Herausforderung Digitalisierung, IoT und KI

Wie gelingt der digitale Wandel unserer Gesellschaft? Welche Auswirkungen hat das Internet der Dinge (IoT) und die künstliche Intelligenz auf die Wirtschaft und die Umwelt? Wie hält die Ausbildung mit den Anforderungen der modernen Arbeitswelt Schritt? Wie kann Digitalisierung zur Begrenzung des Klimawandels beitragen? Diese Fragen sind für die Entwicklung und Aufklärung der Gesellschaft von herausragender Bedeutung, sie werden die Zukunft des Standorts Deutschland entscheidend prägen.

Mit der IoT2-Werkstatt hat der Umwelt-Campus gemeinsam mit der Expertengruppe IoT des Digitalgipfels ein innovatives Konzept entwickelt, welches  diese Themen im wahrsten Sinne des Wortes für jeden begreifbar macht. Lassen Sie sich überraschen: Ein Schnelleinstieg findet sich unter "Mach mit".

Darauf aufbauend bietet das Forschungsprojekt COSY spannende Versuche, Videos und Arbeitsblätter zur künstlichen Intelligenz. Beim IoT-Pilot findet der Mittelstand mit dem IoT2-Pilotyzer eine Programmierumgebung zum Rapid-Prototyping

Der IoT.Octopus Mikrocontroller zum Datenlogging in der Natur

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT)

Mit Web 2.0 und Social Media diente das Internet bisher hauptsächlich zum Nachrichtenaustausch zwischen Menschen, Unternehmen und zur Informationsrecherche. Hier vollzieht sich momentan eine weitreichende Veränderung: Maschinen und Dinge erobern das Internet und kommunizieren selbständig ohne menschliche Aktivität – die sogenannte machine-to-machine Kommunikation (m2m). Smart-Home, Smart-City und Wearables sind populäre Beispiele für diese Entwicklung.

Das Internet des Denkens (Internet of Thinking, Artificial Intelligence, AI)

Darüber hinaus erlaubt die Rechenleistung digitaler Systeme heute Anwendungen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. In Form von intelligenten Assistenzsystemen wie Alexa, Siri und Co. zieht gerade die Spracherkennung in fast jeden unserer Haushalte ein. Autonome Fahrzeuge werden schon in wenigen Jahren dazu führen, dass wir die Mobilitätsfrage neu denken und damit die Umweltbelastungen durch Individualverkehr reduzieren können. All diese Szenarien basieren auf der Verarbeitung großer Datenmengen und der Entwicklung von Algorithmen der künstlichen Intelligenz zur Interpretation dieser Daten.

Auswirkungen auf Arbeit, Bildung und Klimaschutz

Fast alle Berufsfelder erfordern zunehmend die Beherrschung dieser Technologien. Alles was automatisierbar ist, wird zukünftig von digitalen Systemen statt von Menschen erledigt. Der Umgang mit verteilten Systemen und Kommunikationsaufgaben sollte deshalb genauso zur Kernkompetenz zukünftiger Generationen gehören wie das Lesen, Schreiben und Rechnen. Da  das Entwicklungstempo und die damit verbundenen Innovationszyklen dieser Technologien sehr kurz sind, hat unser Bildungssystem erfahrungsgemäß große Probleme, diese Veränderungen der Arbeitswelt entsprechend zu berücksichtigen. Dies betrifft nicht nur die Ausbildung in Schule und Hochschule, sondern auch die betriebliche Aus- und Weiterbildung. Deshalb bedarf es einem grundlegenden Paradigmenwechsel im Bildungssystem. Gleichzeitig erfordert der Klimawandel ein radikales Umdenken bei der Emission von Treibhausgasen. Smart-Metering, Smart-Grid, Prognose von Angebot und Nachfrage, Sektorkopplung usw. In all diesen Schlagworten steckt IoT als technologische Basis und zunehmend auch KI als intelligente Komponente.

IoT2-Werkstatt am Umwelt-Campus

Die IoT2-Werkstatt des Umwelt-Campus Birkenfeld hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, dass Internet der Dinge und des Denkens (Internet of Things and Thinking, IoT2) für jedermann zugänglich zu machen. Ob in Schulen, Firmen oder für jeden anderen Interessierten. Am Anwendungsbeispiel Klimaschutz fordert unser Tutorial die Teilnehmer zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft auf. 

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Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer
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Professor FB Umweltplanung/-technik - FR Informatik

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