bilke, Rudolf Heining: „Fallsammlung Buchführung, Bilanzen, Berichtigungstechnik”, Herne 2017
  • Heinz-Peter Braumüller: „Public Private Partnership: PPP als Wunderwaffe im kommunalen Finanzmanagement?”, Saarbrücken 2010
  • Julia Brehme: „Privatisierung und Regulierung der öffentlichen Wasserversorgung”, Tübingen 2010
  • Gisela Burckhardt: „Corporate Social Responsibility – Mythen und Maßnahmen”, Wiesbaden 2014
  • Adolf G. Coenenberg, Rainer Salfeld, Wolfgang Schultze: „Wertorientierte Unternehmensführung: Vom Strategieentwurf zur Implementierung”, Stuttgart 2015
  • Deutsche Gesellschaft für Personalführung: „Personalcontrolling in der Praxis”, Stuttgart 2013
  • Ralf Dillerup, Roman Stoi: „Unternehmensführung”, München 2016
  • Klaus Doppler, Christoph Lauterburg: „Change Management – Den Unternehmenswandel gestalten”, Frankfurt am Main 2014
  • Günter Ebert: „Praxis der Unternehmenssteuerung”, München, Wien 2011
  • Tilman Eckert: „Praxiswissen Compliance”, Freiburg 2017
  • John Erpenbeck, Lutz von Rosenstiel, Sven Grote: „Kompetenzmodelle von Unternehmen – Mit praktischen Hinweisen für ein erfolgreiches Management von Kompetenzen”, Stuttgart 2013
  • Beatrice Fabry, Ursula Augsten: „Unternehmen der öffentlichen Hand – Handbuch”, Baden-Baden 2011
  • Bernd Fischl, Stefan Wagner: „Der perfekte Business Plan”, München 2016
  • Dieter Frey, Lisa Schmalzried: „Philosophie der Führung – Gute Führung lernen von Kant, Aristoteles, Popper & Co.”, Berlin, Heidelberg 2013
  • Nicole Gietzen: „Unternehmensmitbestimmung – Corporate Governance und der Deutsche Governance Kodex”, Tübingen 2014
  • Dieter Grichnik, Oliver Gassmann: „Das unternehmerische Unternehmen – Revitalisieren und Gestalten der Zukunft mit Effectuation – Navigieren und Kurshalten in stürmischen Zeiten”, Heidelberg 2013
  • Christoph E. Haischka: „Formularbuch Compliance – Formularbuch der Haftungsvermeidung im Unternehmen”, München 2013
  • Arnd Hardtke , Annette Kleinfeld: „Corporate Social Responsibility – Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Von der Idee der Corporate Social Responsibility zur erfolgreichen Umsetzung”, Wiesbaden 2010
  • Sebastian Hauptmann: „Gestaltung des Outsourcings von Logistikleistungen”, Wien 2012
  • Melanie Heine: „Basiswissen Gesellschaftsrecht: Die Grundlagen in Frage und Antwort”, Altenberge 2014
  • Martin Hilb: „Integrierte Corporate Governance: Ein neues Konzept zur wirksamen Führung und Aufsicht von Unternehmen”, Berlin, Heidelberg 2019
  • Jan Hoffmann: „Bausteine für eine „umweltgerechte Unternehmensführung” – Im Völkerrecht, Europarecht und nationalen Recht”, Baden-Baden 2018
  • Josef Hormann, Alfons Matheis: „Konfliktmanagement in Hochschulen”, Frankfurt am Main 2014
  • Thomas R. Hummel, Ernst Zander: „Unternehmensführung – Lehrbuch für Studium und Praxis”, Mehring 2013
  • Harald Hungenberg, Torsten Wulf et al.: „Grundlagen der Unternehmensführung – Einführung für Bachelorstudiengänge”, Berlin, Heidelberg 2015
  • Stephan A. Jansen: „Mergers & Acquisitions: Unternehmensaquisitionen und -kooperationen. Eine strategische, organisatorische und kapitalmarkttheoretische Einführung", Wiesbaden 2016
  • Barnim Jeschke: „Entscheidungsorientiertes Management: Einführung in eine konzeptionell fundierte, pragmatische Entscheidungsfindung", Berlin, Boston 2017
  • Friedrich Klein-Blenkers: „Rechtsformen der Unternehmen”, Heidelberg 2016
  • Matthias Klimmer: „Unternehmensorganisation – Eine kompakte und praxisnahe Einführung”, Mannheim 2016
  • Eugen Klunzinger: „Grundzüge des Gesellschaftsrechts”, München 2012
