Team

Prof. Dr. Stefan Stoll, Leiter der Arbeitsgruppe
Stefan Stoll
  • 2019 Ruf an die Universität Kassel (abgelehnt)

  • 2017 Habilitation und Verleihung der Lehrbefugnis an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Biologie

  • seit 2017 Professor für Interdisziplinären Umweltschutz an der FH Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

  • 2016 - 2017 Wissenschaftlicher Leiter der Ökosystemforschung Anlage Eußerthal und Teamleiter Fischökologie an der Universität Landau
  • 2009 - 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
  • 2005 - 2009 Promotion (Dr. rer. nat.) an der Universität Konstanz
  • 1999-2005 Biologiestudium (Diplom) an der Universität Freiburg und am University Center on Svalbard (Spitzbergen, Norwegen)
Thomas Meißner, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Schwerpunkte meiner bisherigen Arbeiten liegen auf strukturellen und funktionellen Veränderungen von aquatischen Biozönosen unter Einfluss anthropogener Stressoren. So untersuche ich beispielsweise in meiner Dissertation die Auswirkungen von Talsperren auf ausgewählte ökologische Komponenten im Unterlauf. Im Zuge dieser Arbeiten befasste ich mich ausgiebig mit hydrologischen Veränderungen, deren Quantifizierung und den Auswirkungen auf Fische und die benthische Wirbellosengemeinschaft.
Am Umweltcampus arbeite ich vorrangig am Kooperationsprojekt, Schwerpunkte meiner täglichen Arbeit sind hier: die Koordination und Durchführung des Wasserwissenforums, der Entwurf und die Betreuung von Praktika, sowie die wissenschaftliche Begleitung ausgewählter BlauPlus-Projekte.

Projekte: WasserwissensforumBlau Plus Begleituntersuchung

Kontakt: t.meissner(at)umwelt-campus.de, Phone: +49 (0)6782 17 1880

Lebenslauf und aktuelle Publikationen

Wolfram Remmers, wissenschaftliche Assistenz

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ökologielabor habe ich ein vielfältiges Aufgabenfeld in Forschung und Lehre. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Auswertung ökologischer Daten aus Gewässern im und um den Nationalpark Hunsrück Hochwald sowie der Bestimmung von aquatischen Wirbellosen.
Zurzeit arbeite ich in folgenden Projekten mit: ökologisches Langzeitmonitoring von Bächen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Monitoring der Steinbachtalsperre, gewässerökologische Begleitung von Renaturierungsmaßnahmen, wissenschaftliche Begleitung von BlauPlus-Projekten sowie dem Schülerprojekt „Our Common Future“ der Robert-Bosch-Stiftung.
In meiner Promotion an der Universität Koblenz-Landau beschäftige ich mich mit Verbreitungsmustern der invasiven Flohkrebsart Dikerogammarus villosus. Hier interessiert mich besonders die Wirkung von Umweltfaktoren auf biotische Interaktionen und die Frage, wie stabile Verbreitungsgrenzen von D. villosus entstehen.

Projekt: NationalparkMonitoring Talsperrenmonitoring Our Common Future 

Kontakt: w.remmers(at)umwelt-campus.de Telefonnummer: +49 (0)6782 17 1958

Nina Kaiser, Doktorandin

In meiner Promotion beschäftige ich mich mit dem Thema Ökosystemleistungen renaturierter Fließgewässer, welche in Kooperation mit der AG Aquatische Ökologie der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wird. Meine Forschungsfrage beschäftigt sich konkret damit, welche Eigenschaften Renaturierungen haben müssen, damit sie zu einer nachhaltigen Steigerung von Ökosystemleistungen führen. Außerdem betrachte ich die Wechselwirkungen von Ökosystemleistungen und Biodiversität im Kontext Habitatrenaturierung.

Ich bin ehrenamtliches Mitglied des Exekutivteams von YESS (Young Ecosystem Service Specialists), welches ein Verbund von etwa 500 internationalen Nachwuchswissenschaftlern im Bereich Ökosystemleistungen ist. Wir sind assoziiert zum Ecosystem Service Partnership (ESP) einem weltweiten Netzwerk mit dem Ziel, Wissenschaft, Politik und die praktische Umsetzung von Ökosystemdienstleistungen für den Naturschutz und nachhaltige Entwicklung zu stärken. 

Außerdem engagiere ich mich im Projekt Urban Algae, einem Zusammenschluss internatonaler Promovierender, welche sich mit der Frage beschäftigen, welche Ökosystemleistungen städtische Teiche bereit stellen und wie diese von der Bevölkerung wahrgenommen werden. 

Dissertationsprojekt: OPTIMIERUNG VON RENATURIERUNG FÜR BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN

Kontakt: nina.kaiser(at)umwelt-campus.de, Twitter: @aquakaiser,

Kurzlebenslauf und Publikationsliste

Elodie Boussinet, Doktorandin

During my PhD thesis, I will be able to develop strong knowledge on the life-history trait of Allis shad population, Alosa alosa, in the Rhine and carry out an implementation of successful monitoring for Allis shad spawners. For this purpose, fishes are collected along the Rhine and its tributaries. Using the microchemistry, otoliths (ear stones of fish) of juveniles and spawners are used to understand the migration pathway during the downstream migration as well as to know which fishes resulted from a natural reproduction in the Rhine or which come from the reintroduction program for the Allis shad since 2007 (i.e., from the Gironde system, South-West of France). Coupling the daily age with otoliths microchemical composition (Sr isotope, Sr:Ca, Ba:Ca and Mn:Ca) and water composition, I will deduce most precisely the migration pathway of each fish. 

