Vertiefungsrichtung "Additive Fertigung"

In der Vertiefungsrichtung Additive Fertigung beschäftigst du dich mit einer der innovativsten Technologien im Maschinenbau. Hier lernst du, wie Bauteile schichtweise aufgebaut werden – effizient, materialschonend und mit völlig neuen Gestaltungsmöglichkeiten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Kunststoff-3D-Druck: Mit einem umfangreich ausgestatteten Labor mit über 40 Kunststoffdruckern hast du die Möglichkeit, verschiedenste Verfahren kennenzulernen und direkt praktisch anzuwenden. Du entwickelst eigene Bauteile, optimierst Designs für den Druck und verstehst, wie sich unterschiedliche Materialien und Prozesse auf die Qualität auswirken.

Darüber hinaus tauchst du in den Metall-3D-Druck ein. In einem modernen Metalllabor arbeitest du mit anspruchsvollen Fertigungsverfahren und lernst, wie hochbelastbare Bauteile aus Metall additiv hergestellt werden. Ein besonderes Highlight ist die Pulververdüsungsanlage, mit der eigenes Metallpulver produziert werden kann – ein entscheidender Schritt, um den gesamten Prozess von der Materialherstellung bis zum fertigen Bauteil zu verstehen.

Neben der Technik spielt auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Du setzt dich intensiv mit Themen wie Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz auseinander und lernst, wie additive Fertigungsprozesse umweltfreundlicher gestaltet und Materialien sinnvoll wiederverwendet werden können.

Durch die enge Verzahnung mit anderen Vertiefungen – etwa bei der Bauteilentwicklung oder der Integration in automatisierte Produktionsprozesse – erhältst du ein ganzheitliches Verständnis moderner Fertigungstechnologien.

Egal ob du vom Abitur kommst oder bereits praktische Erfahrung mitbringst: In dieser Vertiefung entwickelst du die Fähigkeiten, innovative und nachhaltige Produkte mit modernsten Fertigungstechnologien zu realisieren.

Was erwartet mich in der Vertiefung?

In der Vertiefungsrichtung Additive Fertigung spezialisierst du dich auf eine der innovativsten und dynamischsten Technologien im modernen Maschinenbau. Du lernst, wie Bauteile schichtweise aufgebaut werden – vom Kunststoffdruck bis hin zur additiven Fertigung von Metallbauteilen.

Im Studium vertiefst du dein Wissen gezielt durch Module wie Additive Fertigung I (Kunststoffe) und Additive Fertigung II (Metall) sowie durch weiterführende Inhalte wie Finite-Elemente-Methoden und CAD II. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, dein Profil individuell zu gestalten: Über drei Wahlpflichtmodule setzt du eigene fachliche Schwerpunkte und passt die Vertiefung an deine Interessen an.

Eine Besonderheit dieser Vertiefung ist die flexible Gestaltung der Hauptfachseminare: Du kannst hier auch die beiden Hauptfachseminare aus einer anderen Vertiefungsrichtung belegen und so dein Wissen gezielt interdisziplinär erweitern.

Du arbeitest aktiv mit modernsten 3D-Drucksystemen – von Großraumdruckern für Kunststoffe mit Bauvolumen bis zu 1 m³ bis hin zu hochentwickelten Metall-3D-Druckern. Dabei erhältst du nicht nur Einblicke in die Anwendung, sondern bist selbst Teil des Prozesses: vom Design über die Fertigung bis zur Nachbearbeitung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Prozessrouten zur Herstellung der Ausgangsmaterialien. Du lernst, wie Kunststoffe und Metallpulver erzeugt, aufbereitet und für den Druck optimiert werden – ein entscheidender Baustein für das Verständnis der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Vorlesungen werden konsequent durch praktische Laborübungen ergänzt. Du arbeitest eigenständig an Anlagen, führst Versuche durch und sammelst so wertvolle Erfahrung im Umgang mit den Technologien. Im Laborprojekt Additive Fertigung vertiefst du dieses Wissen weiter und arbeitest an aktuellen Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, an hochschulübergreifenden Forschungsprojekten mitzuwirken – insbesondere in den Bereichen Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. So trägst du aktiv zur Entwicklung nachhaltiger Fertigungslösungen bei.

Die Vertiefung verbindet modernste Technologien mit praktischer Anwendung und nachhaltigem Denken. 

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