  • Alexander Koeberle-Schmid: „Führung von Familienunternehmen”, Berlin 2013
  • Helmut Kohlert: „Entrepreneurship for Engineers”, München 2013
  • Diana Krause: „Kreativität, Innovation, Enterpreneurship”, Wiesbaden 2013
  • Rixa Regina Kroehl: „Change Management. Veränderungsinitiativen erfolgreich steuern”, Konstanz, München 2014
  • Christoph Lattemann: „Corporate Governance im globalisierten Informationszeitalter”, München 2010
  • Peter Limmer: „Handbuch der Unternehmensumwandlung”, Münster 2019
  • Dirk Luppold: „Marktorientierte Unternehmensführung und Digitalisierung: Management im digitalen Wandel", Berlin, Boston 2017
  • Andreas Lutz, Christian Bussler: „Die Businessplan-Mappe; 40 Beispiele aus der Praxis”, Wien 2015
  • Klaus Macharzina, Joachim Wolf: „Unternehmensführung – Das internationale Managementwissen: Konzepte, Methoden, Praxis”, Wiesbaden 2018
  • Gunther Maier, Franz Tödtling: „Regional- und Stadtökonomik 1; Standorttheorie und Raumstruktur”, Wien 2012
  • Fridhelm Marx: „Vergaberecht für Versorgungsbetriebe”, Baden-Baden 2011
  • Thilo Mayer: „Unternehmerische Standortwahl – Standortentscheidungen als Herausforderung für Regionen”, Saarbrücken 2012
  • Reinhard Meckl: „Internationales Management”, München 2014
  • Hans-Erich Müller: „Unternehmensführung – Strategie – Management – Praxis”, Berlin, Boston 2017
  • Anna Nagl: „Der Businessplan; Geschäftspläne professionell erstellen. Mit Checklisten und Fallbeispielen”, Wiesbaden 2018
  • Jürgen Niebling: „Outsourcing; Rechtsfragen und Vertragsgestaltung”, Stuttgart 2013
  • Herbert Paul, Volrad Wollny: „Instrumente des strategischen Managements”, München 2014
  • Horst-Joachim Rahn: „Unternehmensführung”, Ludwigshafen am Rhein 2015
  • Uwe Reineck, Ulrich Sambeth, Andreas Winklhofer: „Handbuch Führungskompetenzen trainieren”, Weinheim, Basel 2018
  • Hartmut Reinhard, Hendrik Vater: „Praxishandbuch Unternehmensplanung – Effizient und zielführend – von der strategischen Planung zu Budget und Forecast”, Darmstadt 2017
  • Walburga Schettgen-Sarcher, Sebastian Bachmann: „Compliance Officer – Das Augsburger Qualifizierungsmodell”, Wiesbaden 2014
  • Gerhard Schewe: „Unternehmensverfassung – Corporate Governance im Spannungsfeld von Leitung, Kontrolle und Interessenvertretung”, Berlin, Heidelberg 2015
  • Robert Schmitt, Tilo Pfeifer: „Qualitätsmanagement – Strategien – Methoden – Techniken ”, München, Wien 2015
  • Ronald Schnetzer: „Achtsames Prozessmanagement – Work-Life-Balance-Prävention”, Wiesbaden 2014
  • Rolf Schwedhelm: „Die Unternehmensumwandlung – Verschmelzung, Spaltung, Formwechsel, Einbringung”, Köln 2019
  • Ruth Seliger: „Positive Leadership – Die Revolution in der Führung”, Stuttgart 2014
  • Constanze Sigler: „Corporate Social Responsibility: Eine Einführung”, Stuttgart 2013
  • Fritz B. Simon: „Einführung in die systemische Organisationstheorie”, Heidelberg 2018
  • Heinz Stehle, Anselm Stehle, Norbert Leuz: „Die rechtlichen und steuerlichen Wesensmerkmale der verschiedenen Gesellschaftsformen; Vergleichende Tabellen”, Stuttgart 2017
  • Horst Steinmann, Georg Schreyögg, Jochen Koch: „Management. Grundlagen der Unternehmensführung. Konzepte – Funktionen – Fallstudien”, Wiesbaden 2013
  • Gerd Ulmer: „Führen mit Rollenbildern – Neue Stellenbeschreibungen für die Führungspraxis”, Heidelberg 2014
  • Joachim Wolf: „Organisation, Management, Unternehmensführung: Theorien und Kritik”, Wiesbaden 2013
  • Thomas Wolke: „Risikomanagement”, Berlin, Boston 2015
  • Rolf Wunderer: „Führung und Zusammenarbeit – Eine unternehmerische Führungslehre”, St. Gallen 2011
Semesterapparat