Projekte: Wiederansiedlung des Maifisch im Rhein

Kontakt: e.boussinet(at)umwelt-campus.de, phone: +49 678217-1983

 

Heiko Schmidt, Doktorand

In meiner Promotion arbeite ich an der Entwicklung eines Prognosewerkzeugs zur Abschätzung des Erfolgs von Renaturierungsmaßnahmen, indem ich ein Artverteilungsmodell und ein Fischverbreitungsmodell kombiniere. Das Werkzeug soll räumlich-explizite Vorhersagen zu Auswirkungen von Renaturierungen auf die Fischbiodiversität und damit eine räumliche Priorisierung von Renaturierungen sowie die Abwägung zwischen Projektalternativen ermöglichen- Die Promotion findet in Kooperation mit der AG Aquatische Ökologie der Universität Duisburg-Essen statt. 

Projekt: Optimierung von Renaturierung für Biodiversität und Ökosystemleistungen

Kontakt: heiko.schmidt(at)umwelt-campus.de

Lena Kusanke (externe Doktorandin)

Lena Kusanke bearbeitet den Teilbereich "environmental DNA" im Kooperationsprojekt zum Thema "Schlammpeitzger" mit der Universität Koblenz-Landau. Persönliche Informationen

Lara Hoffmann, Doktorandin

Lara Hoffmann

Mein Promotionsthema untersucht, welche Auswirkungen Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf die Schmetterlingsvielfalt in der Agrarlandschaft haben. Bei Kurzumtriebsplantagen handelt es sich um schnellwachsende Baumarten, die als Kultur auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden können (kein Wald i. S. d. BWaldG), wie beispielsweise Pappeln, Weiden oder Robinien.
Im ersten Teil meiner Dissertation kläre ich, wie die Schmetterlingsvielfalt vom Alter einer Kurzumtriebsplantage abhängt und wie sich Schmetterlingsraupen auf die unterschiedlichen Etagen des Blätterdaches verteilen (Sukzessionsökologie). Aus den Aussagen zu den von Schmetterlingen bevorzugten Wuchsstadien und aus der höhenzonalen Differenzierung der Raupengemeinschaft lassen sich biodiversitätsoptimierte Umtriebsphasen und Erntemethoden ableiten.
Der zweite Teil der Dissertation hat das Ziel, im Sinne einer Weiterentwicklung der KUP zu einer eventuell wirksamen Naturschutzmaßnahme, Aussagen darüber zu ermöglichen, welche Standorte für KUP in der Agrarlandschaft bevorzugt ausgewählt werden sollten, damit diese einen etwaigen Mehrwert für die Schmetterlingsvielfalt entfalten können.
Der dritte Teil der Dissertation widmet sich der Wirtschaftlichkeit einer biodiversitätsoptimierten KUP. Neue Managementwerkzeuge, wie die KUP möglicherweise eines darstellt, müssen im Sinne einer raschen Umsetzung durch Landwirte zwingend auch wirtschaftlich abgebildet und in diesem Punkt auch mit anderen Kulturen verglichen werden. Ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben oder stellt sich im Vergleich zu alternativen Flächennutzungsalternativen als unattraktiv heraus, so zielt die Dissertation auch auf die Ermittlung etwaiger Förderbedarfe durch die Politik.

Kontakt: l.hoffmann(at)umwelt-campus.de, Telefon: 06782 17-1934

 

ehemalige Teammitglieder

Karolína Kalinová

An der Südböhmischen Universität in der Tschechischen Republik habe ich zunächst das Studium Umweltmanagement, Spezialisierung Landschaftsökologie, mit dem Bachelor abgeschlossen, gefolgt von dem Masterabschluss in Ökosystembiologie, Spezialisierung Naturschutzbiologie.

Zurzeit beschäftige ich mich mit einem Projekt über Besucherinformationen und Umweltbildung in deutschen Nationalparks – NP Bayerischer Wald und NP Hunsrück-Hochwald – als Stipendiatin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Meine Interessen sind Vogelbeobachtung, Wandern und Chorgesang.

Dr. Alessandro Manfrin, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Alessandro Manfrin

Meine Interessen umfassen theoretische und angewandte Ökologie, Naturschutz und Evolution in Bezug auf Süßwasser und terrestrische Ökosysteme. Ich kombiniere theoretische und experimentelle Ansätze, sowohl im Feld- als auch in Laboruntersuchungen um ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Umweltstressoren zu gewinnen. Ich entwickele eine besondere Kompetenz bei der Analyse von großen räumlichen und zeitlichen Datenmengen mittels linearer und nichtlinearer Mixed-Effects-Modelle, bei denen potentielle räumliche und zeitliche Abhängigkeiten berücksichtigt werden.

Projekt: Optimierung von Renaturierung für Biodiversität und Ökosystemleistungen

Kontakt: a.manfrin(at)umwelt-campus.de

AG Ausflug auf den Erbeskopf (Dez. 2018)

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