Ein Semesterapparat mit vielen Literaturempfehlungen steht als Präsenzbestand bzw. Kopiervorlage in der UCB-Bibliothek bis zum Ende der Vorlesungen zur Verfügung.

Veranstaltungsskript

Das Veranstaltungsskript können Sie über die E-Learning-Plattform OpenOLAT herunterladen.

Prüfungsleistung

Die Prüfungsleistung des (hälftigen) Struwe-Teils der UNTFUEH wird anhand einer benoteten Klausur bewertet; der (ebenfalls hälftige) Matheis-Teil wird von Prof. Matheis gesondert beurteilt. Die Prüfungsleistung gilt als erbracht, wenn beide Teilleistungen mit mindestens „ausreichend” (Note 4,0) bewertet werden.

Klausur

Die Klausur prüft alle Veranstaltungsteile ab. In der Klausur können – mit Ausnahme fremder persönlicher Hilfe – alle gewünschten Hilfsmittel benutzt werden (z. B. Veranstaltungsskript, Mitschriften, Fachbücher). Die Klausur ist allerdings so aufgebaut, dass weniger die Wiedergabe von Fachwissen, sondern mehr dessen Verständnis gefragt ist.

Maximal sind 100 Punkte erreichbar. Die Klausur ist bestanden, wenn mindestens 50 Punkte erreicht werden.

Noten

Die Benotung wird auf der Grundlage der für die einzelnen Studiengänge geltenden Prüfungsordnungen vorgenommen. Einzelheiten finden Sie bei der Erläuterung der Notenskalen.

Im Einzelnen richtet sich die Klausurbenotung nach folgendem Punkteschema:

Punkte                      
von:   50 55 60 65 70 75 80 85 90 95
bis: 49 54 59 64 69 74 79 84 89 94 100
Note 5,0 4,0 3,7 3,3 3,0 2,7 2,3 2,0 1,7 1,3 1,0

Zu Ihrer Orientierung sind hier die Ergebnisse der letzten Prüfungen zusammengefasst; Ihre individuelle Note erfahren Sie im Prüfungsverwaltungssystem QIS. Die Höhe des „Nicht bestanden“-Anteils erklärt sich auch durch den oft erheblichen Anteil Studierender, die sich zwar zur Prüfung anmelden, dann aber nicht erscheinen und sich auch nicht rechtzeitig abmelden; das zwangsläufige „Nicht erschienen“ erhöht prüfungstechnisch die Durchfallquote und verschlechtert den Median der Note.

Prüfung Median der Note Anteil "Nicht bestanden"
WS 2018/2019 2,7 0,0 %
WS 2017/2018 1,5 0,0 %
WS 2016/2017 1,7 0,0 %
WS 2014/2015 3,7 11,8 %
WS 2013/2014 (neues C.) 3,3 9,5 %
WS 2013/2014 2,8 0,0 %
WS 2012/2013 2,3 9,1 %
WS 2010/2011 2,3 0,0 %
Veranstaltungsbeurteilung

Zur Veranstaltungsbeurteilung laden Sie bitte das Beurteilungsformular (DOCX-Datei, 26 KB) herunter und schicken das ausgefüllte Formular als E-Mail-Anhang bis spätestens eine Woche nach Veröffentlichung der Noten an j.struwe@umwelt-campus.de.

Der übliche, geringe Rücklauf an Veranstaltungsbeurteilungen und zahlreiche Rückfragen bei Studierenden nach dem Grund geben Anlass zu folgendem Hinweis: Wir freuen uns über jede konstruktive Kritik; sie trägt dazu bei, unsere Veranstaltung noch mehr an Ihren Bedürfnissen (natürlich unter Berücksichtigungen der Notwendigkeiten) auszurichten. Erhalten wir keine Veranstaltungsbeurteilungen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden waren und uns keine Änderungen empfehlen können. Andernfalls nutzen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Meinung zu schreiben – Ihre Nachfolger werden Ihnen danken!

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